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Forderung: Regelung zur Warenabholung für heimischen Handel lockern

Hans Peter Metzler und Carina Pollhammer richten einen gemeinsamen Appell an die Bundesregierung: "Die Möglichkeit, Waren vor Ort abzuholen wäre ein wichtiges Signal für den Handel!“

Gerade jetzt ist es essenziell, den stationären Handel zu unterstützen – die Möglichkeit, Waren vor Ort abzuholen wäre ein wichtiges Signal dafür.
© iStock Gerade jetzt ist es essenziell, den stationären Handel zu unterstützen – die Möglichkeit, Waren vor Ort abzuholen wäre ein wichtiges Signal dafür.
Ein großer Teil des stationären Handels ist vom aktuellen Lockdown stark betroffen. „Wir alle müssen nun solidarisch sein und unsere Händler/-innen unterstützen“, erklärt WKV-Präsident Hans Peter Metzler und richtet einen Appell an die Bundesregierung: „Mit Blick auf das anlaufende Weihnachtsgeschäft gilt das umso mehr, deshalb plädieren wir dafür, die Abholung von Waren – ähnlich der Speisenmitnahme in der Gastronomie – zu ermöglichen. Das würde unsere Unternehmer/-innen im stationären Handel unterstützen und gleichzeitig Umsatzabflüsse in Richtung großer Onlinegiganten verhindern.“

Carina Pollhammer, Obfrau der Sparte Handel in der WKV, ergänzt: „In dieser Krise gilt es, kreativ zu sein. Für uns wäre vorstellbar, dass Unternehmen, die vorher im Internet oder via Telefon bestellte Ware ihren Kund/-innen vor dem Geschäft kontaktlos aushändigen. So müssten die Käufer/-innen das Geschäftslokal nicht betreten und eine sichere Übergabe der Produkte wäre sichergestellt.“ Was bei der Abholung von Speisen funktioniere, kann laut Spartenobfrau Pollhammer auch auf Warengruppen wie Bücher, Kleidung, Schuhe oder Spielsachen angewendet werden.

Gleichzeitig müsste die Bundesregierung auch die Ausgangsbeschränkungen insofern adaptieren, dass die Abholung für die Kund/-innen straffrei ist. „Eine solche Lockerung wäre für viele unserer Einzelhändler/-innen eine Möglichkeit, etwas vom Weihnachtsgeschäft mitzunehmen und damit die Wertschöpfung in der Region zu halten“, stellen Spartenobfrau Pollhammer und WKV-Präsident Metzler abschließend fest.

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