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Fixkostenzuschuss II ist wichtiges Instrument für Betriebe

Die Wirtschaftskammer Vorarlberg begrüßt die heute von der Regierung konkretisierten Wirtschaftshilfen für jene Betriebe, die derzeit aufgrund der Corona-Maßnahmen geschlossen halten müssen. „Die Maßnahmen sind eine große Unterstützung für unsere Unternehmen und müssen nun zeitnah und zielgerichtet ausgezahlt werden“, sagt Wirtschaftskammerpräsident Hans Peter Metzler.

Fixkostenzuschuss II ist wichtiges Instrument für Betriebe
© iStock
In Phase zwei des Fixkostenzuschusses wird bereits ab 30 Prozent Umsatzausfall - nicht erst ab 40 Prozent wie in Phase eins - ein Zuschuss gewährt. Mit dieser breit angelegten Lösung sollen möglichst viele Betriebe aller Branchen die notwendige Unterstützung erhalten.
 
Leasingraten werden zur Gänze übernommen. Gerade für besonders betroffene Branchen wie beispielsweise Reisebüros, Kinos oder die Busbranche sind diese Anpassungen sehr wichtig. Erfreulich ist, dass die EU-Kommission auch grünes Licht für den erweiterten Fixkostenzuschuss nach befristetem Beihilferahmen mit einem Volumen von bis zu drei Mio. Euro gegeben hat. Neben einer raschen Umsetzung bemühen wir uns insbesondere für eine Kombinationsmöglichkeit der beiden Fixkostenzuschussprodukte. 

Mit dem Umsatzersatz können die Folgen des Lockdowns zumindest teilweise kompensiert werden. Nun erhalten neben Gastronomie- und Hotelleriebetrieben auch Handelsbetriebe und körpernahe Dienstleister einen Umsatzersatz für die Zeit, in der sie geschlossen haben. Bei körpernahen Dienstleistungen wie zum Beispiel Friseuren werden 80 Prozent des Umsatzes vom November des Vorjahres ersetzt. Für Handelsunternehmen gibt es eine Staffelung von 20, 40 und 60 Prozent. Diese ergibt sich aus der Verderblichkeit und Saisonalität der Ware, der Umsatz/Ertrag-Relation und der Wahrscheinlichkeit von Aufholkäufen nach dem Lockdown.

Derzeit noch ausstehend sind Umsatzentschädigungen für indirekt betroffene Zulieferfirmen. „Auch hier braucht es rasche Hilfen, um die Liquidität der Betriebe zu sichern“, betont Hans Peter Metzler. Das betrifft unter anderem den Lebensmittel-Großhandel, zuliefernde Bäcker oder Unternehmen aus der Eventbranche.
 
Als eine der ersten Sofortmaßnahmen nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie wurden auf Initiative der Wirtschaftskammer Steuern und Abgaben gestundet, etwa für die Sozialversicherung. Bisher sind 6,5 Mrd. Euro an Steuerstundungen aufgelaufen. Würden alle gestundeten Beträge, wie ursprünglich vorgesehen, Mitte Jänner zurückgefordert werden, wäre die Liquidität der Unternehmen gefährdet.
 
Wirtschaftskammerpräsident Hans Peter Metzler begrüßt daher zudem den Beschluss des Parlaments, die Stundungen von Steuern und Abgaben bis 31. März 2021 sowie die Ermäßigungen bei der Umsatzsteuer für Hotels und Gastronomie bis Ende 2021 zu verlängern: „Das sind zwei wichtige Maßnahmen, die die Betriebe direkt spüren und ihnen helfen. Aktuell ist jeder Cent wichtig, um die laufenden Kosten zu decken.“

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