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FiW: „Schulen offenhalten – generelle Schließung wäre kaum zu bewältigende Herausforderung!“

Evelyn Dorn, Vorsitzende von Frau in der Wirtschaft Vorarlberg (FiW), spricht sich klar gegen Covid-19-bedingte Schulschließungen aus: „Wir lehnen solche Maßnahmen sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus gesellschaftspolitischer Sicht ab.“

Mit generellen Schulschließungen wären gravierende Nachteile für die Schüler/-innen als auch für die heimischen Betriebe und Beschäftigten verbunden.
© istock Mit generellen Schulschließungen wären gravierende Nachteile für die Schüler/-innen als auch für die heimischen Betriebe und Beschäftigten verbunden.

In der Diskussion um mögliche Schließungen findet FiW-Vorsitzende Evelyn Dorn klare Worte: „Wir lehnen Schließungen von elementaren Bildungseinrichtungen sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus gesellschaftspolitischer Sicht ab: Denn mit einem solchen Schritt wären gravierende Nachteile für die Schüler/-innen als auch für die heimischen Betriebe und Beschäftigten verbunden. Wir können eine Gesundheitskrise wie die Corona-Pandemie nicht auf dem Rücken der Jüngsten in unserer Gesellschaft bewältigen.“ Generelle Schulschließungen würden laut Evelyn Dorn zahlreiche Klein- und Mittelbetriebe, deren Mitarbeiter/-innen sowie viele Ein-Personen-Unternehmer/-innen vor kaum zu bewältigende Herausforderungen stellen. „Und die mittel- und langfristigen Auswirkungen wären sowohl für Kinder und Jugendliche wie auch für die Eltern weitreichend“, ergänzt die FiW-Vorsitzende. 

Von einer derartigen Maßnahme wären auch viele der rund 5.500 Unternehmerinnen in Vorarlberg, die erneut intensive Betreuungspflichten bzw. Distance Learning und Homeschooling mit sich bringen würden, massiv betroffen. FiW-Vorsitzende Dorn: „Rund zwei Drittel aller weiblichen Selbstständigen sind Ein-Personen-Unternehmen, also im Job auf sich alleine gestellt. Wir wissen zudem aus Umfragen, dass es nach wie vor zu einem Großteil Frauen sind, die die Doppelbelastung von Job und Familie bzw. betreuungspflichtigen Kindern stemmen müssen. Gerade auch der erste Lockdown mit wochenlangen Schulschließungen hat alle Frauen in der Wirtschaft – Unternehmerinnen wie auch Unselbstständige – oftmals über die Maßen gefordert. Das darf kein zweites Mal passieren.“

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