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Feigl: „Gewerbe und Handwerk bleibt optimistisch“

Gewerbe und Handwerk wieder vor neuen Herausforderungen: "Dennoch bleiben wir optimistisch und lassen uns nicht beirren!“sagt Spartenobmann Bernhard Feigl.

Jeder regionale Auftrag sichert Arbeitsplätze und ist ein willkommener Beitrag für das, was wir hier in Vorarlberg als großes Ganzes bezeichnen.
© iStock Jeder regionale Auftrag sichert Arbeitsplätze und ist ein willkommener Beitrag für das, was wir hier in Vorarlberg als großes Ganzes bezeichnen.

„Wir dürfen uns keiner Illusion hingeben: Das reduzierte öffentliche Leben wird zweifellos tiefe Spuren in den Bilanzen unserer Betriebe hinterlassen. Dennoch bleiben wir optimistisch, schauen aufeinander, halten zusammen und lassen uns nicht beirren!“, sagt Spartenobmann Bernhard Feigl. Im Gewerbe und Handwerk gebe es dennoch immer Chancen und Wege, die zwar mit erheblicher Kraftanstrengung verbunden seien, aber doch erfolgreich genutzt werden können, führt Spartenobmann Feigl aus und zeigt sich optimistisch: „Es liegt an uns, das Beste aus dieser Situation zu machen und, so gut es geht, weiter Beschäftigung zu schaffen. Wir erwarten uns aber weiterhin auch die faire, wirkungsvolle und vor allem rasche Abgeltung der Umsatzverluste für gerade jene Betriebe, die zwar nicht geschlossen sind, aber direkt oder indirekt von den geschlossenen Branchen als Lieferanten oder Dienstleister abhängen – ganz egal ob Bäcker, Fleischer, Konditoren oder Floristen, Friseure und Kosmetiker.“

Anreize durch „Handwerkerbonus-Neu“ schaffen

Bereits ein Auftrag von 2.800 Euro schaffe beispielsweise für einen Handwerker eine Vollbeschäftigung für eine ganze Woche. Und somit liegt auf der Hand: „Jeder regionale Auftrag sichert Arbeitsplätze und ist ein willkommener Beitrag für das, was wir hier in Vorarlberg als großes Ganzes bezeichnen“, betont Feigl. Es sei auch wichtig darüber nachzudenken, den Konsument/-innen Investitionsanreize in Form eines „Handwerkerbonus-Neu“ zu geben, um Aufträge zu sichern und den Aufschwung zu fördern:

"Der Handwerkerbonus-Neu würde die regionalen Wirtschaftskreisläufe stärken, Arbeitsplätze schaffen und sichern, Schwarzarbeit reduzieren und das Prinzip ‚reparieren statt wegwerfen‘ konkretisieren. Kurzum wäre er eine Win-win-win-Situation für Konsument/-innen, Unternehmen und den Staatshaushalt, da er aufkommensneutral ist"
Spartenobmann Bernhard Feigl

Hände am Werk, nicht im Schoß

„Das Gewerbe und Handwerk hat noch nie die Hände in den Schoß gelegt, denn unser kräftiges Selbstvertrauen fußt auf einer sehr positiven Grundeinstellung. Das Wissen um unsere Leistungskraft und unsere Fähigkeiten inspiriert uns jeden Tag. Das sorgt wiederum für unseren Optimismus“, betont Feigl. Er appelliert nicht nur an alle Gewerbetreibenden, sondern natürlich auch an die Kunden: „Bleiben Sie gelassen, tolerieren Sie auch einmal eine Lieferverzögerung oder Ähnliches und seien Sie etwas großzügiger in Ihrer Erwartungshaltung. Wir Handwerker tun mit Sicherheit unser Bestes. Was auch kommen mag, eines ist sicher: Wir lassen uns von Corona nicht ins Handwerk pfuschen.“

SO Bernhard Feigl
© Frederick Sams

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