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Fachgruppenobmann Ellensohn: „Schluss mit dem Schlechtreden von Diesel"

Der Obmann des Vorarlberger Fahrzeughandels kritisiert das „Schlechtreden von Dieselmotoren“. 

Der Obmann des Vorarlberger Fahrzeughandels, KommR Manfred Ellensohn, kritisiert das „Schlechtreden von Dieselmotoren“ durch Bundesminister Andrä Rupprechter: „Derartige Ankündigungen tragen nur zur Verunsicherung von Konsumenten und Betrieben bei.“
© WKV Der Obmann des Vorarlberger Fahrzeughandels, KommR Manfred Ellensohn, kritisiert das „Schlechtreden von Dieselmotoren“ durch Bundesminister Andrä Rupprechter: „Derartige Ankündigungen tragen nur zur Verunsicherung von Konsumenten und Betrieben bei.“

Die jüngsten Aussagen von Bundesminister Andrä Rupprechter in Richtung nicht näher benannter Verschlechterungen für Dieselfahrzeuge stoßen beim heimischen Autohandel auf Kritik: „Solche Aussagen tragen nur zur Verunsicherung der Konsumenten bei. Es ist auch schlicht falsch, so zu tun, als wären das Automobil oder Dieselfahrzeuge im Besonderen die Alleinverursacher von Feinstaub und Stickoxyden“, betont Ellensohn als Sprecher des Fahrzeughandels in der WKV. „Wir haben im Vergleich zu vielen anderen Ländern der Welt einen sehr modernen Fuhrpark. In punkto Umweltfreundlichkeit und Sicherheit rangieren wir mit an vorderer Stelle“, ergänzt er.

Vernunft und Realitätssinn müssen in die Debatte zurückkehren

Ellensohn verweist als Sprecher des Vorarlberger Fahrzeughandels darauf, dass die motorischen Feinstaubemissionen des Verkehrs lediglich etwa 4 bis 5 Prozent des Gesamtaufkommens ausmachen, wie wissenschaftliche Untersuchungen in mehreren Großstädten zeigten. Ellensohn: „Fahrverbote und sonstige Diskriminierungen des Dieselmotors sind weder sinnvoll noch zweckmäßig, um die Umwelt in Bezug auf Feinstaubbelastung und Schadstoffausstoß großartig zu verbessern. Es ist höchste Zeit, dass Vernunft und Realitätssinn in die Debatte zurückkehren. Die laufend fortschreitende technische Entwicklung wird den Automobilmarkt ohnehin völlig von sich aus regeln – ohne dass Volksvermögen in Form einer sinnlosen Entwertung des Fahrzeugbestandes im Bereich von Dieselfahrzeugen vernichtet wird.“

Entwertung der Dieselfahrzeuge auf Kosten der individuellen Mobilität

Wenn das Schlechtreden von Dieselfahrzeugen weiter praktiziert werde, dann würde dies einen immensen volkswirtschaftlichen Schaden für Österreich bedeuten. „Die Entwertung der Dieselfahrzeuge bis hin zur Unverkäuflichkeit würde es darüber hinaus zahlreichen Fahrzeugbesitzern unmöglich machen, ein anderes Auto anzuschaffen, da ihnen dazu die finanzielle Grundlage entzogen würde“, erklärt Fachgruppenobmann Ellensohn und stellt fest, dass das für viele Vorarlberger der Entzug der individuellen Mobilität bedeuten würde.

Auch für den Vorarlberger Fahrzeughandel würde ein weiteres Schlechtreden von Dieselfahrzeugen großen finanziellen Schaden bedeuten, da schon eine dadurch ausgelöste Entwertung von Gebrauchtwagen im Einzelfall mehrere hunderttausend Euro betragen könnte. „Existenzbedrohung und der Verlust von Arbeitsplätzen wären die Folgen“, warnt Ellensohn abschließend.  

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