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Exportwirtschaft erreicht trotz schwieriger Bedingungen neuerliches Rekordergebnis

Die Vorarlberger Exportwirtschaft hat vergangenes Jahr mit einem Plus von 2,7 Prozent gegenüber 2017 ein neuerliches Rekordergebnis von 10,5 Milliarden Euro erreicht.

Mit einem Exportvolumen von 10,5 Milliarden Euro haben die rund 4700 exportierenden Unternehmen im vergangenen Jahr eine neue Rekordmarke erreicht.
© Markus Gmeiner Mit einem Exportvolumen von 10,5 Milliarden Euro haben die rund 4700 exportierenden Unternehmen im vergangenen Jahr eine neue Rekordmarke erreicht.

„Mit einem Exportvolumen von 10,5 Milliarden Euro haben die rund 4700 exportierenden Unternehmen im vergangenen Jahr eine neue Rekordmarke erreicht. Vor dem Hintergrund der international schwierigen Bedingungen ist dieses Zeugnis der Leistungskraft der heimischen Betriebe umso beachtlicher“, informieren Landeshauptmann Markus Wallner und WKV-Präsident Hans Peter Metzler über die Außenhandelsstatistik für das Gesamtjahr 2018.

Außenhandelsstatistik 2018

Insgesamt ist die Stimmungslage unter Vorarlbergs Exportbetrieben gut, das zeigt eine market-Umfrage vom März 2019: 82 Prozent der Exporteure sind mit ihrem internationalen Geschäft „sehr zufrieden“ bzw. „zufrieden“, 91 Prozent beobachten die internationalen Entwicklungen in der eigenen Branche aber intensiv. Die heute veröffentlichte Außenhandelsstatistik geht in dieselbe Richtung: Der Export hat mit einem Volumen von10,49 Milliarden Euro erneut eine Rekordmarke erreicht. Allerdings ist das Wachstum von 2,7 Prozent im vergangenen Jahr geringer ausgefallen als noch 2017, als ein Plus von 6,8 Prozent verzeichnet wurde.  

„Das neuerliche Rekordergebnis beim Export ist trotz schwieriger Bedingungen im internationalen Umfeld gelungen. Die Konjunktur trübt sich international ein, die Prognosen für wichtige Exportpartner der Vorarlberger Wirtschaft wurden herabgestuft. Dass trotz dieser herausfordernden Situation ein Exportvolumen von knapp 10,5 Milliarden Euro erwirtschaftet wurde, ist ein beeindruckendes Zeugnis der Leistungskraft unserer Vorarlberger Exportunternehmen“, erklärt WKV-Präsident Metzler und führt aus: „Diese Leistung kann der heimischen Exportwirtschaft nicht hoch genug angerechnet werden, denn für den Standort Vorarlberg ist ein erfolgreicher Außenhandel von entscheidender Bedeutung: Sechs von zehn Euro unseres Bruttoinlandsprodukts werden im Außenhandel generiert. Und jeder zweite Arbeitsplatz hängt direkt oder indirekt vom Export ab.“ 

Produkte und Dienstleistungen aus Vorarlberg sind weltweit gefragt 

Landeshauptmann Markus Wallner betont: „Mit dem großen Erfolg unserer Exportwirtschaft sind sehr viele Arbeitsplätze verknüpft. Umso erfreulicher ist es, dass die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Produkten und Dienstleistungen aus Vorarlberg ungebrochen groß ist. Wir werden auch in Zukunft daran arbeiten, dass unser Produktions- und Wirtschaftsraum weiterhin so leistungsfähig und erfolgreich bleibt.“ 

Top-Handelspartner Vorarlbergs 

Mit einem neuerlichen Wachstum von 4,9 Prozent und einem Exportvolumen von 3,1 Milliarden Euro ist Deutschland weiterhin der wichtigste Exportmarkt Vorarlbergs. Auch in der Schweiz, dem zweitwichtigsten Handelspartner, wurde eine Steigerung des Exportvolumens um 2,7 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro erreicht. Auf Platz drei liegt Italien mit knapp 622 Millionen Euro, das bedeutet eine Steigerung von 5,7 Prozent im Vergleich zu 2017. Ein sehr starkes Wachstum von 16,7 Prozent wurde im vergangenen Jahr beim Handel mit den USA, dem viertwichtigsten Exportpartner Vorarlbergs, erreicht. Die Exportsumme lag bei 547 Millionen Euro. Auch mit Frankreich, Vorarlbergs fünfwichtigstem Handelspartner, hat der Handel zugenommen: „Durch ein Plus von 8,6 Prozent wurde eine Exportsumme von knapp 452 Millionen Euro erreicht, die USA bleiben damit der wichtigste nicht-europäische Exportmarkt für Vorarlberg“, erklärt Metzler.  

Vorarlbergs Exportwirtschaft lässt sich nicht abschrecken 

Ein Minus von 3,1 Prozent wurde hingegen beim Export ins Vereinigte Königreich verzeichnet, das Exportvolumen lag 2018 damit bei 292 Millionen Euro. Auch der Handel mit Russland ist um 13,3 Prozent auf knapp 117 Millionen Euro zurückgegangen. „Diese Beispiele machen die herausfordernde Situation für die Vorarlberger Exportwirtschaft deutlich: Unklare Rahmenbedingungen, wie etwa der Brexit, machen eine vorausschauende und sichere Planung für unsere Unternehmen mit einigen Ländern sehr schwierig. Trotzdem lassen sie sich davon nicht abschrecken und schreiben mit ihren innovativen Produkten und ihrem hohen Qualitätsanspruch tagtäglich Erfolgsgeschichten auf den internationalen Märkten“, streicht WKV-Präsident Hans Peter Metzler den Mut, die Ausdauer und die Leistungskraft der Exportwirtschaft einmal mehr hervor.

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