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Export legt nochmals leicht zu

Der Gesamtwert der Ausfuhren stieg im  1. Halbjahr 2018 um +1,8 Prozent von 5.099 Millionen Euro auf 5.193 Millionen Euro.

Die Konkurrenzfähigkeit der heimischen Unternehmen auf  den internationalen Märkten trägt in entscheidendem Maße zur  Stärke  der Vorarlberger Wirtschaft bei.
© istock

Vorarlbergs Wirtschaft hat im Außenhandel nach dem Rekordjahr 2017 erneut zugelegt. Der von der Landesstelle für Statistik und der Wirtschaftskammer Vorarlberg präsentierte Bericht für das erste Halbjahr 2018 weist ein Exportvolumen von 5,19 Milliarden Euro aus, das sind +1,8 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Menge der Importe ist um 6,9 Prozent auf 3,88 Milliarden Euro gestiegen. Damit ergibt die Vorarlberger Handelsbilanz der ersten Jahreshälfte einen deutlichen Überschuss von über 1,3 Milliarden Euro.

Konkurrenzfähige Unternehmen

Für Landeshauptmann Markus Wallner, Wirtschaftsreferent Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser und Wirtschaftskammer-Präsident Hans Peter Metzler sind diese Zahlen ein weiterer Beleg für die gute Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Vorarlberg. „Export ist immer mit Mut und Risiko verbunden – die Vorarlberger Exportwirtschaft hat auch im ersten Halbjahr 2018 bewiesen, dass es sich lohnt, sich von Schwierigkeiten nicht gleich abschrecken zu lassen.“ Gerade im Zusammenhang mit zunehmendem Protektionismus sieht WKV-Präsident Hans Peter Metzler Wirtschaftsabkommen als eine „Versicherung für die Zukunft, denn für die erfolgreiche Entwicklung und Entfaltung unserer Wirtschaft brauchen wir Kooperation, Innovation und Qualität statt Handelsbarrieren.“

EU ist Haupthandelspartner

Ein Anteil von zwei Dritteln der Vorarlberger Aus- und Einfuhren entfällt auf die Mitgliedsländer der EU und davon wiederum fast die Hälfte auf Deutschland (Exporte: 1,56 Milliarden Euro; Importe: 1,52 Milliarden Euro). Die nächstwichtigsten Handelspartner sind der westliche Nachbar Schweiz und Italien. In alle drei Länder konnten die Vorarlberger Exporte gesteigert bzw. gehalten werden. Eisen- und Metallwaren machen sowohl bei den Ein- als auch Ausfuhren den größten Warenwert aus. Hier haben die Exporte um fast zehn Prozent auf 1,55 Milliarden Euro zugelegt, die Importe sogar um 17,2 Prozent auf über 950 Millionen Euro. Die weiteren im Außenhandel dominierenden Warengruppen sind Kessel, Maschinen und Apparate, Nahrungs- und Genussmittel, Chemische und pharmazeutische Produkte sowie Elektronik.

Protektionismus und BREXIT

Vorarlberger Exporte in die USA sind mit -0,4 Prozent immer noch minimal negativ. Eine protektionistische Politik, wie sie derzeit zum Beispiel die USA betreiben, sieht der WKV-Präsident als „Bumerang, der allen schadet – auch jenen, die ihn werfen.“ Deshalb gelte es nun, die Kooperationen mit verlässlichen Handelspartnern nicht nur aufrechtzuerhalten, sondern zu stärken. „Einseitiges Aufkündigen von Verträgen oder das Abschotten mit Schutzzöllen ist jedenfalls der falsche Weg“, erklärt Metzler. Dennoch bleiben die Vereinigten Staaten aber klar an 4. Stelle der Exportmärkte für Vorarlberg und somit unser wichtigster nicht-europäischer Partner. Deutlich negativ sind die Exporte ins Vereinigte Königreich (Großbritannien): -5,8 Prozent. Metzler: „Das könnten bereits erste negative Vorboten des BREXIT sein.“
Die Exporte nach Russland haben sich um 24 Prozent reduziert. Damit rutscht das Land an die 21. Stelle der Vorarlberger Exportpartner.

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