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Ernährungsberater/-innen: „Tag der gesunden Ernährung“

Am 7. März 2018 findet der „Tag der gesunden Ernährung“ statt. Das diesjährige Motto lautet: „Genussvoll essen und trinken – den Menschen und der Ernährung verpflichtet“. Die Vorarlberger Ernährungsberater/-innen informieren.

Am 7. März 2018 findet der „Tag der gesunden Ernährung“ statt. Das diesjährige Motto lautet: „Genussvoll essen und trinken – den Menschen und der Ernährung verpflichtet“ – die Vorarlberger Ernährungsberater/-innen informieren.
© WKV Mag. Angelika Stöckler, Berufsgruppensprecherin der Vorarlberger Ernährungsberater/-innen, rät anlässlich des „Tages der gesunden Ernährung“, sich bewusst Zeit für die Mahlzeiten zu nehmen.

Anlässlich des „Tages der gesunden Ernährung“ sollen Konsumenten auf die Bedeutung einer gesunden Ernährung aufmerksam gemacht werden. Die Vorarlberger Ernährungsberater/-innen geben zum diesjährigen Motto „Genussvoll essen und trinken – den Menschen und der Ernährung verpflichtet“, wertvolle Tipps fürs Einkaufen, Kochen und Essen. Mag. Angelika Stöckler, Berufsgruppensprecherin der Vorarlberger Ernährungsberater/-innen, rät anlässlich des „Tages der gesunden Ernährung“, sich bewusst Zeit für die Mahlzeiten zu nehmen: „Es gilt, die Sinne bewusst einzusetzen: Dekorativ angerichtete Mahlzeiten erfreuen zum Beispiel unsere Augen, verlockende Düfte wecken die Lust aufs Essen, knusprige sowie zart schmelzende Lebensmittel bieten Gaumenfreude und Ohrenschmaus und die Aromen der Natur sprechen unsere Geschmacksknospen an und inspirieren unseren Geist.“

Saisonal, regional und pflanzlich

Um die Gesundheit bewusst zu fördern raten Stöckler und ihre Berufskollegen/-innen so oft wie möglich, einfache Gerichte aus saisonalen und vorwiegend pflanzlichen Lebensmitteln zuzubereiten: „Dabei liegen die Vorzüge heimischer Lebensmittel auf der Hand: Frische und Klimaschutz durch kurze Transportwege, hoher Gehalt an lebenswichtigen Inhaltsstoffen, bester Geschmack und Wertschöpfung im Land sprechen eindeutig dafür."

Qualitativ hochwertige Lebensmittel sind keine Massenprodukte und verlangen daher einen fairen Preis - dennoch lässt sich laut Berufsgruppensprecherin Stöckler Einkaufen und Sparen durch einen sorgsamen Umgang mit Lebensmitteln verbinden: „Upcycling heißt das Zauberwort. Es beschreibt, wie man mit pfiffigen Ideen und Kochkenntnissen Lebensmittelreste vermeiden bzw. diese veredeln kann. Alles was übrig bleibt, ist der perfekte Baustein für ein weiteres Gericht. Selbst bisher meist Ungenutztes wird zu Delikatessen verarbeitet.“

„Wer seine Mahlzeiten dann auch noch in angenehmer Atmosphäre, ohne Zeitdruck und Nebenbeschäftigungen, genießt, fördert das Wohlbefinden. Und beim Einkauf Wert auf regionale und biologische Lebensmittel zu legen und diese verantwortungsvoll und möglichst restlos zu verarbeiten, trägt entscheidend zu unserer aller Lebensqualität bei“, betont Berufsgruppensprecherin Angelika Stöckler.

Rezeptideen der Vorarlberger Ernährungsberater/-innen

Pesto: Sobald bei unseren Gärtnern, Bauern und in den privaten Gärten wieder frisches Grün sprießt, beginnt laut den heimischen Ernährungs-Experten/-innen die Pesto-Zeit. „Nicht nur Bärlauch, Basilikum und Rucola sind als Basis für selbstgemachte Pestos geeignet. Auch die besonders vitamin- und mineralstoffreichen Blätter frischer Radieschen, Karotten und Kohlrabi lassen sich mit Nüssen, Parmesan, Zitronensaft, Salz und Öl zu schmackhaftem Pesto mixen“, verrät Stöckler Rezeptideen für den Frühling.
 
Suppenwürze: Auch aus rohen Gemüseresten lässt sich beispielsweise im Handumdrehen Suppenwürze herstellen. Dazu einfach ein Viertel Kilogramm Gemüse (z.B. Karotten, Sellerie, Lauch, Petersilienwurzeln, Pastinaken, Maggikraut, getrocknete Tomaten) in der Küchenmaschine mit dem Messereinsatz fein mixen und mit 50 g Salz und 1 EL Öl mischen. Die Würze kann im Kühlschrank wochenlang aufbewahrt werden und verfeinert Suppen und Soßen aller Art.
 
„Upcycling“: Überreifes Obst lässt sich noch zu köstlichen Smoothies oder Kompott verarbeiten. Reste eines Bratens, von Reis und Nudeln sowie gegartem Gemüse schmecken mit würziger Marinade als Salat. Aus altem Brot lassen sich Knödel, Schmarren und vieles mehr herstellen. Wenn es schnell gehen soll, schneiden Sie Brotreste am besten in ein bis zwei Millimeter dünne Scheiben und schieben diese einige Minuten in den Backofen. Sie werden sehen, in Form knuspriger Chips zu einem Topfen- oder Gemüsedip findet selbst altes Brot wieder reißenden Absatz.
 

Factbox: Die Vorarlberger Ernährungsberater/-innen

Die Vorarlberger Ernährungsberater/-innen sind Expert/-innen der Ernährungswissenschaft und der Diätologie und damit Profis auf dem Gebiet der Ernährung. Eine fundierte naturwissenschaftliche Ausbildung an Fachhochschulen oder Universitäten befähigt sie zu hoch qualifizierter Ernährungsberatung im privaten und öffentlichen Bereich. Aktuell gibt es elf Ernährungsberater/-innen in Vorarlberg.

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