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Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen geht in die richtige Richtung

WKV-Präsident Metzler zu den Steuerreform-Plänen der Bundesregierung: „Entlastung der Unternehmen, die auch den Mitarbeitern nutzt, ist der richtige Impuls zur richtigen Zeit.“

Die Steuerreform sichert Jobs und stärkt den Standort.
© istock Die Steuerreform sichert Jobs und stärkt den Standort.

Die Wirtschaftskammer hat schon lange eine spürbare Entlastung für alle gefordert, die tagtäglich aufstehen, hart arbeiten und den Standort Österreich vorantreiben. „Besonders wichtig war und ist uns dabei, dass kleine und mittlere Unternehmen rasch entlastet werden“, beurteilt WKV-Präsident Hans Peter Metzler die Steuerreform-Pläne der Bundesregierung. Mit den aktuellen Vorhaben der Bundesregierung scheint dies nun gelungen zu sein. „Sie hat ein beachtliches Steuerentlastungspaket für alle Österreicher, für Arbeitnehmer und Arbeitgeber sowie Selbstständige vorgestellt. Der Wirtschafts- und Arbeitsstandort Österreich wird dadurch deutlich entlastet werden. So wird beispielsweise die geplante Tarifsenkung bei der Lohn- und Einkommenssteuer Unselbstständigen und Selbstständigen deutlich ,mehr Netto vom Brutto’ bringen.

„Diesen Reformeifer gilt es nun für weitere dringend anstehende Maßnahmen zu nutzen.“
Hans Peter Metzler, WKV-Präsident

Betriebe und Arbeitnehmer samt ihren Familien werden von der bisher wohl größten Steuerreform profitieren. Eine schnellere Abschreibung von geringwertigen Wirtschaftsgütern, eine Senkung der Körperschaftsteuer, die steuerfreie Beteiligung von Mitarbeitern oder eine Reihe von Pauschalierungen für Kleinbetriebe werden den Wirtschaftsstandort attraktiver und wettbewerbsfähiger machen“, betont Metzler, fügt aber an: „Diesen Reformeifer gilt es nun für weitere dringend anstehende Maßnahmen zu nutzen. Digitale Innovationen müssen vorangetrieben und der Bürokratieabbau weiter forciert werden.“ 

Weitere Verbesserungen der Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsstandort, dringliche Fragen rund um Breitbandausbau und Infrastruktur sowie der abgesprochene Abbau der Bürokratie sollten laut WKV-Präsident Metzler als kommende Reformvorhaben angegangen werden. Große Erwartungen setzt Metzler in die angekündigte Abschaffung von Bagatellsteuern, die Verkürzung von Steuerverfahren und die Vereinfachung der mittlerweile selbst von Profis kaum mehr zu bewältigenden Lohnverrechnung.

Entlastung für Betriebe um mehr als 1,5 Milliarden Euro

Mehr als 1,5 Milliarden Euro, also rund ein Viertel des gesamten Entlastungsvolumens der Steuerreform, kommt direkt den Unternehmen zugute. Umgesetzt werden verschiedene Maßnahmen für Unternehmen aller Größenklassen. Die wichtigsten Maßnahmen im Detail:

  • Die Grenze für die Absetzbarkeit von geringwertigen
    Wirtschaftsgütern (GWG) steigt schon nächstes Jahr
    auf 800 Euro, 2021 dann auf 1.000 Euro.
  • Ebenfalls 2021 kommt die Tarifsenkung bei der Lohn-
    und Einkommensteuer.  
  • Die Körperschaftsteuer sinkt – 2022 auf 23 Prozent,
    in einem zweiten Schritt 2023 dann auf 21Prozent.
  • Der Basis-Gewinnfreibetrag wird auf 100.000 Euro
    angehoben.
  • Die Krankenversicherungsbeiträge für Unternehmer werden gesenkt. 


Dazu kommen noch weitere steuerliche bzw. bürokratische Erleichterungen wie etwa die Pauschalierung der Betriebsausgaben für Kleinunternehmer. Möglich ist zudem künftig eine steuerbegünstigte Mitarbeiter-Erfolgsbeteiligung in der Höhe von maximal zehn Prozent des Gewinns und jährlich bis zu 3.000 Euro je Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer. 

Indirekte Effekte durch Stärkung der Kaufkraft

Neben diesen direkten Effekten  kommen indirekte. Schließlich profitiert auch die Wirtschaft, wenn den Arbeitnehmern mehr in der Geldtasche bleibt und dadurch die Kaufkraft gestärkt wird. Aus Sicht der Wirtschaftskammer ist die Steuerreform daher ein wichtiger Schritt für den Wirtschaftsstandort. Davon wird laut Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) auch das Wirtschaftswachstum profitieren. 

Wichtige Forderungen der Dienstleistungsbranche umgesetzt 

„Wir freuen uns, dass wesentliche Forderungen unserer Branche aufgenommen wurden. So stellt die Erhöhung der Bemessungsgrundlage für den Gewinnfreibetrag von 30.000 auf künftig 100.000 Euro nicht nur eine lange geforderte Steuererleichterung dar, damit wird auch die Möglichkeit für Unternehmen geschaffen, Eigenkapital und Liquidität aufzubauen, was weitere Entwicklungsmöglichkeiten schafft.“ 

Erhöhung der Betriebsausgaben-Pauschale auf 35 Prozent

Auch die Erhöhung der Betriebsausgaben-Pauschale ist für Spartenobmann Bitschnau eine wichtige Maßnahme der Steuerreform: „Damit kommt die Bundesregierung einer unserer langjährigen Forderungen nach: Durch Vereinfachungen im Steuerwesen werden speziell Selbstständige entlastet. Gerade die Pauschalisierung im Dienstleistungsbereich von bisher maximal zwölf auf 35 Prozent ist eine wichtige Verbesserung für unsere Betriebe. Damit wird der unternehmerischen Realität endlich Rechnung getragen.“

Positiv bewertet Bitschnau auch die Möglichkeit für Unternehmen, bis zu zehn Prozent bzw. maximal 3.000 Euro pro Person und Jahr steuer- und sozialversicherungsfrei an die Mitarbeiter auszuschütten: „Kluge Köpfe können durch dieses attraktive Mitarbeiterbeteiligungsmodell am Erfolg des Unternehmens teilhaben und so in den heimischen Firmen gehalten werden. Das ist gerade für innovative und schnell wachsende Branchen wie die Informationstechnologie ein enormer Vorteil.“

von

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