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Energieeffizienz: WKV steht für das große Ganze ein – auch während der Corona-Krise

„Wir sind nicht nur ein zertifizierter Ökoprofit-Betrieb, sondern haben am WIFI-Standort Dornbirn eine Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen, die über ein Contracting mit der illwerke vkw konzipiert und bereitgestellt wurde“, sagt Wirtschaftskammer-Präsident Hans Peter Metzler.

WKV-Direktor Christoph Jenny, illwerke vkw-Vorstandsmitglied Helmut Mennel und WKV-Präsident Hans Peter Metzler.
© Bernd Hofmeister WKV-Direktor Christoph Jenny, illwerke vkw-Vorstandsmitglied Helmut Mennel und WKV-Präsident Hans Peter Metzler.

„Es ist das Gebot der Stunde, gemeinsam die Verantwortung für das große Ganze zu tragen, indem Unternehmen, Politik und Bevölkerung an einem Strang ziehen, wenn es um das Thema Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit geht – und das auch während der Corona-Krise, deren Ausmaße so manche wichtige Themen allzu schnell in den Schatten gestellt haben“, betont Wirtschaftskammer-Präsident Hans Peter Metzler. Für die Wirtschaftskammer Vorarlberg ist es deshalb nach wie vor von zentraler Bedeutung, dabei nicht nur im eigenen Haus dieses Zukunftsthema ambitioniert anzugehen, sondern vor allem auch langfristig auf allen Ebnen zu forcieren. Im Rahmen des Strategieprozesses Dis.Kurs Zukunft und einer im Sommer eigens eingerichteten Fokusgruppe wurden kürzlich konkrete Handlungsfelder festgelegt. Auch der Stab der Vorarlberger Wirtschaft räumt dem Thema hohe Priorität ein.

Mit gutem Beispiel vorangehen

„Photovoltaikanlagen werden sicherlich ganz zentrale Zugpferde der Energiewende sein. Deshalb ist jetzt der ideale Zeitpunkt zu handeln“, sagte Metzler. Auf dem großen Dach am WIFI-Standort in Dornbirn wurde nun eine Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen, die in Zusammenarbeit mit der illwerke vkw im Rahmen eines Contractings realisiert wurde. Auf einer Fläche von über 400 Quadratmetern sollen 244 Photovoltaik-Module mit einer Gesamtleistung von rund 81 „Kilowatt-Peak“ für einen jährlichen Ertrag von ca. 81.000 Kilowattstunden sorgen. Das entspricht dem Jahresverbrauch von ca. 17 Haushalten.

Photovoltaikanlagen werden sicherlich ganz zentrale Zugpferde der Energiewende sein. Deshalb ist jetzt der ideale Zeitpunkt zu handeln.
WKV-Präsident Hans Peter Metzler

98 Prozent direkt genutzt

„Wir freuen uns sehr über diese langjährige Partnerschaft mit der Wirtschaftskammer Vorarlberg, die mit diesem Projekt beweist, dass einem ambitionierten Plan auch Taten folgen“, sagte illwerke vkw-Vorstandsmitglied Helmut Mennel. „Mit der Entscheidung, Teil der vorarlbergweiten Photovoltaik-Offensive zu werden, setzen die Verantwortlichen ein Statement für Klimaschutz und Energiewende.“ Die Wirtschaftskammer Vorarlberg setzt bei der Umsetzung dieses Projekts auf ein Contracting-Modell des größten Vorarlberger Energiedienstleisters. Nach der Inbetriebnahme, die noch Ende dieses Monats geplant ist, wird der WIFI-Standort rund 98 Prozent des erzeugten Sonnenstroms direkt nutzen können. Der Rest wird als Überschuss ins Netz eingespeist. Das Contracting-Modell beinhaltet ein Full-Service-Paket des Energieversorgers und entlastet die WKV von hohen Investitionskosten. Eine monatliche Contracting-Rate umfasst die Planung und Konzeption der Anlage genauso wie die Realisierung und den reibungslosen Betrieb.

Mit der Entscheidung, Teil der vorarlbergweiten Photovoltaik-Offensive zu werden, setzen die Verantwortlichen ein Statement für Klimaschutz und Energiewende.
illwerke vkw-Vorstandsmitglied Helmut Mennel

Vorteile liegen auf der Hand

Zwischen 1998 und 2015 stieg laut einem Fachartikel in der Monatszeitschrift „Nature Energy“ die weltweit installierte Photovoltaik-Leistung mit einer Wachstumsrate von durchschnittlich 38 Prozent pro Jahr. Derzeit sind in Vorarlberg pro Einwohner rund 2,6 Quadratmeter Photovoltaik- und Sonnenkollektorfläche verbaut: Ein weiterer Bereich, in dem Vorarlberg bundesweiter Spitzenreiter ist. Im Land gibt es rund 4.000 Dachflächen mit über 400 Quadratmetern Fläche, immer mehr Unternehmen entscheiden sich für die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf ihrem Dach oder Gelände. Denn immerhin lässt sich so zum Teil der gesamte Strombedarf selbst decken, bei einer durchschnittlichen Anlagelebensdauer von mehr als 25 Jahren. Gleichzeitig haben sich die Preise von Photovoltaikmodulen innerhalb weniger Jahre um weit mehr als die Hälfte verringert.

Ambitionierter Umgang

„Wir bekennen uns zu unserer gesellschaftspolitischen Verantwortung für die Unternehmen und die Menschen im Land gleichermaßen. Darunter verstehen wir den sparsamen Umgang mit Rohstoffen und Ressourcen sowie die Vermeidung von Abfällen und deren Rückführung in den Stoffkreislauf, den bevorzugten Einsatz umweltfreundlicher Produkte, die Einhaltung der gesetzlichen Sicherheits- und Umweltbestimmungen, die Förderung einer umweltbewussten Mobilität und im Besonderen auch die Schaffung eines ökologischen Bewusstseins bei Mitarbeitenden und Partnern“, beschreibt Metzler die Eckpunkte der ambitionierten Umweltpolitik der Wirtschaftskammer Vorarlberg:

  • CO2-Reduzierung: Kostenlose ÖPNV-Tickets für Mitarbeitende (Maximo-Jahreskarte) sowie das WIFI-Mobilitätsticket (Teilnehmer und Kursleiter reisen am Kurstag ebenfalls kostenlos mit den ÖPNV) und die Bereitstellung von zwei Parkplätzen für e-Tankstellen.
  • Energieeinsparung: Beleuchtungsumrüstung auf LED, Einbau von Bewegungsmeldern
  • Erneuerbare Energie: Neben der Errichtung einer Photovoltaik-Anlage am Dach des WIFI-Standorts in Dornbirn wird künftig auf die Beheizung durch Fernwärme gesetzt.
  • Reduzierung Plastik- und Restmüll: Umstellung von Plastik- auf Papierbecher (80.000 Stück) sowie die Optimierung des Abfalltrennsystems, Neuorganisation der Abfallentsorgung, Bewusstseinsbildung für Abfalltrennung („Abfallfibel“)
  • Reduzierung des Papierverbrauchs: Umstellung auf Umweltschutzpapier, vermehrt digitaler Zugang zu Printmedien, Standardeinstellung Doppelseitendruck, Umrüstung von Flipcharts auf Whiteboards.
     
    Tipp: WKÖ-Branchenfolder zum Thema Photovoltaik
von

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