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Energieeffizienz: Strom für 4.500 Haushalte eingespart

Herausragende Bilanz nach drei Jahren: 12 teilnehmende Unternehmen des 2. Energieeffizienz-Netzwerks Vorarlberg setzten gemeinsam 196 Einsparmaßnahmen um.

Herausragende Bilanz nach drei Jahren: 12 teilnehmende Unternehmen des 2. Energieeffizienz-Netzwerks Vorarlberg setzten gemeinsam 196 Einsparmaßnahmen um.
© vkw Die Teilnehmer des 2. VKW-Energieeffizienz-Netzwerks Vorarlberg.

Vorarlberg ist ein dynamisch wachsender und überaus attraktiver Wirtschaftsraum. Die Region im Zentrum Europas zeichnet sich durch eine hervorragende Infrastruktur und einen gesunden unternehmerischen Mix aus. Die Unternehmen – viele davon absolute Ausnahmebetriebe und teilweise Weltmarktführer in ihrer Sparte – wirtschaften auf hohem Niveau. Auch was den Einsatz der Ressourcen angeht, startet Vorarlberg von einem sehr guten Niveau. Elf Unternehmen aus dem Ländle und eines aus dem benachbarten Allgäu beschlossen nichtsdestotrotz, weiter Verantwortung in der Energiefrage zu übernehmen, sich neue Energiesparziele zu setzen und diese dann konsequent umzusetzen.

Sieben Prozent höhere Effizienz als Ziel

Zum Start des zweiten derartigen Netzwerks in ganz Österreich einigten sich die 12 teilnehmenden Unternehmen 2015 auf ein Effizienzziel von sieben Prozent. Damit einhergehen sollte eine gemeinsame CO2-Einsparung von acht Prozent. Fachlich unterstützt von der Vorarlberger Kraftwerke AG (VKW) und der Wirtschaftskammer Vorarlberg und wissenschaftlich begleitet von der Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft mbH (FfE) in München, arbeiteten die Projektteilnehmer intensiv daran, die gesteckten Ziele zu erreichen. Das Konzept, das dabei angewandt wurde, ist jenes des „Lernendes Energieeffizienz-Netzwerks“. Dabei geht es darum, dass die Teilnehmer im Laufe der dreijährigen, gemeinsamen Projektarbeit voneinander lernen und profitieren.

Zu diesem Zweck wird von einem LEEN-zertifizierten Moderator drei bis vier Mal im Jahr ein Energieeffizienztisch vorbereitet und moderiert. Sie finden jeweils bei einem der Unternehmen statt, sodass bei der Betriebsbesichtigung durchgeführte Maßnahmen vor Ort diskutiert werden können. Fachvorträge und als zentrales Element der Informationsaustausch zwischen den Unternehmen erleichtern es, geeignete Realisierungswege für Effizienzmaßnahmen zu entwickeln, Schwierigkeiten zu erkennen und Fehler zu vermeiden. Der intensive Austausch im geschützten Rahmen der Netzwerktreffen ermöglicht den Aufbau gegenseitigen Vertrauens, regionaler Kompetenz und Zusammenarbeit auch über die Netzwerkarbeit hinaus.

Einsparziele übertroffen

Nach dem großen Erfolg des ersten Netzwerks dieser Art (sechs Prozent Einsparung) konnten diese Werte beim 2. Netzwerk noch einmal übertroffen werden. Innerhalb von drei Jahren senkten die Teilnehmer ihren Energieverbrauch um 8,8 Prozent. Das entspricht einer eingesparten Energiemenge von 19,7 Gigawattstunden oder dem Strombedarf von rund 4.500 Haushalten. Insgesamt 196 Maßnahmen wurden in den zwölf Unternehmen umgesetzt, darunter unter anderem die Nutzung von Abwärme oder die Umrüstung auf effiziente LED-Hallenbeleuchtung. Das zu Beginn gesetzte Ziel einer CO2-Einsparung von acht Prozent übertrafen die Teilnehmer mit 11,4 Prozent bei Weitem. Aktuell läuft bereits das 3. Netzwerk.

Ein schonender und nachhaltiger Umgang mit Energie funktioniert auf der Basis von Eigeninitiative und Freiwilligkeit. Effizienzsteigerungen lassen sich ohne unnötige bürokratische Einschränkungen erreichen“,  betont WKV-Direktor-Stv. Marco Tittler. 

Teilnehmer 2. Energieeffizienz-Netzwerk Vorarlberg

  • ALPLA Werke Alwin Lehner GmbH und CO KG
  • Julius Blum GmbH
  • Collini GmbH
  • HAWE Hydraulik SE
  • Hydro Extrusion Nenzing GmbH
  • PAWAG Verpackungen GmbH
  • Kongresskultur Bregenz GmbH
  • Rondo Ganahl AG
  • Rupp AG
  • Vorarlberg Milch eGen
  • Wolford AG
  • Zumtobel Group AG
von

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