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Eine Branche rüstet sich für die Zukunft

Martin Halbrainer, Innungsmeister des Chemischen Gewerbes und der Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger, startet mit viel Elan in seine neue Funktion, betont die Bedeutung der vielfältigen Branche und legt den Fokus seiner Tätigkeit auf die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter/-innen.

Martin Halbrainer, Innungsmeister des Chemischen Gewerbes und der Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger.
© Ivo Vögel Fotografie Martin Halbrainer, Innungsmeister des Chemischen Gewerbes und der Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger.

Mit Ende Juni 2020 hat Martin Halbrainer (Reinigungsfachmarkt MTH Handels GmbH, Clean Consulting AUSTRIA) die Innung des Chemischen Gewerbes und der Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger als Innungsmeister übernommen. „In den nächsten Jahren werde ich mit meinem Team die wertvolle Arbeit der Mitglieder unserer Branche systematisch beleuchten, um der Öffentlichkeit Einblicke in die Vielfalt unserer Berufsgruppen zu ermöglichen“, skizziert Halbrainer eines seiner Ziele und führt aus: „Es ist an der Zeit, das Bewusstsein zu schärfen und die Unabkömmlichkeit der Reinigung und Hygiene in allen Bereichen aufzuzeigen – und zwar nicht nur in Pandemiezeiten, sondern auch im alltäglichen Leben. Wir wollen zeigen, wie wichtig die Arbeit der Betriebe des Chemischen Gewerbes und der Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger für unsere Gesellschaft ist. Unsere Gewerbe sind systemerhaltend und tragen damit wesentlich zur Gesundheit, Wohlfühlqualität und Werterhaltung bei.“ 

Berufliche Chancen in der Branche aufzeigen 

Um das zu erreichen, will Innungsmeister Martin Halbrainer zum einen die Image- und Öffentlichkeitsarbeit weiter forcieren und zum anderen den Fokus auf die Aus- und Weiterbildung legen: „Dazu gehören die Lehrlingsausbildung, die Weiterbildung der Mitarbeiter/-innen, eine Ausbildung für Quereinsteiger/-innen, das Recruiting von neuen Mitarbeiter/-innen genauso wie die Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Beeinträchtigungen. Auch gegen Lohndumping und Schwarzarbeit werden wir weiter konsequent vorgehen.“ 

Die Branche biete insgesamt attraktive Berufschancen im wichtiger werdenden Bereich der Hygiene, erklärt Halbrainer und ergänzt: „Gerade in unsicheren Zeiten, wie wir sie aktuell erleben, ist eine fundierte berufliche Ausbildung wichtig. Besonders jene Menschen, die diesen Schritt gehen und sich zum Beispiel auf dem zweiten Bildungsweg weiter qualifizieren bzw. beruflich neu orientieren, bekommen in unserer Branche eine echte Perspektive.“ 

Abschließend betont Innungsmeister Martin Halbrainer: „Mit diesen Maßnahmen wollen wir die Arbeit der Innung des Chemischen Gewerbes und der Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger weiter konsequent stärken und gemeinsam mit unseren Mitgliedsbetrieben voller Zuversicht in die Zukunft schreiten.“

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