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EUROPA INITIATIVE – Wir sind Europa!

„Wir wollen mit unserem Projekt bewusste Aufklärungsarbeit zum Thema EU in Schulen, Betrieben und in der Bevölkerung leisten", informiert Dr. Michael Grahammer, WKV-Vizepräsident.

„Der 60. Jahrestag der Römischen Verträge ist der richtige Moment für eine Rückbesinnung auf die Errungenschaften der EU und der Zeitpunkt, um einen mutigen Blick nach vorne zu werfen“, betont Michael Grahammer, WKV-Vizepräsident.
© Thinkstock „Der 60. Jahrestag der Römischen Verträge ist der richtige Moment für eine Rückbesinnung auf die Errungenschaften der EU und der Zeitpunkt, um einen mutigen Blick nach vorne zu werfen“, betont Michael Grahammer, WKV-Vizepräsident.

Die Europäische Union feiert heuer ihr 60-jähriges Bestehen. „Der 60. Jahrestag der Römischen Verträge ist der richtige Moment für eine Rückbesinnung auf die bisherigen Errungenschaften der Europäischen Union und der Zeitpunkt, um einen mutigen Blick nach vorne zu werfen“, betont Dr. Michael Grahammer, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg.

Zudem wird Österreich in der zweiten Jahreshälfte 2018 den Vorsitz im Rat der EU übernehmen. Anlass für die Wirtschaftskammer gemeinsam mit dem Land Vorarlberg und der Industriellenvereinigung ein Projekt („Wir  sind Europa“) zu initiieren, um die „Europäische Idee“ zu stärken, Verständnis für die Europäische Integration und die Eurozone zu schaffen und die Position Vorarlbergs in Europa zu verbessern.

Profiteur Österreich

Europas Unternehmen und Bürger haben zweifellos von der Europäischen Union profitiert: Gemessen am BIP pro Einwohner ist Österreich an dritter Stelle jener Länder, die am meisten durch den Integrationsprozess gewonnen haben. Allein aufgrund der EU-Mitgliedschaft Österreichs wuchs die Wirtschaft zwischen 1995 und 2015 real um fast 13 Prozent. In absoluten Zahlen zeigt sich, dass aufgrund der EU-Mitgliedschaft mehr als 245.000 Arbeitsplätze entstanden sind.

Die Vorteile von 60 Jahren Frieden, 25 Jahren Binnenmarkt, 15 Jahren Euro und der Wiedervereinigung Europas sind unbestreitbar. Neue globale Unsicherheiten, die Flüchtlings- und Migrationsfrage oder der Brexit beschäftigen und verunsichern die Europäer und verlangen nach neuen Ansätzen und Lösungen.

„Dabei muss aber populistischen Tendenzen, die die EU gar in Abrede stellen, entgegengewirkt werden. Es gilt auch, diverse  Missverständnisse aufzuklären und darzustellen, welche Folgen ein Auseinanderdriften oder gar Auseinanderbrechen der EU, v.a. der EURO-Zone, für die Wirtschaft, die Bevölkerung und die Gesellschaft hätte. Für das Exportland Vorarlberg sind eine EU-Mitgliedschaft und die Einheitswährung EURO alternativlos“, erklärt Projektinitiator Grahammer.

Gemeinsam mit der IV, dem Land Vorarlberg und weiteren Projektpartnern sollen nun verschiedene Maßnahmen gesetzt werden, um in Schulen, Betrieben und in der Bevölkerung Aufklärungsarbeit zum Thema EU zu leisten.

Ehrenamtliches EU-Botschaftersystem

In Schulen sind Vorträge, Diskussionsrunden und Ausstellungen über die Bedeutung der EU sowie aktuelle europäische Herausforderungen geplant. „EU-Botschafter“ aus der Vorarlberger Unternehmerschaft werden dafür gesucht (siehe Kasten).

In den Betrieben

Verschiedene Maßnahmen sollen in der Unternehmerschaft zu einem besseren Verständnis und mehr Wertschätzung gegenüber der EU führen. Gleichzeitig sollen Unternehmerinnen und Unternehmer über die vielzähligen Unterstützungsmöglichkeiten durch die EU informiert werden.

AUFRUF: Engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer gesucht!

Um die Ideen der Initiative zu verbreiten, wird ein Botschaftersystem etabliert. Herausragende Persönlichkeiten aus der Vorarlberger Unternehmerschaft sollen als „EU-Botschafter“ gewonnen werden. Botschafter stehen für Gesprächsrunden, Schulveranstaltungen, Betriebsbesuche, Diskussionen etc. ehrenamtlich zur Verfügung und tragen die Projekt-Idee weiter.

Kontakt: Mag. Christina Marent, E marent.christina@wkv.at, T 05522/305-250
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