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Drohender Blackout: illwerke vkw hat zur Netzstabilisierung beigetragen

Im europäischen Verbundnetz ist es vor Kurzem zu einem kurzzeitigen Frequenzeinbruch gekommen – die automatischen Netzstabilisierungssysteme bei vorarlberg netz und im Kraftwerksbereich haben einwandfrei funktioniert.

Drohender Blackout: illwerke vkw hat zur Netzstabilisierung beigetragen.
© Illwerke VKW Control-Center der illwerke wvk

Im europäischen Verbundnetz muss zu jeder Zeit gleich viel Energie erzeugt werden, wie auch verbraucht wird. Wird zu viel Strom ins Netz eingespeist, steigt die Netzfrequenz, bei zu hohem Verbrauch sinkt die Frequenz. Ziel ist, dass diese bei genau 50 Hertz liegt. Speicher- und Pumpspeicherkraftwerke können innerhalb von Sekunden angefahren werden und sind damit der am besten geeignete Kraftwerkstyp, um im Falle einer Störung das Versorgungssystem zu stabilisieren. Vergangenen Freitag (8. Jänner 2021) kam es um 13:05 Uhr zu Frequenzabweichungen und in Folge zu einer Auftrennung des Verbundnetzes in einen südöstlichen Teil (Balkanländer bis Griechenland) mit einer Überfrequenz von rund 50,3 Hertz und einen westlichen Teil mit einer Frequenz von rund 49,75 Hertz, in dem sich auch Österreich befunden hat.


Automatisch Turbinen in Betrieb genommen

In Vorarlberg wurden die Frequenzabweichungen vom Leitsystem registriert und automatisiert Maßnahmen eingeleitet. Bei einer Frequenz von 49,8 Hertz werden automatisch die Pumpen gestoppt und alle Turbinen der Speicherkraftwerke in Betrieb genommen. Zusätzlich zur bereits vorhandenen Erzeugung wurden zur Stabilisierung 120 Megawatt Leistung ins Netz eingespeist. Netzseitige Maßnahmen waren in Vorarlberg nicht notwendig, es kam auch zu keinem Spannungseinbruch. Endkunden waren von dem Vorfall nicht betroffen. Um 15:08 Uhr konnten die europä-ischen Netzteile nach vorübergehenden Lastabschaltungen in Italien und Frankreich und einer Reduktion der Einspeisung in Serbien und Bosnien-Herzegowina wieder zusammengeschaltet und synchronisiert werden. Die Ursachen für die Frequenzabweichungen werden auf Ebene der europä-ischen Netzbetreiber untersucht und stehen derzeit noch nicht fest. Bei einem großflächigen Stromausfall besteht in Vorarlberg mit den für einen raschen Netzwiederaufbau am besten geeigneten Speicher- und Pumpspeicherkraftwerken die Möglichkeit, in einen Inselbetrieb zu wechseln und so die Stromversorgung zumindest regional wiederherzustellen. Dieser Netzwiederaufbau, der im engen Zusammenspiel von Netzen und Kraftwerken erfolgen muss, wird regelmäßig trainiert.


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