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Doppelmayr baut neun Liftanlagen für Olympia 2022 in Peking 

Der Wolfurter Seilbahnspezialist wird im Yanqing National Alpine Center, dem Austragungsort der alpinen Ski-Bewerbe, neun neue Seilbahnanlagen errichten.

Der Vorarlberger Seilbahnhersteller Doppelmayr hat in Peking neun Aufträge für die Olympischen Winterspiele 2022 erhalten.
© Doppelmayr Sympolfoto einer 8er Gondelbahn, gebaut für die Olympischen Spiele in Sochi 2014.

"Wir freuen uns, für dieses sportliche Großereignis aufs Neue unsere Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen zu dürfen", sagte Alexander Klimmer, Gesamtvertriebsleiter der Doppelmayr Seilbahnen GmbH, bei der Vertragsunterzeichnung.

Der Vertrag wurde am Sonntag in Peking im Beisein von Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) unterzeichnet. Zur Höhe des Geschäftsvolumens machte der Seilbahnhersteller keine Angaben.

Yanqing liegt 74 Kilometer nordwestlich vom Stadtzentrum Pekings entfernt. Neben den alpinen Skibewerben werden dort auch die Bob- und Rodelwettbewerbe stattfinden. Die neun Seilbahnanlagen - fünf kuppelbare Achter-Gondelbahnen, zwei kuppelbare Sechser-Sesselbahnen mit Bubble und zwei fixe Vierer-Sessellifte - sollen bis Herbst 2019 stehen. Doppelmayr hat in Yanqing bisher den Zuschlag für alle neu ausgeschriebenen Anlagen erhalten.

Der Bau von Liftanlagen in olympischen Skiorten hat für das Vorarlberger Unternehmen Tradition. In Pyeongchang (Südkorea - Olympische Spiele 2018) sorgten zuletzt 22 Doppelmayr-Seilbahnen in vier alpinen und nordischen Resorts für den Transport von Aktiven und Zuschauern. Vier der Anlagen wurden extra für die Winterspiele gebaut. Für die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi (Russland) hatte der Vorarlberger Weltmarktführer 35 Anlagen konzipiert, was im Geschäftsjahr 2013/14 zu einem neuen Rekordumsatz von 858,3 Mio. Euro beitrug. Zuletzt lag der Umsatz im Geschäftsjahr 2016/17 (per Ende März) bei 800,7 Mio. Euro. Auch in den Austragungsstätten früherer Olympischer Winterspiele - etwa in Salt Lake City (USA, 2002), Turin (Italien, 2006) oder Vancouver (Kanada, 2010) - stehen Doppelmayr-Anlagen.

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