th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Digitale Transformation: Erfolg durch regionale Vernetzung

Neue Technologien halten zunehmend Einzug in die industrielle Produktion. Welche Chancen Industrie 4.0 für den Wirtschaftsstandort bietet, war Thema einer Pressekonferenz am Rande des Summit Indus-trie 4.0.

Neue Chancen durch Reindustrialisierung: Bis 2025 könnten in Österreich 48 Milliarden Euro an zusätzlicher Produktion und 38 Milliarden Euro an zusätzlicher Wertschöpfung generiert werden.
© istock Neue Chancen durch Reindustrialisierung: Bis 2025 könnten in Österreich 48 Milliarden Euro an zusätzlicher Produktion und 38 Milliarden Euro an zusätzlicher Wertschöpfung generiert werden.

Die Jahreskonferenz der Plattform Industrie 4.0 Österreich - der dritte sogenannte Summit Industrie 4.0 - fand heuer in Kooperation mit der WISTO  und der Standortagentur Tirol in Bregenz statt. Im Rahmen einer Pressekonferenz unterstrichen Experten die Wichtigkeit einer regionalen, nationalen und internationalen Zusammenarbeit in der Industrie 4.0.

Chancen durch Industrie 4.0

Industrie 4.0 bietet für den Wirtschaftsstandort zahlreiche Chancen, die sich u.a. in Produktinnovationen, neuen Geschäftsmodellen und verbesserter Wettbewerbsfähigkeit niederschlagen. Dadurch wird auch die Reindustrialisierung angestoßen: Bis 2025 könnten in Österreich 48 Milliarden Euro an zusätzlicher Produktion und 38 Milliarden Euro an zusätzlicher Wertschöpfung generiert werden. Grundvoraussetzung dafür ist, ideale Rahmenbedingungen zu schaffen und Kooperationen auszubauen.

Plattform unterstützt produzierende Industrie

„Mit der Plattform Industrie 4.0 Österreich haben wir ein starkes Netzwerk, einen kompetenten Impulsgeber und zuverlässigen Partner gefunden, der uns hilft, die Digitalisierung unserer Wirtschaft und Gesellschaft erfolgreich zu meistern“, betonte Michael Wiesmüller, Leiter der Abteilung Schlüsseltechnologien für die industrielle Innovation im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie.

Die unabhängige Plattform Industrie 4.0 Österreich  hat in den drei Jahren ihres Bestehens die Digitalisierung in der produzierenden Industrie unterstützt. „Mehr als 500 Experten aus verschiedenen Feldern arbeiten unter dem Dach der Plattform zusammen – deshalb sehen wir uns als Kompetenz Hub, in dem die Weichen für die voranschreitende Digitalisierung der österreichischen Industrie gestellt werden“, betont Kurt Hofstädter, Vorstandsvorsitzender der Plattform.

Damit alle von den Chancen der Digitalisierung profitieren können, müssen die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Schlüssel dazu ist Qualifikation – die Plattform Industrie 4.0 hat hierzu ein Ergebnispapier mit 81 Empfehlungen veröffentlicht. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist dabei, auf regionale Bedürfnisse und Besonderheiten in der Kompetenzentwicklung einzugehen. Eines der Vorzeigebeispiele ist der kürzlich gestartete „Digital Campus Vorarlberg“.

Open Innovation verstärken & Wissen teilen

Damit der Wirtschaftsstandort gesichert wird und Unternehmen in der Region wettbewerbsfähig bleiben, begegnet die produzierende Industrie diesen Veränderungen offensiv und positiv. „Die Politik kann geeignete Rahmenbedingungen schaffen. Wir in den Unternehmen übernehmen aber auch selbst Verantwortung und sensibilisieren innerhalb der Industrie und unserer Unternehmen für eine Öffnung der Innovationskultur. Es braucht diesen Kulturwandel, um Unternehmensgrenzen zu überwinden, Open Innovation verstärkt zu betreiben und Wissen zu teilen“, führte Martin Ohneberg, Präsident der Industriellenvereinigung Vorarlberg (IV), aus.

„V-Netzwerk Intelligente Produktion“

Ein gelungenes Beispiel für die praxisnahe Unterstützung von Unternehmen ist das „V-Netzwerk Intelligente Produktion“, das 2014 von der WISTO gemeinsam mit dem Land Vorarlberg, der Wirtschaftskammer Vorarlberg und der IV ins Leben gerufen wurde. Vorarlberger Unternehmen werden dabei bei der Implementierung von Industrie 4.0 unterstützt und der Austausch mit weiteren Industrie 4.0-Netzwerken wird forciert. „Wir sind überzeugt, dass wir die digitale Transformation nur zusammen bewerkstelligen können. Diese enge Zusammenarbeit und der intensive Austausch der regionalen Akteure bilden die Basis der Stärke und Effizienz des Wirtschaftsstandortes“, erklärte WISTO-Geschäftsführer Joachim Heinzl.

www.plattformindustrie40.at

Das könnte Sie auch interessieren

15 Lehrlinge, sieben Gesellen sowie Ausschussmitglieder und Mitarbeiter des Innungsbüros der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker trafen sich vergangenes Wochenende zu einer gemeinsamen Baumpflanzaktion, bei der 550 Bäume gepflanzt wurden.

Baumpflanzaktion: Mehr machen als reden!

Die Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker trafen sich kürzlich zu einer gemeinsamen Baumpflanzaktion, bei der 550 Bäume gepflanzt wurden. mehr

Dass durch Landeshauptmann Markus Wallner und NR-Spitzenkandidat Norbert Sieber unsere langjährige Forderung nach einer Pflegelehre neuerlich Rückenwind von höchster Ebene erhält, ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft Vorarlbergs.

Starker Rückenwind für Pflegelehre

Langjährige Forderung nach einer Pflegelehre erhält neuerlich Rückenwind von höchster Ebene. mehr