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Die Duale Akademie befindet sich in Umsetzung - Start im Herbst

Projekt aus dem WKV-Strategieprozess Dis.Kurs Zukunft als Maßnahme gegen den Fachkräftemangel geht noch in diesem Jahr in die Umsetzung.

Projekt aus dem WKV-Strategieprozess Dis.Kurs Zukunft als Maßnahme gegen den Fachkräftemangel geht noch in diesem Jahr in die Umsetzung.
© iStock In den Bereichen Mechatronik und Informatik startet die Duale Akademie Vorarlberg im Herbst 2019.
Der Fachkräftemangel ist derzeit eines der Top-Themen in der Vorarlberger Wirtschaft. Gleichzeitig steigt der Anteil der Maturant/-innen in den nächsten Jahren österreichweit weiter an. Darauf reagierend hat die Wirtschaftskammer Vorarlberg im Rahmen ihres Strategieprozesses Dis.Kurs Zukunft eine neue Ausbildungsschiene nach oberösterreichischem Vorbild konzipiert: Die Duale Akademie.

Arbeitsmarkt von morgen

Diese neue Ausbildungsform ist besonders auf die Bedürfnisse der Ausbildungsgruppe AHS-Absolventen zugeschnitten, zielt auf den Arbeitsmarkt von morgen und bietet eine praxisorientierte Ausbildung in attraktiven Unternehmen. Sie richtet sich neben der Zielgruppe der AHS-Maturanten aber auch an Studierende bzw. Studienabbrecher.
„Die Duale Akademie steht für ein innovatives, neues Ausbildungsformat, das genau diese jungen Menschen ansprechen soll, um ihnen neue Perspektiven zu eröffnen und unseren Betrieben wichtige neue Mitarbeiter zu bringen“, erklärt Wirtschaftskammer-Präsident Hans Peter Metzler und ergänzt: „Damit ist ein wichtiger Schritt zur Erweiterung des Bildungsangebotes – sowohl für die Jugend als auch für die Wirtschaft – gelungen. Die Maturant/-innen profitieren, da sie für eine profunde Berufsausbildung nicht zwingend an Universitäten oder an einer FH weiterstudieren müssen, sondern sofort nach der Matura Geld verdienen und zusätzlich eine wertvolle, praxisgerechte Ausbildung bekommen. Die Unternehmen profitieren, weil ihnen eine weitere Zielgruppe zur dualen Ausbildung zur Verfügung stehen wird. Wir hoffen, dass viele AHS-Absolvent/-innen und viele Unternehmen dieses neue Angebot nutzen werden!“

„Mit der Dualen Akademie gelingt ein wichtiger Schritt zur Erweiterung des Bildungsangebotes – sowohl für die Jugend als auch für die Wirtschaft.“
Hans Peter Metzler, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg

Konzeption im Gange

Abstimmungsgespräche mit den relevanten Bildungseinrichtungen haben bereits stattgefunden, das Interesse in den Vorarlberger Unternehmen ist groß. Im Entwicklungsprozess läuft derzeit der Feinschliff der Ausbildungsinhalte. Gestartet wird im Herbst, die Bewerbungsphase beginnt nun im April. Otmar Meyer, Ausbildungsleiter bei Liebherr, begrüßt diese neu angedachte Ausbildungsschiene: „Wir bekennen uns zur Dualen Akademie. Wichtig wird es aber sein, dass die konkrete Konzeption dieses Modells in enger und guter Abstimmung mit den Betrieben erfolgt, dann wird es erfolgreich für alle Seiten werden.“

„Wichtig wird es sein, dass die Konzeption dieses Modells in enger und guter Abstimmung mit den Betrieben erfolgt.“
Otmar MeyerAusbildungsleiterLiebherr

Auch der Direktor des Bundesgymnasiums Bludenz, Helmut Abl, kann der Dualen Akademie einiges abgewinnen. „Viele Gymnasiasten haben großes Interesse an der Technik, das es zu wecken gilt. Ich finde diesen Ansatz daher äußerst sinnvoll. In diesem Zusammenhang sollten die Kooperationen zwischen Betrieb und Jugendlichen schon vor der Matura beginnen, um frühzeitig Verbundenheit und Vertrauen aufzubauen bzw. Hemmschwellen abzubauen. Besonders für Mädchen bedarf es spezieller Formate, da sie ja über 50 Prozent der Absolventen bilden.“

„Viele Gymnasiasten haben großes Interesse an der Technik, das es zu wecken gilt.“
Helmut Abl, Direktor Bundesgymnasium Bludenz

Innovatives Modell

In der Dualen Akademie werden modernste Berufsbilder, die auf dem Arbeitsmarkt extrem gefragt sind, absolut zeitgemäß vermittelt. Ihre Bedeutung hat auch das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort unterstrichen und die Duale Akademie offiziell als „Innovatives Modellprojekt im Bereich der Dualen Ausbildung“ deklariert.
Mit dem Abschluss der Duaken Akademie eröffnen sich nicht nur Top-Karriereperspektiven, sondern auch die Möglichkeit der Abschlussfähigkeit auf weitere und darauf aufbauende Bildungsabschlüsse. Unternehmen haben mit der Dualen Akademie die Möglichkeit, Maturanten als Fachkräfte und für wichtige Schlüsselfunktionen zu gewinnen. Damit entsteht ein neues zusätzliches Bildungsangebot zur Fachkräfteentwicklung, das zudem die Qualifizierung künftiger Mitarbeiter in digitalen, sozialen und internationalen Zukunftskompetenzen forciert.


Die Duale Akademie gliedert sich in folgende Ausbildungsschwerpunkte: Betriebliches Traineeprogramm direkt im Unternehmen, die Vermittlung der Fachtheorie durch Kompetenzzentren in den Berufsschulen sowie die Vermittlung von Zukunftskompetenzen in den Themenbereichen Internationalisierung, Digitalisierung sowie Sozial- und Selbstkompetenz (21. Century Skills) durch das Unternehmen sowie durch Bildungsanbieter und externe Partner. Auch eine Kooperation mit der FH Vorarlberg wird angestrebt. Die Teilnehmer durchlaufen maßgeschneiderte Trainee-Programme von grundsätzlich 1,5 bis 2,5 Jahren. Etwa 70 Prozent der Ausbildungszeit findet dabei im ausbildenden Betrieb statt, 20 Prozent in eigenen Berufsschulklassen und zehn Prozent bei weiteren Bildungsanbietern wie Universität, Fachhochschule oder WIFI. In Vorarlberg startet sie im Herbst vorerst in den Berufsfeldern „Technics“ (Schwerpunkt Mechatronik) und Informatik (Schwerpunkt Coding), in weiterer Folge werden die angebotenen Berufe sukzessive erweitert werden.  Das Erfolgskonzept der Dualen Akademie wurde in Oberösterreich entwickelt. Vorarlberg und Salzburg ziehen nun nach, weitere Bundesländer wollen folgen.

Duale Akademie in Vorarlberg

In Vorarlberg startet sie im Herbst vorerst in den Berufsfeldern „Technics“ (Schwerpunkt Mechatronik) und Informatik (Schwerpunkt Coding). Interessierte
Ausbildungsbetriebe können sich über die Duale Akademie als Ausbildungsbetrieb nominieren lassen. Anfragen, Rückfragen bzw. Infos:

lehre@wkv.at

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