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Der Garten für alle Sinne

Betriebsübergreifendes Lehrlingsprojekt soll die Qualifizierung der Nachwuchsgärtner fördern.

Der Garten für alle Sinne: Betriebsübergreifendes Lehrlingsprojekt in Schwarzach soll die Weiterbildung und Qualifizierung der Vorarlberger Gärtnerlehrlinge fördern.
© Norbert Blum V.l. Projektentwicklerin Maria-Anna Schneider-Moosbrugger, Alt-IM Anton Moosbrugger, BM Manfred Flatz, LSth Karlheinz Rüdisser, IM Reinhard Brunner, Dieter Wolter, Obmann des Blinden- und Sehbehindertenverbands Vorarlberg, und IM-Stv. Florian Stadelmann.

Hören, riechen, schmecken, fühlen – so lautet das Motto des Lehrlingsprojekts der Vorarlberger Landschaftsgärtner im Blindenerholungszentrum „Haus Ingrüne“ in Schwarzach. Am Dienstag, dem 21. März, fand der Spatenstich statt. „Ziel des auf fünf Jahre ausgelegten Projekts ist die Gestaltung einer Gartenanlage für Blinde und stark sehbehinderte Menschen“, sagt Reinhard Brunner, Innungsmeister der Vorarlberger Gärtner und Floristen und zusammen mit IM-Stellvertreter Florian Stadelmann sowie Alt-Innungsmeister Anton Moosbrugger einer der Initiatoren. DI Maria-Anna Schneider-Moosbrugger hat den „Garten für alle Sinne“ entwickelt. Neben den Vertretern der Innung und der Entwicklerin waren auch Landesstatthalter Mag. Karlheinz Rüdisser, der Schwarzacher Bürgermeister  Mag. Manfred Flatz sowie  Dieter Wolter, Obmann des Blinden- und Sehbehindertenverbands Vorarlberg, zum Spatenstich gekommen.

Garten für alle Sinne

Insgesamt 14 Landschaftsgärtnerlehrlinge aus verschiedenen heimischen Betrieben arbeiten am „Garten für alle Sinne“ mit. „Wir wollen mit dem knapp 80.000 Euro teuren Projekt, das von uns selbst finanziert wird, die betriebsübergreifende praktische Weiterbildung und Qualifizierung der heimischen Lehrlinge unter Anleitung von Vorarlberger Gärtnermeistern fördern“, sagt IM Reinhard Brunner. Dies geschieht auch vor dem Hintergrund von immer höheren Qualitätsanforderungen an die Vorarlberger Gärtner.

Die Besucher sollen Gerüche und Düfte der unterschiedlichen Pflanzen wahrnehmen, Blüten und Blätter ertasten und erleben können. Rund 1.200 Quadratmeter Außenfläche so zu gestalten, dass diese für sehbehinderte Menschen einfach zugänglich wird, stellt die größte Herausforderung dar. Der Fokus liegt vor allem darauf, spezielle Duftpflanzen mit einzubauen, auf unterschiedliche Formen Wert zu legen und Geräusche in den neuen Garten zu integrieren. Die Arbeiten der Gärtnerlehrlinge beginnen heuer mit dem Anlegen des Duftgartens mit Sitzplätzen und Trockenmauern. Die endgültige Fertigstellung ist für 2021 geplant.

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