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Der Druck ist groß: Keine unnötigen Verzögerungen!

Unsere Mobilitätsziele erreichen wir nur durch konstruktives und langfristiges Denken in komplexeren Zusammenhängen. Dazu gehören auch „Nebenprojekte“ wie die Modernisierung der Zollstelle Wolfurt – sachfremde Aussagen und Verzögerungstaktiken sind hingegen fehl am Platz.

Lkw gehören auf das hochrangige Straßennetz. Dafür braucht es auch entsprechende Verkehrslösungen und ein konstruktives, vorausschauendes und langfristiges Denken in größeren und komplexen Zusammenhängen.
© istock Lkw gehören auf das hochrangige Straßennetz. Dafür braucht es auch entsprechende Verkehrslösungen und ein konstruktives, vorausschauendes und langfristiges Denken in größeren und komplexen Zusammenhängen.

Die wichtigen Standortfaktoren Mobilität und Verkehr müssen auf einer zukunftsfähigen und intelligent vernetzten Verkehrsinfrastruktur beruhen. Bei der Umsetzung des aktuellen Mobilitätskonzepts des Landes Vorarlberg, in dem zahlreiche von der Wirtschaft formulierte Ideen und Vorschläge zu Maßnahmen und zentralen Handlungsfeldern übernommen wurden,  muss stets ein starker Fokus auf den wichtigen Infrastrukturprojekten sowie dem konsequenten Ausbau des Schienennetzes im Land liegen.

Straßenbauprojekt S18

Ein kürzlich von den Grünen präsentierter Vorschlag zu einer Lkw-Kontrollstelle in Lustenau, die vermeintlich Verkehrsentlastend wirken soll,  führt in der Sparte Transport und Verkehr der WVK zu Irritation: „Transit-Lkw gehören auf das hochrangige Straßennetz, darüber ist man sich im Land einig. Dafür braucht es aber auch die entsprechenden Verkehrslösungen. Das entscheidende Straßenbauprojekt S18 ist ein effektiver Beitrag für die Verkehrssicherheit und eine Entlastung der gesamten Bevölkerung. Ein provisorischer Lkw-Kontrollplatz wird kaum einen Lkw davon abhalten, Vorarlberg zu durchqueren. Wenn die Verlagerung auf die S18 geschafft ist, dann kann auch der ÖPNV seine entlastende Wirkung voll entfalten“, führt Spartenobmann Gerhard Berkmann aus.

Der Druck ist groß – und keine Befindlichkeit

Die Sparte begrüßt alle Maßnahmen zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs, die ohnehin zu fokussieren sind. Sie als gangbare Alternative zur S18 darzustellen, geht jedoch an der Realität vorbei, kommentiert Berkmann die kürzlich getätigten Aussagen von Bundesministerin Leonore Gewessler in Bezug auf die S18: „Das zeugt von wenig Gespür in der Sache. Wenn die Frau Ministerin im Zusammenhang mit dem wichtigen Verkehrsprojekt von persönlichen Befindlichkeiten spricht, stößt sie all jene vor den Kopf, die aufgrund der fehlenden S18 täglich unter dem Verkehrsaufkommen leiden – und das sind sehr viele Menschen in Vorarlberg“, zeigt sich Berkmann irritiert. Die alleinige Konzentration auf den ÖPNV ohne Rücksichtnahme auf das große Ganze sei nicht zielführend: „Busse, die im Stau stehen, verlängern diesen allenfalls und bieten so nur wenig Anreiz zum Umstieg“, sagt Berkmann. Weitere Verzögerungen, etwa durch in jüngerer Vergangenheit immer wieder ins Spiel gebrachte neue Varianten zur S18 – oder wie jetzt vermeintlich verkehrsentlastende Maßnahmen wie die vorgeschlagene Kontrollstelle in Lustenau – seien nicht tolerierbar. Die von Lärm und Staus geplagten Bürger und die exportorientierte Vorarlberger Wirtschaft brauchen dringend eine Lösung, „denn der Druck ist einfach zu groß.“ 

Anbindung nicht verlieren

Für die  Vorarlberger Wirtschaft gelte es nämlich auch, auf keinen Fall die Anbindung an die europäischen und internationalen  Infrastrukturnetze zu verpassen. Dazu gehört vor allem ein gut funktionierendes Schienennetz, das die Verlagerung von Gütern auf den Bahnverkehr erleichtert. Mit dem Terminal Wolfurt haben wir nun zwar eine markante Kapazitätssteigerung, die ohne entsprechendes umliegendes Schienennetz aber nicht voll ausgeschöpft werden kann. Zudem ist die veraltete Zollstelle in Wolfurt dem Ansturm des internationalen Transitverkehrs nicht mehr gewachsen, was sichtlich zu chaotischen Umständen im Umfeld sorgt. Es braucht eine umfassende Modernisierung des Zollamtsgebäudes zu einem Mehrzweckgebäude, das alle Akteure unterbringt. Bisher sind die Spediteure noch in behelfsmäßigen Containern einquartiert – ein untragbares Provisorium, das von der Übergangsregierung nicht mehr in Angriff genommen wurde. Ein moderner Amtsplatz, mit dem die Optimierung bzw. Erweiterung der Stellplatzsituation sowie die Digitalisierung der Abfertigungsprozesse einhergehen, lässt sich nicht mehr hinausschieben. Daher gilt es jetzt für alle Akteure – das sind die zuständigen Ministerien BMK und BMF sowie die ÖBB und das Land Vorarlberg – die ursprüngliche Planung des Modernisierungsprojekts wieder aufzunehmen und in die Entscheidung und schlussendlich die Umsetzung zu bringen.

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