th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Deponiesituation Vorarlberg: Sommer 2020

Die Wirtschaftskammer Vorarlberg hat kürzlich Lösungsvorschläge und Handlungsfelder in Sachen Deponieknappheit formuliert und beim Land Vorarlberg eingebracht.

Die Wirtschaftskammer Vorarlberg hat kürzlich Lösungsvorschläge und Handlungsfelder in Sachen Deponieknappheit formuliert und beim Land Vorarlberg eingebracht.
© iStock

Aktuelle Rückmeldungen aus den betroffenen Branchen zeigen, dass sich die Situation um den in Vorarlberg verfügbaren Deponieraum zunehmend verschärft hat, auch wenn irritierenderweise das Monitoring des Landes nicht eindeutig darauf hinweist. Aushubdeponien sind zunehmend nicht mehr verfügbar, die Genehmigung neuer Deponien gestaltet sich aufgrund gesellschaftlicher Widerstände, genehmigungsrechtlicher Hürden und zunehmender Bürokratie schwierig und unattraktiv. Überbordende gesetzliche Regelungen, gepaart mit komplexen Vollzugs- und Zuständigkeitsbereichen sowie variierender Auslegung von Normen, erschweren die Situation zusätzlich. Die betroffenen Branchen sehen daher akuten Handlungsbedarf, da sie ihr anfallendes Material kaum mehr entsorgen können, was schlussendlich auch die öffentliche Hand, Bauträger sowie die „Häuslebauer“ und die Umwelt (Verkehr) vollumfänglich trifft. Allgemein zugängliche Bodenaushubdeponien müssen dringendst in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung stehen. Insbesondere vor dem Hintergrund anstehender Großprojekte und zunehmender Bebauungen bedarf es ohnehin einer strategischen Auseinandersetzung mit der Thematik. Projektbezogene Lösungen alleine sind keine Langzeitstrategie und nützen der Bauwirtschaft, den Bauherrschaften und Gemeinden wenig.


Die Wirtschaftskammer Vorarlberg hat nun beim Land Lösungsvorschläge zur aktuellen Deponiesituation erarbeitet und bereits dem Land vorgelegt, dazu gehören:

  • Behördliche Kompetenzbündelung
  • Forcierung der Erweiterung bestehender nach AWG genehmigter Deponien (z.B. im Rahmen von 20-30 %) mittels möglichst einfachen und abgestimmten Verfahrensabläufen.
  • Prioritäre Behandlung derzeit eingereichter Deponieprojekte auf Verfahrensebene.
  • Erarbeitung geeigneter Konzepte zur Entsorgung bzw. Rekultivierung torfhaltiger Böden im Land.
  • Prüfung schnell verfügbarer/möglicher Deponiestandorte.
  • Start eines Dialogs mit den Gemeinden hinsichtlich Akzeptanz, Standortrelevanz, Verkehr, Umweltauswirkungen und „Bürgerverträglichkeit“.

von

Das könnte Sie auch interessieren

SO Bernhard Feigl

„Wir haben geöffnet und sind für Sie da!“

Noch ist unklar, wie es mit dem Lockdown weitergeht – dabei ist vielen gar nicht bewusst, dass zahlreiche Branchen im Gewerbe und Handwerk ihre Dienste anbieten dürfen und geöffnet haben. mehr

„2020 war ein durchwachsenes Jahr für den Fahrzeughandel, es wurden 4.082 Autos weniger zugelassen als 2019“, informiert Rudi Lins, Obmann der Fachgruppe Fahrzeughandel.

Deutlich weniger Kfz-Neuzulassungen in Zeiten der Pandemie

2020 wurden 10.659 Fahrzeuge neu zugelassen, das ist ein Minus von 27,7 Prozent im Vorjahresvergleich. Bei den alternativen Antriebstechnologien gab es jedoch erneut eine starke Steigerung. mehr