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COVID-19-Krise: Datensicherheit und Datenschutz im Homeoffice

Wolfgang Hödl, Landessprecher der Experts Group IT Security (Fachgruppe Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT in der WKV) informiert: „Beim Arbeiten von zu Hause aus steht besonders der Schutz der Vertraulichkeit personenbezogener Daten im Vordergrund. Je sensibler und damit schützenswerter personenbezogene Daten sind, desto stärker und zuverlässiger sind sie abzusichern. Für einen sicheren Umgang mit Daten im Homeoffice haben wir zehn Tipps erarbeitet.“

Je sensibler und damit schützenswerter personenbezogene Daten sind, desto stärker und zuverlässiger sind sie abzusichern. Für einen sicheren Umgang mit Daten im Homeoffice wurden zehn Tipps erarbeitet.
© istock Je sensibler und damit schützenswerter personenbezogene Daten sind, desto stärker und zuverlässiger sind sie abzusichern. Für einen sicheren Umgang mit Daten im Homeoffice wurden zehn Tipps erarbeitet.
In den vergangenen Tagen hat sich wegen der aktuellen Lage der Arbeitsplatz vieler Arbeitnehmenden nach Hause ins Homeoffice verschoben. Das erforderte oft einiges an Organisation - mitunter Improvisation. Auch wenn Datensicherheit und Datenschutz bei der Bewältigung der aktuellen Herausforderungen nicht an erster Stelle stehen, so gelten doch deren Regeln unabhängig davon, wo sich der Arbeitsplatz genau befindet, also auch im Homeoffice. Wolfgang Hödl, Landessprecher der Experts Group IT Security, informiert: „Beim Arbeiten von zu Hause aus steht besonders der Schutz der Vertraulichkeit personenbezogener Daten im Vordergrund. Je sensibler und damit schützenswerter personenbezogene Daten sind, desto stärker und zuverlässiger sind sie abzusichern. Für einen sicheren Umgang mit Daten im Homeoffice haben wir zehn Tipps erarbeitet.“
 
Achten Sie darauf, dass…

… Datenträger grundsätzlich persönlich oder durch vertrauenswürdige Dienste transportiert werden. Erfolgt der Transport mittels USB-Stick, ist eine Verschlüsselung nötig.

… ausschließlich die vom Arbeitgeber bereitgestellte oder genehmigte Hard- und Software genutzt wird und möglichst keine privaten USB-Sticks oder privaten E-Mail-Adressen zum Einsatz kommen. Besonders kritisch ist auch die Umleitung beruflicher E-Mails auf private Postfächer.

… die vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellte IT-Infrastruktur nicht privat genutzt wird (z.B. für Hausaufgaben der Kinder).

… der Computer stets gesperrt wird, wenn der Arbeitsplatz zu Hause - auch nur für kurze Zeit - verlassen wird.

… keine unsicheren WLAN-Verbindungen mit betrieblichen Geräten und Medien genutzt werden.

… Daten grundsätzlich in den Verzeichnissen von Servern oder zentralen IT-Systemen des Arbeitgebers gespeichert werden, die für die Arbeitnehmenden freigegeben sind. Falls dies nicht möglich ist, sollten personenbezogene Daten bei lokaler Speicherung auf Homeoffice-Geräten verschlüsselt werden.

… Unterlagen mit personenbezogenen Daten nicht offen herumliegen und von unbefugten Dritten eingesehen werden können (z.B. auf dem Küchentisch) und dass sie nach getaner Arbeit sorgfältig verstaut werden, wenn möglich in abschließbaren Räumen bzw. Schränken.

… vertrauliche Telefonate in geschlossenen Räumen ohne unbefugte Mithörer geführt werden (und nicht im Garten oder in Anwesenheit der Familie).

… nicht mehr benötigte Dokumente mit personenbezogenen Daten fachgerecht entsorgt werden (wenigstens in kleine Stücke zerrissen) und nicht als Ganzes im Altpapier oder im Abfall landen.

… Arbeitnehmende eventuelle Datenschutzverletzungen unverzüglich dem Arbeitgeber bzw. Datenschutzbeauftragten melden. Diese liegen dann vor, wenn u.a. die Vertraulichkeit von Daten gefährdet ist, Dritte unbefugt Zugang zu personenbezogenen Daten hatten oder Daten verloren gingen.
 
„Der Arbeitgeber hingegen sollte sich um die Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität der Daten sowie die Belastbarkeit der Systeme kümmern und den Arbeitnehmenden eine entsprechend geschützte IT-Infrastruktur für die Arbeit im Homeoffice zur Verfügung stellen. Wichtig ist auch die Sensibilisierung und Schulung der Arbeitnehmenden für einen sicheren Umgang mit Daten im Homeoffice“, führt Wolfgang Hödl aus, der betont:
„Datensicherheit und Datenschutz sind Teile eines professionellen Sicherheitskonzeptes, das strategische Entscheidungen im Hinblick auf personelle, organisatorische und technische Sicherheitsmaßnahmen ermöglicht. Dazu gehören u.a. Sicherheitsrichtlinien, Notfallpläne, Sensibilisierungen und Schulungen, damit die Betroffenen im Ernstfall richtig reagieren.“
IT-Security-Experten der Fachgruppe UBIT unterstützen professionell mit Fachwissen und Erfahrung die Umsetzung gezielter Maßnahmen für die gesamte Informationssicherheit: Rund 30 IT-Experten beraten in Vorarlberg speziell im Bereich IT-Security, darunter die sieben Mitglieder der Experts Group IT Security ­–  Wolfgang Hödl, Andreas Wieser, Horst Kasper, Roland Schaffer, Georg Dörn, Dominic Schallert und Armin Gaiser.

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