th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Datenschutzgesetz: Novelle bringt Klarheit

Die Wirtschaftskammer begrüßt das nun beschlossene Daten- schutz-Deregulierungs- Gesetz 2018. Es bedeutet Rechtssicherheit und Erleichterungen für die Unternehmen.

Mit 25. Mai 2018 tritt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft
© WKO Mit 25. Mai 2018 tritt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft

Die österreichische Novelle zum Datenschutzgesetz schafft Klar- heit, was die Umsetzung der EU- Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) anbelangt. „Für die österreichische Wirtschaft ist die Klarstellung, dass sich der Anwendungsbereich der Datenschutz-Grundverordnung und des Datenschutzgesetzes nur auf natürliche Personen bezieht, sehr zu begrüßen“, sagt WKÖ-Generalsekretärin Anna Maria Hochhauser. Damit werden Auslegungsprobleme und Rechtsunsicherheiten beseitigt.

Besonders positiv sieht Hochhauser die neu eingeführten Regelungen zum Schutz von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen beim Recht auf Auskunft, die Zulässigkeit des Bildabgleichs mit ausdrücklicher Einwilligung des Betroffenen sowie die Regelung, dass die Datenschutzbehörde
zuerst einmal verwarnen soll. „Die ausdrückliche Regelung des Prinzips ‚Beraten statt Strafen‘ im Gesetzestext trägt dazu bei, den Unternehmen unberechtigte Ängste vor den hohen Strafdrohungen der Datenschutz-Grundverordnung zu nehmen“, meint Hochhauser. Ebenso erleichtert die Klarstellung, dass bei strafbaren Tatbeständen, die vor dem Inkrafttreten des neuen Datenschutzregimes verwirlicht wurden, die günstigere Rechtslage anzuwenden ist, den Unternehmen die Umstellung auf die DSGVO.

Kritik an der Novelle, auch „Datenschutz-Deregulierungs-Gesetz 2018“ genannt, kann die WKÖ daher nicht nachvollziehen. „Es kann doch beim Datenschutz nicht nur darum gehen, die österreichischen Unternehmen möglichst abzuschrecken, exorbitant hohe Strafen und großflächige Verbandsklagen anzudrohen“, sagt Robert Bodenstein, Obmann der Bundessparte Information und Consulting. Das österreichische Begleitgesetz zur DSGVO nütze ausschließlich die Spielräume aus, die die unmittelbar in Österreich geltende EU-Verordnung vorsieht – „mit der Zielsetzung, die neuen Datenschutzregeln in den österreichischen Unternehmen in vernünftigem Maß hand- habbar zu machen“, so Bodenstein. Die Unternehmen bereiten sich derzeit intensiv auf das neue Datenschutzregime ab 25.5.2018 vor. Durch die Novelle werde die Rechtssicherheit in der komplexen Materie Datenschutz wesentlich verbessert.


Unterstützung zur Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Von der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist so gut wie jedes Unternehmen betroffen. Welche konkreten Maßnahmen getroffen werden müssen, ist aber von Firma zu Firma unterschiedlich. Die Wirtschaftskammer bietet umfangreiche Informationsmaterialien: wko.at/dsgvo-infos und einen Online-Ratgeber: dsgvo.wkoratgeber.at

Nach der Beantwortung eines Fragenkatalogs werden die jeweils notwendigen Maßnahmen zur Erfüllung der neuen Datenschutzregeln aufgelistet.

Alle Serviceangebote der Wirtschaftskammer (Online-Ratgeber, FAQ zur DSGVO, Webinare, Informationsdokumente, branchenspezifische Informationen, u.v.m.) im Überblick:
wko.at/datenschutzservice  

Mustervorlage: www.wko.at

Rechtspolitische Abteilung: T 05522 305 1122, rechtsservice@wkv.at

     

Das könnte Sie auch interessieren

  • Standort
Im Rahmen der Europa-Initiative „Wir sind Europa“ und in Kooperation mit der Vorarlberger Volkswirtschaftlichen Gesellschaft haben über 500 Vorarlberger Schüler/-innen die Chance, hinter die Kulissen der EU zu blicken – kurz: „Europa backstage“ zu erleben

Schüler/-innen entdecken „Europa backstage“

Im Rahmen der Europa-Initiative „Wir sind Europa“ und in Kooperation mit der Vorarlberger Volkswirtschaftlichen Gesellschaft haben über 500 Vorarlberger Schüler/-innen die Chance, hinter die Kulissen der EU zu blicken – kurz: „Europa backstage“ zu erleben.  mehr

  • Standort
Wirtschaftskammer-Präsident Hans Peter Metzler plädiert für mehr gegenseitiges Verständnis in Fragen der Raumplanung.

WKV: „Diskussion um Raumbild 2030 braucht mehr gegenseitiges Verständnis“

WKV-Präsident Hans Peter Metzler plädiert für mehr gegenseitiges Verständnis in Fragen der Raumplanung: „Eine richtig verstandene Nachhaltigkeit hat mit einer Balance zwischen wirtschaftlichen Notwendigkeiten und einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur zu tun.“ mehr