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Cree stellt Know-how für Holz- Hybridbauweise zur Verfügung

Siemens hat die ZECH Building GmbH als Generalunternehmer mit dem Bau des zweiten Moduls des Siemens Campus Erlangen beauftragt.

Die Partner Cree GmbH und Zech Group bauen im Süden Erlangens für Siemens einen Campus im innovativen Holz-Hybridbausystem.
© Siemens Die Partner Cree GmbH und Zech Group bauen im Süden Erlangens für Siemens einen Campus im innovativen Holz-Hybridbausystem.

Ein weiterer Meilenstein für das sogenannte LCT-System (LifeCycle Tower) von Cree: Die Zech Group GmbH aus Bremen, seit knapp einem Jahr Partner der Cree GmbH, realisiert Deutschlands aktuell größtes Bauprojekt in der nachhaltigen Holz-Hybridbauweise. Der Münchner Technologiekonzern Siemens hat die ZECH Building GmbH, eine Tochter der Zech Group GmbH aus Bremen, als Generalunternehmer mit dem Bau des zweiten Moduls des Siemens Campus Erlangen beauftragt. Besonderheit: Die 4 Bürogebäude und das neue zentrale Empfangsgebäude – insgesamt rund 80 000 Quadratmeter – werden in Cree-Holz-Hybridbauweise errichtet und der gesamte Prozess durch modellbasierte Arbeitsvorgänge (BIM - Building Information Modeling) unterstützt. Damit unterstreicht Siemens den Anspruch, einen nachhaltigen Standort zu bauen und profitiert gleichzeitig von den Vorteilen dieser Bauweise.

Holz-Hybridbauweise von Cree

Eine geringe Menge an Tragwerkselementen, zum Beispiel jene in den Fluchtwegbereichen und zur Brandabschnittsbildung, werden aus Stahlbeton vorgefertigt und zur Aussteifung genutzt. Der Großteil der Konstruktion, wie die Geschoss- und Dachdecken, die tragenden Fassadenstützen und auch die Gebäudehülle, werden jedoch aus industriell vorgefertigten, standardisierten Hybridelementen mit einem hohen Anteil an Konstruktions- und Brettschichtholz errichtet. Im BIM-Verfahren wird vor dem Baustart ein sogenannter „Digitaler Zwilling“ der Gebäude erstellt. Dies erfordert zwar eine intensive Planungszeit, ermöglicht jedoch eine weitgehende Standardisierung der Bauelemente. So werden knapp 68 Prozent weniger Rohbautransporte zur Baustelle und weniger als dreiviertel der Arbeitskräfte einer klassischen Baustelle benötigt. Durch den Bau des Moduls 2 im Cree-System kann der CO2-Verbrauch von mehr als 2 500 Menschen in einem Jahr ausgeglichen werden und unterstreicht den konsequenten Weg von Siemens als Vorreiter zum CO2-neutralen Wirtschaften.

Cree-Geschäftsführer Hubert Rhomberg zeigt sich sehr glücklich: „Es macht uns stolz, dass dies unser langjährig aufgebautes Know-how möglich macht. Gemeinsam mit der Abwicklungskompetenz von Zech bilden wir ein schlagkräftiges Team, das dem Holz-Hybridbau in Deutschland einen gewaltigen Schub geben wird.“ Olaf Demuth, Geschäftsführer der Zech Bau Holding ergänzt: „Wir danken Siemens für das Vertrauen in uns als Generalunternehmer und sind davon überzeugt, dass wir mit der innovativen und nachhaltigen Holz-Hybridbauweise – und all ihren Vorteilen wie Einsparung von Zeit, Geld und Ressourcen – einen zukunftsweisenden Gebäudekomplex errichten werden.“
Der Baubeginn erfolgt im Oktober 2019.

www.creebyrhomberg.com

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