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Corona-Stimmungsbarometer: Auf gutem Weg

Das aktuelle Corona-Stimmungsbild, das die WKV laufend erhebt, zeigt, dass die Krise zwar immer noch sehr präsent ist, aber der Neustart gelingt. 2126 Unternehmen wurden kürzlich befragt.

Bei knapp 40 Prozent der befragten Betriebe ist kein Abbau von Mitarbeitenden geplant.
© iStock Bei knapp 40 Prozent der befragten Betriebe ist kein Abbau von Mitarbeitenden geplant.

„Ein sehr positives Signal ist, dass bei knapp 40 Prozent der befragten Betriebe kein Abbau von Mitarbeitenden geplant ist“, sagt Metzler. Das zeuge von Verantwortungsbewusstsein und dem Willen, gemeinsam und gestärkt durch die Krise zu gehen. Das zeigt sich auch an der Einschätzung der Überlebenschancen am Markt: 50,8 Prozent schätzen diese als sehr gut oder gut ein, 15,7 Prozent als durchschnittlich, 5,2 Prozent von einer schlechten Lage. Die übrigen Befragten können noch keine Prognose abgeben.

„Die Auswirkungen der Corona-Krise sind für knapp 30 Prozent der Vorarlberger Unternehmen spürbar, für 43,8% Prozent immer noch schwer bzw. sehr schwer“, fasst WKV-Präsident Hans Peter Metzler das generelle Stimmungsbild zusammen. Einer der Gründe dafür ist sicherlich, dass seit Beginn der Krise knapp 40 Prozent der befragten Unternehmen Umsatzeinbrüche zwischen elf und 50 Prozent verzeichnen, allerdings nur noch 19 Prozent rechnen mit Einbrüchen über 50 Prozent. In den meisten Fällen sind diese Erwartungen auf Betriebsschließungen oder angeordneten Beschränkungen sowie Einschränkungen von Kunden aus dem Ausland zurückzuführen.

„Etwa 60 Prozent der Betriebe erwarten einen Umsatz unter dem Vorjahresniveau, aber immerhin auch knapp sechs Prozent rechnen mit mehr Umsatz als im Vorjahr“, führt Metzler aus. Auch hier liegen die Gründe auf der Hand: 42,1 Prozent der Unternehmen geben „Auftragseinbruch“ am , rund 20 Prozent führen dies auf Reisebeschränkungen und 17,6 Prozent auf behördliche Beschränkungen zurück. Entsprechend fallen auch die Zahlen zu den geplanten Investitionen aus: Für 46,6 Prozent hat die Krise Auswirkungen auf die Investitionstätigkeit.

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