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Claudia Vögel: „Technik hautnah und spielerisch vermitteln“

HTL-Bregenz Direktorin Claudia Vögel über das eben stattgefundene First Lego League-Finale in Bregenz, den HTL-Strategieprozess HTL Vorarlberg sowie die Marke Vorarlberg.

HTL-Bregenz Direktorin Claudia Vögel über das eben stattgefundene First Lego  League-Finale in Bregenz, den HTL-Strategieprozess HTL Vorarlberg sowie die Marke Vorarlberg.
© HTL Bregenz HTL-Direktorin Claudia Vögel.

Die First Lego League Zentraleuropa ist erfolgreich geschlagen?

Dir. Claudia Vögel: Ja, 27 Schulteams aus Österreich, Deutschland, Polen, der Schweiz, der Slowakei, Tschechien und Ungarn haben bei diesem zentraleuropäischen First Lego League-Finale in Bregenz gekämpft – darunter das Team „ekm TecRobots“ der HTL Bregenz. Unser Ziel ist es, Technik hautnah und spielerisch so früh wie möglich zu vermitteln. Bei dieser Herangehensweise an technische Probleme, die die Industrie auch erlebt, sind Teams mit unterschiedlichen Charakteren und Kompetenzen im Mittelpunkt. Das hat Modellcharakter: Viele  Vorarlberger Schulen  wollen strategische Herausforderungen miteinander angehen und Zukunft gestalten. Es gibt bereits viele Best Practice Beispiele.

Sie verfolgen dafür neue Ansätze?

Große komplexe Fragen der Zukunft sind nicht in linearem Denken zu beantworten. Wir sehen, dass sich viele Mädchen in den Teams einbringen, vor allem im Forschen und in der Teamarbeit sind sie stark. Einzeln haben sie oft Scheu vor der Robotik. Aber als Teammitglied verlieren sie die Angst, mitzumachen. Technik und Führungsebenen sind noch männerlastig. Rollenbilder von Vätern und Müttern manövrieren Mädchen immer noch oft in klassische Frauenberufe. FIRST® LEGO® League (FLL) ist ein Förderprogramm, welches Kinder und Jugendliche in einer sportlichen Atmosphäre an Wissenschaft und Technologie heranführt. Dadurch soll ihnen der Zugang zu naturwissenschaftlichen Fächern erleichtert sowie ihre Motivation, einen Ingenieur- oder IT-Beruf zu erlernen, frühzeitig geweckt werden.

Wenn Schülerinnen schon früh Kontakt mit Projekten wie Code4Kids, First Lego League Junior (Volksschulen) und FLL für NMS/Gymnasien etc. haben, ändert sich der Zugang zur Technik. Der Anteil der Mädchen an den HTL-Schülern stieg mittlerweile auf immerhin 12 Prozent.

Die HTLs wurden in eine neue gemeinsame Marke überführt?

Alle drei Höheren Technischen Lehranstalten des Landes haben in einer Arbeitsgruppe eine Dachmarke „HTL Vorarlberg“ erarbeitet. Zuvor wurde die Vision entwickelt, um den eigenen Markenkern zu erarbeiten. Wir haben sieben Leitsätze festgehalten und füllen unsere Aktivitäten auch mit Events und gemeinsamen Bildungskonzepten, um einen stärkeren Auftritt zu haben und auf unsere Topausbildung mit Topchancen im Technikland Vorarlberg hinzuweisen. Gemeinsam mit der heimischen Wirtschaft haben wir die Zukunft im Blick. Der Slogan ,technik begeistert leben‘ wird von allen drei HTL getragen.

Apropos Marke – Sie waren auch in der Projektgruppe zur Marke Vorarlberg?

Ja, ich habe meinen Blick aus dem Bildungsbereich beigesteuert. Der Markenprozess, insbesondere die Vorgabe „Chancenreich Vorarlberg 2035“ bietet dem Land Vorarlberg eine große Möglichkeit, in allen Lebensbereichen Chancen zu bieten. Im Vordergrund den Kindern, denn wenn es den Kindern gut geht, geht es allen gut. Eltern, Großeltern, allen Unternehmen, jedermann. Wenn wir den Kindern Chancen geben, sind andere Dinge, die wir jetzt vermeintlich so wichtig empfinden, nicht mehr so wichtig!

Danke für das Gespräch!

Interview: Andrea Fritz-Pingerra

Zur Person: MMag. Claudia Vögel Jg. 1964) ist seit fünf Jahren Direktorin der Höheren Technischen Lehr- und Versuchsanstalt Bregenz und war zuvor 15 Jahre als Wirtschaftspädagogin an der HAK Bregenz beschäftigt. Sie arbeitete zudem fast ein Jahrzehnt lang in der Privatwirtschaft im Steuerberatungsbereich.
htl-bregenz.ac.at

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