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Breitbandausbau: Endlich ins Tun kommen

An einer flächendeckenden Versorgung mit giga-bitfähigen Glasfasernetzwerken führt für Spartenobmann Dieter Bitschnau kein Weg vorbei.

Forderung: Versorgungslücken durch eine vorausschauende Planung schließen und auch  Gebieten abseits der Ballungsräume modernste  Breitbandinfrastruktur zur Verfügung stellen.
© istock Forderung: Versorgungslücken durch eine vorausschauende Planung schließen und auch Gebieten abseits der Ballungsräume modernste Breitbandinfrastruktur zur Verfügung stellen.

Die Prognosen zum Volumen der digital generierten Datenmengen gehen von jährlichen Zuwachsraten von 30 bis 40 Prozent aus. Eine Entwicklung, der die Breitbandinfrastruktur in Vorarlberg schon bald nicht mehr gerecht werden könnte, wenn nicht rasch mit einer gezielten Strategie für einen nachhaltigen Ausbau der Telekommunikationsnetze gegengesteuert wird. An einer flächendeckenden Versorgung mit gigabitfähigen Glasfasernetzwerken führt dabei kein Weg vorbei. Ultraschnelles Internet ist zu einer Schlüsselinfrastruktur unserer Informationsgesellschaft geworden und entscheidet über die künftige Attraktivität des Wirtschaftsstandorts und Lebensraums Vorarlberg. Um den rasanten digitalen Wandel überhaupt als Chance nutzen zu können, ist die erforderliche Infrastruktur unabdingbar. 

„Dem Breitbandausbau muss in Vorarlberg höchste Priorität eingeräumt werden.“
Dieter Bitschnau, Obmann der Sparte Information und Consulting 

Strategisch planen

Während die Ballungsgebiete im Rheintal und Walgau von privatwirtschaftlichen Netzbetreibern gut versorgt sind und der Wettbewerb am Markt für laufende Erneuerungsinvestitionen in eine moderne Glasfaserinfrastruktur sorgt, sind Regionen mit geringerer Siedlungsdichte teilweise nur unzureichend an ultraschnelles Internet angebunden. Die vorhandenen Infrastrukturen sind technologisch nur mehr begrenzt aufrüstbar.

Problematisch ist, dass es in Vorarlberg nach wie vor keinen umfassenden Überblick über die tatsächliche Versorgungslage gibt. Es fehlt Klarheit, welche Telekommunikationsinfrastrukturen bereits vorhanden sind, welche Technologien die einzelnen Netze verwenden und welche Lebensdauer die Netze noch aufweisen. Darauf aufbauend ist für die einzelnen Regionen eine strategische Planung für notwendige Lückenschlüsse und die rechtzeitige Umrüstung auf Glasfasernetze zu entwickeln.

Glasfaserring mit Anschlusspunkt für jede Gemeinde

„Das Land und die Gemeinden müssen endlich ins Tun kommen. Mit einer vorausschauenden Planung müssen Versorgungslücken geschlossen und dafür Sorge getragen werden, dass auch in wirtschaftlich wenig rentablen Gebieten modernste Breitbandinfrastruktur zur Verfügung gestellt wird“, fordert Dieter Bitschnau, Obmann der Sparte Information und Consulting in der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Konkret sollte ein Glasfaserring mit Anschlusspunkt an jede Gemeinde des Landes zur Verfügung stehen. Eine solche Datenautobahn treibt den Ausbau von regionalen Netzen voran.

5G braucht umfassendes Glasfasernetz

Auch im Hinblick auf den neuen Mobilfunkstandard 5G bekommt der Glasfaserausbau Brisanz. 5G braucht ein umfassendes Glasfasernetz für alle Anschlusspunkte der Sendemasten. Eine einmalige Chance, mit vorausschauender Planung und der Nutzung von Synergien Vorarlberg sowohl im Breitbandfestnetz als auch im mobilen Breitband zukunftstauglich um- und auszurüsten. Neben der Finanzierung, die auch mit Fördergeldern des Bundes (Stichwort: „Breitbandmilliarde“) unterstützt werden kann, ist das Um und Auf eine Koordinierungsstelle. Die in der WISTO neu eingerichtete Koordinierungsstelle für Digitalisierung spart den Bereich Infrastruktur aus. Bitschnau drängt daher darauf, die in der Digitalen Agenda für Vorarlberg bereits im Frühjahr 2018 verankerte Absichtserklärung eines Kompetenzzentrums auch für den Breitbandausbau endlich umzusetzen und die notwendigen Ressourcen für eine solche Koordinierungsstelle zur Verfügung zu stellen.

Nicht im nachträglichen Aufrüsten von Breitbandnetzen und im Flicken von Engpässen liegt der Erfolg, sondern in einer vorausschauenden Planung“, drängt Bitschnau eindringlich darauf, dem Breitbandausbau in Vorarlberg höchste Priorität einzuräumen.

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