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Branchengespräche: Fokus auf Gewerbe und Handwerk sowie Transport und Verkehr

Landeshauptmann Markus Wallner hat die Gesprächsrunden mit den Spartenvertretungen der WKV fortgesetzt und begrüßte mit Wirtschaftslandesrat Marco Tittler eine Delegation der Sparte Gewerbe und Handwerk. Ein Gespräch mit der Vertretung der Sparte Transport und Verkehr folgte.

Hochrangig besetzte Delegationen der Sparte Gewerbe und Handwerk (siehe Bild) sowie Transport und Verkehr beleuchteten mit Landeshauptmann Markus Wallner und Wirtschaftslandesrat Marco Tittler branchenspezifische Herausforderungen.
© VLK/Alexandra Serra Hochrangig besetzte Delegationen der Sparte Gewerbe und Handwerk (siehe Bild) sowie Transport und Verkehr beleuchteten mit Landeshauptmann Markus Wallner und Wirtschaftslandesrat Marco Tittler branchenspezifische Herausforderungen.

Für die Sparte Gewerbe und Handwerk nahmen neben Spartenobmann Bernhard Feigl, Spartenobmann-Stv. Susanne Rauch-Zehetner und Spartengeschäftsführer Armin Immler die drei Innungsmeister Peter Keckeis (Bau), Herbert Brunner (Holzbau) sowie Franz Kopf (Bauhilfsgewerbe) am Gespräch teil. Gemeinsam wurden die spezifischen Herausforderungen näher beleuchtet.

Enge Zusammenarbeit

Obmann Feigl zeigte sich nach dem Austausch zufrieden: „Der Landeshauptmann und der Wirtschaftslandesrat haben die richtige Frage gestellt: Was ist beschäftigungswirksam und welche Projekte und Vorhaben kann das Land dazu auf den Weg bringen?“ Einigkeit habe auch darüber bestanden, dass zur Regionalität auch die regionale Rohstoffversorgung und vor allem ausreichende Deponiekapazitäten samt entsprechendem Konzept gehören, führte Feigl aus. Er versicherte: „Wir werden bei allen anstehenden Herausforderungen auf jeden Fall weiterhin eng mit dem Land zusammenarbeiten.“

Akutmaßnahmen und Zukunftsprojekte

Die Delegation der Sparte Transport und Verkehr wurde von Spartenobmann Gerhard Berkmann angeführt. Am Gespräch nahmen zudem die Fachgruppenobleute Michael Zimmermann (Gütertransport; designierter Spartenobmann), Elke Bereuter-Hehle (Bus/Luft/Schiff), Hannes Jochum (Seilbahnen) und der Spartengeschäftsführer Michael Tagwerker teil. „Es war uns besonders wichtig, ein differenziertes Bild der Betroffenheit der einzelnen Branchen darzulegen“, hielt der Spartenobmann im Anschluss fest. Darauf aufbauend ergebe sich der Spannrahmen für erforderliche Akutmaßnahmen und auch Zukunftsprojekte.

Die besonders hart getroffenen Branchen, allen voran die Reisebusunternehmen, benötigten finanzielle Unterstützung, die Seilbahnen, die derzeit sprichwörtlich in der Luft hängen, müssten schnellstmöglich wiedereröffnet werden, stellte Berkmann seine Position klar. Als „weitere wichtige Akutmaßnahmen“ nannte der Spartenobmann die Öffnung der Grenzen, die Ankurbelung des Tourismus und die Bereinigung der verkehrlichen und zolltechnischen Schwierigkeiten im Bereich des Zollamtes Wolfurt. Langfristig sei es wichtig, das Mobilitätskonzept umzusetzen, so Berkmann: „Dazu gehören vor allem die großen Infrastrukturprojekte wie Südumfahrung Feldkirch und die S18 – Bodensee Schnellstraße“.

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