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Blum: 8 % Umsatzplus im Geschäftsjahr 2016/2017

Beschlägehersteller Blum weiter deutlich gewachsen. Großbritannien schert wegen Brexit aus.

Mit 8 % Umsatzzuwachs und 1.778,08 Millionen Euro Gesamtumsatz präsentiert das Familienunternehmen Julius Blum GmbH aus Höchst die Zahlen des Wirtschaftsjahres 2016/2017.
© Julius Blum GmbH In Dornbirn entsteht ein neues Stanzwerk: Das künftige Werk 8 von Blum ist mit 66 Mio. Euro die größte Einzelinvestition der Firmengeschichte.

Österreichs größter Beschlägehersteller für Möbel zählt sieben Werke in Vorarlberg, Produktionsstandorte in Polen, Brasilien und den USA, 29 Tochtergesellschaften und 120 belieferte Märkte. Das Werk 8 ist mit 66 Millionen Euro die größte Einzelinvestition der Firmengeschichte und wird momentan in Dornbirn erbaut.

„Die hohe Leistungsbereitschaft unserer weltweiten Mannschaft (7.287 Mitarbeiter, davon 5.530 in Vorarlberg) sowie die überaus gute Zusammenarbeit aller Abteilungen und Organisationen sind ein sehr wichtiger Erfolgsfaktor für unser Unternehmen“, unterstreicht Geschäftsführer Gerhard E. Blum. Der Industriebetrieb bildet zudem ab Herbst insgesamt 341 Lehrlinge – 93 davon starten in das 1. Lehrjahr, darunter 15 Mädchen, aus.

Umsatzzuwächse gibt es in allen Märkten. Russland nach mindestens drei negativen Wachstumsjahren, die Türkei sowie der asiatisch-pazifische Raum und Nordamerika weisen ein positives Wachstum auf. Für die USA werden auf keine Veränderungen der Exportfreiheiten gehofft. Nur in Großbritannien muss ein Umsatzrückgang hingenommen werden. „Die Auswirkungen des Brexit spüren wir. Aufgrund der Abwertung des Pfund, aber vor allem wegen der Zurückhaltung des Konsumentenverhaltens“, erläutert CEO Gerhard E. Blum.

Im vergangenen Jahr konnten rund 20 % des Energieverbrauchs eingespart werden, was für das Unternehmen einen hohen Stellenwert hat. In Maßnahmen wie die Wärmerückgewinnung bei Lüftung und Druckluft oder ein verstärktes Einsetzen von Photovoltaik-Anlagen wird schon seit Jahrzehnten investiert. Weiters laufen rund 4 % des Gesamtumsatzes in die Forschung und Entwicklung. Insgesamt werden 174,65 Millionen Euro, davon 127,16 Millionen Euro in Vorarlberg, finanziert.

„Die Wirtschaftsprognosen für Europa sind positiv. Die große Unsicherheit aus unserer Sicht liegt in den kommenden Verhandlungen über den Austritt Großbritanniens aus der EU“, schätzt Gerhard E. Blum das kommende Wirtschaftsjahr ein. Ebenso hofft der Beschlägeherstellerspezialist, dass das Prinzip des freien Handels weltweit aufrechterhalten wird. 

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