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Betriebserweiterung: Sachliche Prüfung, keine Vorverurteilung

„Geplante Betriebserweiterungen müssen sachlich geprüft werden, Vorverurteilungen sind fehl am Platz“, betont Marco Tittler, stellvertretender Direktor der Wirtschaftskammer Vorarlberg.

Es gilt jetzt, das anstehende Verfahren abzuwarten, statt das Projekt bereits im Vorfeld zu verurteilen.
© iStock Es gilt jetzt, das anstehende Verfahren abzuwarten, statt das Projekt bereits im Vorfeld zu verurteilen.

Das Thema Raumplanung ist von existenzieller Bedeutung für den Wirtschaftsstandort. Dabei ist der sparsame Umgang mit Flächen selbstverständlich. Unternehmen müssen aber auch planen können. Die Unternehmen sind sich ihrer Verantwortung für die Region und die Menschen bewusst. „Eine Entwicklung am Standort trägt zum Erfolg und der Attraktivität des Wirtschaftsstandorts und somit zur Lebensqualität gleichermaßen bei“, erklärt Tittler. Der aktuelle Fall, die geplante Herausnahme von zusätzlichen Grünflächen für eine Betriebserweiterung in Fußach, ist wie jeder andere sachlich zu prüfen, Vorverurteilungen sind fehl am Platz. 

Am betreffenden Standort Fußach ist der Verpackungsspezialist ALPLA seit 18 Jahren ansässig. Das Unternehmen hat sich in dieser Zeit zu einem Weltmarktführer und global agierenden Unternehmen entwickelt. Mit der nicht selbstverständlichen Entscheidung, auch hier am Standort zu wachsen, hat das Unternehmen ein starkes Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Vorarlberg abgelegt. Das zeigt sich jetzt ein weiteres Mal bei der geplanten nächsten Erweiterungsstufe. 

Überlagerung

Es ist eine logische Entscheidung, am Standort Fußach zu erweitern. Die geplante dritte Erweiterung umfasst zwar eine Herausnahme aus der Landesgrünzone, die aber an dieser Stelle auch als blaue Zone (Hochwasserschutz Rheintal) gekennzeichnet ist. Hier darf daher nicht fälschlicherweise von verschiedenen Zonen gesprochen werden. „Das Gebiet ist jedenfalls geradezu prädestiniert für eine entsprechende Erweiterung – umgeben von einigen bereits ansässigen Unternehmen, einer Diskothek, der Firma Häusle und zudem direkt an einer Schnellstraße gelegen“, betont Tittler. 

Verfahren abwarten

Dabei sollte auch berücksichtigt werden, dass eine Erweiterung im unmittelbaren Umfeld nicht nur Ressourcen, sondern auch Verkehr zwischen den Niederlassungen spart. Es gilt jetzt, das anstehende Verfahren abzuwarten, statt das Projekt bereits im Vorfeld zu verurteilen.

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