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Betriebe unterstützen, Arbeitsplätze sichern!

Wirtschaftskammer und Land stellen wirtschaftspolitische Maßnahmen gegen Auswirkungen des Coronavirus vor.

PK Maßnahmen für die Betriebe
© A.Serra WK und Land präsentieren erste Unterstützungsmaßnahmen für die Betriebe.

In einem breiten Schulterschluss haben Wirtschaftskammer, AMS, Vorarlberger Banken und das Land Vorarlberg eine gemeinsame Vorgehensweise vereinbart, welche die Vorarlberger Unternehmen bei Bewältigung der aktuellen Herausforderung bestmöglich und auf den individuellen Bedarf zugeschnitten unterstützen soll. „Oberstes Ziel der Maßnahmen ist die Sicherung und Erhalt der Unternehmen und der Arbeitsplätze der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, betonen Wirtschaftslandesrat Marco Tittler und Wirtschaftskammerpräsident Hans Peter Metzler. 

Die durch die Bundesregierung gesetzten Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus haben auch weitreichende Folgen für Vorarlberger Unternehmen und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Die Absage von Veranstaltungen, der Ausfall von Teilen von Lieferketten oder fehlende Transportmöglichkeiten sind nur einige Beispiele, die unsere Wirtschaft vor Herausforderungen stellt“, sagt Metzler. Von den Auswirkungen können Unternehmen verschiedenster Branchen betroffen sein. Deshalb wurde ein Prozess festgelegt, in dem geeignete Maßnahmen erarbeitet werden. “Wichtig ist jetzt, einen kühlen Kopf zu bewahren und organisiert und strukturiert weiter vorzugehen.“, betont Landesrat Tittler.

„Jetzt geht es darum, dass schnell und punktgenau geholfen wird. Wir wollen so rasch wie möglich Sicherheit und Stabilität in einer Situation der Verunsicherung geben – das ist eine unserer zentralen Aufgaben als Interessenvertretung der Wirtschaft. Die Sicherstellung der Liquidität unserer Betriebe hat jetzt oberste Priorität“, erläutert WKV-Präsident Metzler und betont weiter: „Sollten sich die Szenarien aber verändern, müsste hier Handlungsspielraum in Hinblick auf weitere Maßnahmen, wie etwa Kurzarbeit, bestehen.“

 „Eine von uns aktuell durchgeführte Umfrage unter Vorarlbergs Unternehmen hat ergeben, dass die häufigsten genannten Auswirkungen Umsatzrückgänge, Auftrags- und Buchungsstornierungen, Lieferengpässe und Transport- und Logistikprobleme sind. 46 Prozent der befragten Unternehmen spüren bereits jetzt die Auswirkungen des Coronavirus“, sagt Metzler.


Grafik
© WKV


Mit einem ersten Maßnahmenpaket speziell für Tourismusbetriebe habe die Bundesregierung laut WKV-Präsident auf Wunsch der Wirtschaftskammer hin rasch reagiert, um betroffene Betriebe schnell und unbürokratisch zu unterstützen. Die Bundesregierung stellt nach dem Beschluss im Ministerrat als Soforthilfe Überbrückungsfinanzierungen mit einem Haftungsrahmen bis zu einer Höhe von 100 Millionen Euro für den heimischen Tourismus bereit.

Infopoint Wirtschaftskammer

Die Wirtschaftskammer hat einen Infopoint eingerichtet: ExpertInnen informieren und beraten umfassend zu Außenwirtschaft, Arbeitsrecht, Tourismus sowie Verkehr & Logistik. Der Infopoint ist unter der Telefonnummer 05522 305 7755 oder der Mailadresse info-corona@wkv.at,
Montag bis Freitag durchgehend von 8.00 bis 17.00 Uhr erreichbar.

Sollte ein Unternehmen in wirtschaftliche Schieflage geraten wird überprüft, ob eine Überbrückung durch eine arbeitspolitische Maßnahme wie Kurzarbeit zielführend ist. Falls ja, erfolgt eine rechtliche Beratung durch die Wirtschaftskammer sowie Unterstützung durch das AMS bei der Antragsstellung.

Weiters wird dem Unternehmen eine Beratung und Analyse durch einen von der WKV namenhaft gemachten Unternehmensberater angeboten. Dieser erhebt in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen die Ausgangslage und erstellt eine Analyse. Diese Analyse bildet die Grundlage für konkrete Unterstützungsmaßnahmen. Dazu zählen beispielsweise die Abklärung von Fördermöglichkeiten durch den Bund, Übernahme von Haftungen und Zinsverzicht oder Kreditstundungen in Zusammenarbeit mit den Vorarlberger Banken.

Beste Beratung anbieten

Weiters wird ein kostenloses Beratungspaket zur Verfügung gestellt. Dieses Paket umfasst 8 Stunden Beratung durch einen Experten und inkludiert eine Analyse, die Erstberatung und die Erarbeitung von individuellen Lösungensvorschlägen für das Unternehmen. Weitere Beratungen werden bis zu einem Ausmaß von 20 Stunden mit 50 Prozent, unterstützt. Bei Bedarf steht in Zusammenarbeit mit dem AMS auch ein Stiftungsmodell zur Verfügung.

„Uns ist wichtig, auf die aktuellen Entwicklungen für Betriebe und Arbeitnehmer bestmöglich vorbereitet zu sein. Daher haben wir umfassende Maßnahmen diskutiert, die betroffenen Firmen und Arbeitnehmern Hilfestellungen bieten. Die Fälle werden genau analysiert und auf die Bedürfnisse der Unternehmen angepasste Lösungsmöglichkeiten erarbeitet. So kann den unterschiedlichen Ausgangssituationen entsprechend Rechnung getragen werden“, erklärt Tittler.

Forderungen an den Bund

Die Maßnahmen in den Bundesländern ergänzen die bisherigen Angebote des Bundes. Gleichzeitig erfordert die außergewöhnliche Situation auch außergewöhnliche Maßnahmen. Neben der Bereitstellung von ausreichend Mitteln für ein zielführendes Modell der Kurzarbeit wäre auch anzudenken, wie den heimischen Banken eine Unterstützung der Wirtschaft erleichtert werden kann. Insbesondere im regulatorischen Bereich erschweren Vorgaben eine rasche und pragmatische Unterstützung. Es ist zu überlegen, ob einzelne Vorgaben seitens der FMA bzw der EZB zumindest vorübergehend gelockert werden können. Ebenso sind Steuern und Abgaben zum überwiegenden Teil in der Verantwortung des Bundes. Schon eine Verschiebung der Fälligkeit von Gebühren, Abgaben und Steuern kann eine wichtige Maßnahme sein, wenn es darum geht einen zeitlich beschränkten Konjunktureinbruch zu überbrücken. Von den Vollzugs- und Kontrollorgane erhofft sich Kammerpräsident Metzler in herausfordernden Zeit ein Vollzug „mit Hausverstand und Fingerspitzengefühl“ und hofft auf eine Tätigkeit, die nicht zu einer zusätzlichen Belastung der Betriebe und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führt. 



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