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Betriebe produzieren effizient und klimafreundlich

Unsere Wirtschaft wächst höchst effizient: Die Produktion hat sich bei gleichem Energieverbrauch und sogar sinkendem CO2-Ausstoß deutlich gesteigert.

Produktion „made in Vorarlberg“ ist energieeffizient und klimafreundlich.
© ISTOCK Produktion „made in Vorarlberg“ ist energieeffizient und klimafreundlich.

Wie der auf der Vorarlberger  Energieautonomiekonferenz vorgestellte Energie- und Monitoringbericht des Landes belegt, konnten trotz starker Produktionssteigerung große Fortschritte bei der Energieeffizienz und dem Treibhausgas-Ausstoß gemacht werden.  Marco Tittler, Direktor-Stv. in der Wirtschaftskammer Vorarlberg, weiß: „Eine ressourcen- und umweltschonende Produktion und hohe Energieeffizienz sind für die Vorarlberger Wirtschaft nicht nur selbst gesetzter Standard, sondern seit Langem ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor und gelebte Praxis.“ Dies würden nicht nur zahllose innovative Technologien, Produkte, Fertigungslösungen und der weltweite Erfolg Vorarlberger Unternehmen belegen, sondern eben auch der nun vorgestellte Energie- und Monitoringbericht des Landes.

Die Analyse der Energiekennzahlen zeigt dabei laut Tittler ganz deutlich, „dass die heimischen Betriebe ihre Vorgaben im Rahmen der Energiezukunft Vorarlberg erfüllen und so einen ganz wesentlichen Beitrag zur Zielerreichung beisteuern. Insbesondere die positiven Entwicklungen im Bereich des Energieeinsatzes in der Produktion ist hier hervorzuheben. Doch auch bei der Reduktion des Treibhausgas-Ausstoßes wurde viel erreicht.“

So konnte zwischen 2006 und 2016 die Bruttowertschöpfung – also der Gesamtwert aller produzierten Waren und Dienstleistungen, abzüglich der sogenannten Vorleistungen (während der Produktion eingesetzte bzw. verbrauchte Waren und Dienstleistungen) – um 41,0 Prozent von rund 10,9 auf fast 15,4 Milliarden Euro gesteigert werden. Das Bruttoregionalprodukt konnte im selben Zeitraum um 41,3 Prozent gesteigert werden. Im Vergleich zu dieser sehr positiven wirtschaftlichen Entwicklung, stieg der Gesamt-energieverbrauch für Vorarlberg (ohne Tanktourismus) im Beobachtungszeitraum um nur 3,1 Prozent.

„Diese erfreuliche Entkoppelung von Wirtschaftsleistung und Energieverbrauch verdeutlicht sich insbesondere im Sektor Industrie und Gewerbe“, erklärt Direktor-Stv. Tittler. Dort wurde im Zehnjahresvergleich die abgesetzte Produktion um 53,6 Prozent gesteigert, der Gesamtenergieverbrauch stieg dabei aber nur um 5,4 Prozent. Damit hat sich der Energieverbrauch pro 1000 Euro abgesetzter Produktion um 31,1 Prozent reduziert. In Vorarlberg wird heute also um fast ein Drittel effizienter produziert als noch vor zehn Jahren. In der dynamischen Betrachtung unter Berücksichtigung des Wirtschaftswachstums gelang dem Sektor Industrie und Gewerbe somit sogar eine deutliche Unterschreitung des in der Energiezukunft Vorarlberg anberaumten Etappenziels. Erreicht wurden diese Effizienzsteigerungen über freiwillig gesetzte Maßnahmen.

Erfreuliche Fortschritte können dadurch auch im Bereich der CO2-Gesamtemissionen verzeichnet werden. Denn seit 2006 konnten diese in Vorarlberg um 18,4 Prozent reduziert werden. Bei Industrie und Gewerbe betrug die Reduktion sogar ganze 23 Prozent. Somit wurde, unter Einbeziehung der wirtschaftlichen Dynamik, auch hier das Etappenziel erreicht.

Energieeffizient und klimafreundlich

„Produktion ‚made in Vorarlberg‘ ist also nicht nur besonders energieeffizient, sondern auch klimafreundlich“, erklärt Marco Tittler. Das verdeutlicht neben dem Monitoring-Bericht des Landes auch der im Herbst 2017 erschienene Klimaschutzbericht des Umweltbundesamts. Darin wird bestätigt, dass Vorarlberg selbst im nationalen Vergleich in sämtlichen Sektoren besonders wenig CO2 emittiert. Dennoch bestehen auf dem Weg zu einer CO2-armen Zukunft nach wie vor große Herausforderungen, insbesondere im Sektor Mobilität. Diese gilt es in den kommenden Jahren über gezielte Anreize und Innovation und nicht über Verbote und bürokratische Auflagen zu forcieren. Tittler fordert: „So wie die Energiezukunft in Vorarlberg, soll dafür auf Bundesebene die integrierte Klima- und Energiestrategie den strategischen Rahmen vorgeben und die Unternehmen auf ihrem Weg unterstützen.“

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