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Beschneiungsteich: Silvretta Montafon präsentiert aktuellen Stand

Die Silvretta Montafon zeigt aktuelle Visualisierungen des geplanten Beschneiungsteichs. 

Die Diskussion um den Beschneiungsteich im Montafon ist erneut ausgebrochen.
© Silvretta Montafon Visualisierung vom Beschneiungsteich "Schwarzköpfle" der Silvretta Monatfon

Der Sommer ist anscheinend vorbei. Erneut bricht die Diskussion um den geplanten Beschneiungsteich am Schwarzköpfle im Montafon auf. In einer Pressekonferenz kritisierten diese Woche die Vorarlberger Naturschutzorganisationen Naturschutzbund, Alpenschutzverein, Alpenverein und Naturfreunde den geplanten Beschneiungsteich im Skigebietsteil Nova in der Silvretta Montafon. 

Die Visualisierungen der Silvretta Montafon des Teiches seien unrealistisch und geschönt – so der Vorwurf. Darum haben die Naturschutzorganisationen Visualisierungen des geplanten Beschneiungsteichs präsentiert, wie sie ihren Vorstellungen entsprechen. Allerdings mit einem entscheidenden Haken: „Wir sind uns klar darüber, dass das nicht die Realität abbildet. (...)“, räumte Franz Ströhle, Obmann des Alpenschutzvereins und einer der Sprecher, auf eine Journalistennachfrage ein und bestätigte damit, dass die Darstellungen nicht der Realität entsprechen. „Es ist schon bedenklich, dass die an sich verdienten Vorarlberger Naturschutzorganisationen eigens  Spendengelder sammeln, um damit verfälschte Darstellungen via Pressekonferenz in Umlauf zu bringen“, zeigt sich WKV-Vizedirektor Marco Tittler irritiert über die Vorgehensweise der Umweltschützer. 

Hannes Jochum, Obmann der Vorarlberger Seilbahnen, schlägt in dieselbe Kerbe: „Besser wäre es hier, auf die Betreiber zuzugehen und gemeinsam ein realistisches Szenario der Situation zu zeichnen.“

In der Zwischenzeit gehen die Planungen bei der Silvretta Montafon weiter: Wie die neuen, detailgetreuen Bilder zeigen, wird sich der geplante Beschneiungsteich nach Abschluss der Bauarbeiten sehr gut an die Umgebung anpassen und das umgebende Gelände vollständig renaturiert. Dafür wurde auch bereits ein Optionsvertrag mit der Salzburger Baufirma Stöckl abgeschlossen, die sich auf ökologische Bauweise spezialisiert hat und den Bau im Fall einer positiven Entscheidung realisieren wird. 

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