th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Berufliche und schulische Bildung auf Augenhöhe

Eine langjährige Forderung der WK umgesetzt: Im Nationalen Qualifikationsrahmen (NQR) steht die Meisterprüfung künftig auf demselben formalen Niveau wie der „Bachelor“.

Von der Wirtschaftskammer lange gefordert und nun mit Erfolg umgesetzt: Die Meisterprüfung steht im NQR auf derselben formalen Stufe wie der Bachelor“.
© iStock Von der Wirtschaftskammer lange gefordert und nun mit Erfolg umgesetzt: Die Meisterprüfung steht im NQR auf derselben formalen Stufe wie der "Bachelor“.

Die Meisterqualifikation steht ab sofort offiziell auf derselben Bildungs-Stufe wie der „Ingenieur“ und der akademische Abschluss „Bachelor“. Mit der Zuordnung des Meisters zur Niveaustufe 6 des NQR wird die Meister-Qualifikation deutlich aufgewertet. „Das ist ein starkes und positives Signal für unser duales Ausbildungssystem: Der Meister steht für geprüfte Qualität und handwerkliche Qualifikation. Endlich gibt es eine offizielle Anerkennung dieser Leistung durch die NQR-Zuordnung des Meisters auf Level 6. Damit wird die Qualität unserer Berufsausbildung endlich der schulischen Ausbildung gleichgestellt. Eine jahrelange Forderung der Wirtschaftskammer wird damit umgesetzt“, betont Christoph Jenny, Direktor der Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV).

Darüber hinaus ist diese Entscheidung eine starke Motivation für die jungen Menschen in der dualen Ausbildung, auch die Meisterprüfung in Angriff zu nehmen. Gleichzeitig ist die Aufwertung des Meisters eine wichtige Entscheidung in Hinblick auf den heimischen Fachkräfte- und Ausbildungsstandort Österreich“, erklärt Jenny weiter.

Der NQR ordnet Ausbildungen insgesamt acht Stufen zu. Dies dient vor allem der internationalen Vergleichbarkeit und ist folglich für die Wirtschaft enorm wichtig, da bei Ausschreibungen der Nachweis gewisser Qualifikationsniveaus gefordert wird. „Diese Zuordnung bringt national, wie in Europa, den Wert des Meisters im Speziellen und von handwerklichem Können im Allgemeinen zum Ausdruck“, ergänzt Bernhard Feigl, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk in der WKV. Meisterprüfungen belegen höchste fachliche Exzellenz sowie die Fähigkeit, ein Unternehmen zu gründen und zu führen und Lehrlinge auszubilden.

„Österreich ist das Land der Meister. Mit der nun erfolgten Einstufung im NQR findet die Meisterprüfung den ihr zustehenden Platz in der heimischen Aus- und Weiterbildungslandschaft“, betont Feigl. 

von

Das könnte Sie auch interessieren

Lehre in Vorarlberg: Der im Jänner von Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer und Land Vorarlberg gegründete Verein „Lehre in Vorarlberg“ rückt die Lehre noch stärker in der Mittelpunkt der Wahrnehmung.

Lehre in Vorarlberg: Starke Partner für die duale Ausbildung

Der im Jänner von Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer und Land Vorarlberg gegründete Verein „Lehre in Vorarlberg“ rückt die Lehre noch stärker in der Mittelpunkt der Wahrnehmung. mehr

Das Thema Bildung steht diesen Herbst im Fokus der Wirtschaftskammer Vorarlberg.

Herbstzeit ist Bildungszeit

Das Thema Bildung steht diesen Herbst im Fokus der Wirtschaftskammer Vorarlberg. mehr