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Banken: Sicherheitsexperten feiern 25-jähriges Jubiläum

Um die Sicherheit der Banken sektorenübergreifend in Vorarlberg stetig zu verbessern, wurde bereits 1994 ein interdisziplinäres Expertengremium gegründet.

Die Sparte Bank und Versicherung lud gemeinsam mit den Bankensektoren sowie der Landespolizeidirektion am 4.12.2019 zum 25-Jahre-Jubiläum der Sicherheitsexpertengruppe ins WIFI ein.
© Udo Mittelberger Thomas Greis, Walter Filzmaier, Bertram Walser, Erich Schwärzler, Manfred Arquin, Wilfried Hopfner, Georg Müller und Michael Amann.

Im Rahmen der „Expertengruppe Sicherheitswesen“ diskutieren zweimal jährlich Vertreter der Wirtschaftskammer, der Landespolizeidirektion, den Bankensektoren, den Casinos Austria sowie der Österreichischen Nationalbank aktuelle Sicherheitsthemen, mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zwischen Exekutive und den Bankinstituten kontinuierlich zu optimieren, die Aufklärungsrate von Straftaten zu erhöhen und die Prävention zu stärken. Die Themenfelder reichen dabei von verschiedenen Straftaten im Umfeld der Banken bis hin zur Darstellung kriminalpolizeilicher Phänomene oder konkreten Sicherheitsmaßnahmen. In letzter Konsequenz fließen die gewonnenen Erkenntnisse in Strategien zur Kriminalitätsbekämpfung ein. Der fachliche Vorsitz des Expertengremiums wird dabei für mehrere Jahre vergeben und von den Mitgliedern gewählt.

Spartenobmann KommR Betriebsökonom Wilfried Hopfner betonte bei der Eröffnung der Jubiläumsveranstaltung die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Banken und Landespolizeidirektion. Beim anschließenden Podiumsgespräch wurde insbesondere auf die Gründung der Systempartnerschaft sowie auf die wesentlichen Deliktsformen aufmerksam gemacht, mit denen die Expertenrunde über die Jahre hinweg konfrontiert war. Die sehr erfolgreiche Zusammenarbeit des Gremiums zeichnete sich bei der Vorstellung vergangener, einschneidender Ereignisse durch die Experten eindrücklich ab. Beim abschließenden Vortrag durch das BMI zum Thema „Physische Sicherheit & der (Risiko-)Faktor Mensch“ wurde der Kreis von vergangenen und aktuellen Delikten zu den neuesten Erkenntnissen aus der Praxis sowie der Wissenschaft und Forschung geschlossen. 

Aufgrund der starken Sicherheitsmaßnahmen im Bankensektor sowie der hohen Aufklärungsquote der Polizei wird ein Bankraub zunehmend schwieriger, was die handelnden Personen dazu veranlasst, alternative Methoden anzuwenden. Die Vertreter des Expertengremiums machen im Zuge des 25-jährigen Jubiläums besonders auf den sogenannten „Enkel-/Neffentrick“ aufmerksam und betonen die Notwendigkeit von Sensibilisierungsmaßnahmen, da es auch in Vorarlberg immer wieder zu Geldübergaben in diesem Zusammenhang kommt. „Das durch die Systempartnerschaft aufgebaute gegenseitige Vertrauen ermöglicht insbesondere in Krisenfällen ein rasches und effizientes Handeln, das sowohl den Bankmitarbeitern als auch den Kunden zugute kommt“, sagt Hopfner.

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