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Auch 2017 wollen die „Christkinder“ großzügig sein

Eine Befragung der KMU Forschung zeigt: Knapp 90 Prozent der Österreicher/-innen werden heuer Weihnachtsgeschenke einkaufen – im Schnitt sechs pro Person.

KMU Forschung: Knapp 90 Prozent der Österreicher/-innen werden heuer Weihnachtsgeschenke einkaufen – im Schnitt sechs pro Person. Auch die heimischen Einzelhändler/-innen starten optimistisch ins Weihnachtsgeschäft, berichtet Spartenobfrau Fröwis.
© Thinkstock KMU Forschung: Knapp 90 Prozent der Österreicher/-innen werden heuer Weihnachtsgeschenke einkaufen – im Schnitt sechs pro Person. Auch die heimischen Einzelhändler/-innen starten optimistisch ins Weihnachtsgeschäft, berichtet Spartenobfrau Fröwis.
Mit dem ersten Schnee und den startenden Weihnachtsmärkten machen sich die Österreicher/-innen auch Gedanken über die Weihnachtsgeschenke, die in diesem Jahr unter dem Christbaum liegen sollen. Die KMU Forschung Austria hat dazu im November 2017 eine Befragung in ganz Österreich durchgeführt. 89 Prozent der Österreicher/-innen (ab 15 Jahre; rund 6,6 Millionen) planen heuer Weihnachtspräsente einzukaufen, der Zeitpunkt des Geschenkeeinkaufs wird sich aber voraussichtlich nach „hinten“ verschieben. Mit ein Grund dafür könnte sein, dass der erste Adventeinkaufssamstag heuer auf den 2. Dezember fällt und die Adventzeit damit später als im Vorjahr beginnt. 11 Prozent und damit weniger als im Vorjahr (16 Prozent) haben bereits vor bzw. im Oktober mit dem Einkauf von Weihnachtspräsenten begonnen. Hingegen zählen 41 Prozent der Österreicher/-innen (ab 15 Jahre) zu den „Late-Shoppern“. Sie werden das Gros der Weihnachtseinkäufe in der zweiten Dezember-Hälfte erledigen. Gegenüber den Vorjahren fällt der Anteil der „Late-Shopper“ heuer deutlich höher aus. 

Optimistische Einzelhändler/-innen

Von der KMU Forschung Austria wurden filialisierte und nicht-filialisierte Unternehmen im österreichischen Einzelhandel befragt. Dort zeigt sich eine vorsichtig optimistische Umsatzerwartung für das kommende Weihnachtsgeschäft. KommR Theresia Fröwis, Obfrau der Sparte Handel in der WKV, informiert: „26 Prozent der befragten Einzelhändler/-innen rechnen mit einem Umsatzplus im Weihnachtsgeschäft 2017 (2016: 25 Prozent). Der Anteil der Einzelhändler/-innen, die von einem stabilen Weihnachtsgeschäft ausgehen, liegt aktuell bei 51 Prozent (2016: 55 Prozent). 23 Prozent der österreichischen Einzelhändler/-innen gehen nicht davon aus, die hohen Weihnachtsumsätze des Vorjahres nochmals zu erzielen."

Optimistisch startet heuer insbesondere der Schuh- und Lederwareneinzelhandel ins Weihnachtsgeschäft 2017, der auch in den ersten drei Quartalen 2017 deutliche Umsatzzuwächse verzeichnet hat. Aber auch im Bekleidungseinzelhandel und im Lebensmitteleinzelhandel wird mit einem „guten“ Weihnachtsgeschäft gerechnet. Großteils stabile Weihnachtsumsätze werden in den Branchen Drogerien, Elektroeinzelhandel und Sportartikeleinzelhandel erwartet. 

Top-Weihnachtsgeschenke: Gutscheine liegen unangefochten auf Platz 1

Spartenobfrau Fröwis berichtet weiter, dass die Österreicher/-innen (ab 15 Jahre) heuer im Durchschnitt rund sechs Präsente – für ganz kleine bis zu ganz großen Wünschen – kaufen wollen. „Dabei werden Gutscheine von Jahr zu Jahr beliebter. Seit 2013 führen Gutscheine das Ranking der Top-Weihnachtsgeschenke an. In den Jahren 2007 bis 2012 sind Gutscheine jeweils hinter Büchern auf Platz 2 bzw. 2009 hinter Büchern und Bekleidung auf Platz 3 gelandet. Auch 2017 liegen Gutscheine mit deutlichem Abstand auf Rang 1. Insgesamt möchten heuer 41 Prozent der Österreicher/-innen Gutscheine zum heurigen Weihnachtsfest verschenken“, weiß Theresia Fröwis. Auf Platz 2 und 3 der meistgekauften Weihnachtspräsente folgen wie im Vorjahr Bücher und Bekleidung. Spielwaren und Kosmetika komplettieren auch heuer die Top 5. Auf Platz 6 vorgerutscht ist heuer Selbstgemachtes, dahinter folgt Bargeld.

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