th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Attraktivierung der Lehrausbildung: Touristiker wollen neue Inhalte

Sparte Tourismus stimmt Ausweitung der Berufsschulstunden zu, Verwendung der zusätzliche Zeiten für die Persönlichkeitsbildung. 

Sparte Tourismus stimmt Ausweitung der Berufsschulstunden zu, zusätzliche Zeiten sollen aber vorrangig für die Persönlichkeitsbildung verwendet werden.
© Radius Images/Corbis Sparte Tourismus stimmt Ausweitung der Berufsschulstunden zu, zusätzliche Zeiten sollen aber vorrangig für die Persönlichkeitsbildung verwendet werden.

Die Bundesregierung hat jetzt ein neues Modell zur Attraktivierung der Lehrberufe präsentiert, das unter anderem eine Angleichung der Berufsschulstunden auf 1.260 bei allen dreijährigen Lehrberufen vorsieht. „Eine sinnvolle Entscheidung“, kommentiert Elmar Herburger, Spartenobmann und Bildungssprecher Tourismus in der Wirtschaftskammer Vorarlberg. „Wir hatten einen solchen erweiterten Zeitrahmen seit langem gefordert.“ Auch die beabsichtigte bessere Aufteilung der 1.260 Stunden Berufsschulzeit auf die Bedürfnisse der Betriebe und Jugendlichen mit stärkerer Gewichtung im ersten und schwächerer Gewichtung im dritten Lehrjahr hält Herburger für sinnvoll. Für die Tourismusvertreter ist die Ausweitung allerdings an Bedingungen geknüpft, die die Ausbildung sowohl für die Jugendlichen als auch für die Betriebe attraktiver macht. Deshalb haben die Fachverbände Gastronomie und Hotellerie mit dem Bildungsministerium ein Memorandum of Understanding ausgearbeitet.

Forderung nach neuen Lehrinhalten

Die Touristiker wünschen sich neue Lehrinhalte. „Die zusätzliche Zeit muss nicht vorrangig der Vertiefung der handwerklichen Fähigkeiten gewidmet sein, sondern sollte mit Themen gefüllt werden, die die Persönlichkeit der jungen Menschen bilden und ihre Kompetenzen im Umgang mit dem Gast stärken“, fordert Bildungssprecher Herburger. Herburger verweist in dem Zusammenhang auf die GASCHT, die neue Gastgeberschule für Tourismusberufe in Vorarlberg, die hier mit bestem Beispiel voranginge. „Wir hoffen, dass unsere Forderungen im Rahmen des Begutachtungsverfahrens in den nächsten Wochen und Monaten gut ausgearbeitet und dann entsprechend umgesetzt werden“, sagt der Bildungssprecher.

von

Das könnte Sie auch interessieren

  • Gewerbe und Handwerk
Der Herbst ist da und damit auch frühe Dunkelheit, lange Dämmerung und rutschiger Asphalt – ein erhöhtes Sicherheitsrisiko für Autofahrer, denn das eigene Sehen wird gerne vergessen.

Optiker warnen: Sehschwäche am Steuer kann tödlich enden

Der Herbst bedeutet auch ein erhöhtes Sicherheitsrisiko für Autofahrer. Die meisten denken daran, das Fahrzeug bei jedem Wetter fahrtauglich zu machen, das eigene Sehen wird aber gerne vergessen, warnen die Vorarlberger Optiker. mehr

  • Gewerbe und Handwerk
Beim diesjährigen Bau-Lehrlings-Casting an der Bauakademie am WIFI Hohenems lernten 53 Schülerinnen und Schüler aus Vorarlberger Polytechnischen- und Mittelschulen die Vielfalt der Bauberufe kennen und konnten sich mit anderen Jugendlichen messen.

Bau-Lehrlings-Casting: Hier treffen sich Potenzial und Zukunft

Beim Bau-Lehrlings-Casting an der Bauakademie am WIFI Hohenems lernten 53 Schüler aus Vorarlberger Polytechnischen- und Mittelschulen die Vielfalt der Bauberufe kennen. mehr