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Asylwerber: Rasch flexible Lösungen schaffen

Studie des Landes zur wirtschaftlichen Rolle von Asylwerbern bestätigt Forderungen der Wirtschaftskammer nach einem raschen und nachhaltigen Zugang in den Arbeitsmarkt.

Landesstudie zur wirtschaftlichen Rolle von Asylwerbern bestätigt Forderungen der Wirtschaftskammer auch einer raschen und humanen Lösung.
© iStock Die Wirtschaftskammer Vorarlberg fordert rasche Lösungen für eine nachhaltige Integration von Asylwerbern in den Arbeitsmarkt.

„Die jetzt veröffentlichten ökonomischen Aspekte zeigen, wie wichtig es ist, dass wir als aufgeklärte und wohlhabende Gesellschaft flexible Lösungen für die Wirtschaft und die betroffenen Menschen schaffen. Aus humanitären Gründen, aber auch aufgrund des flächendeckenden Fachkräftemangels muss die Politik rasch handeln“, sagt WKV-Präsident Hans Peter Metzler. Die Leistungen der Asylwerber gelte es anzuerkennen und sind aufgrund der Zahlen nicht von der Hand zu weisen.

Mit dem Beschluss im Nationalrat vom Dezember 2019, dass Asylwerber ihre Lehre abschließen können, wurde ein erster wichtiger Schritt gesetzt, der Rechtssicherheit wie auch Planbarkeit schafft. Besonders erfreulich ist, dass damit jungen Menschen eine Perspektive geboten wird.

„Darüber hinaus wünschen wir uns einen unbürokratischen Wechsel dieser betroffenen Personen in die Rot-Weiß-Rot-Karte, um ihnen damit einen Verbleib im Ausbildungsbetrieb zu ermöglichen. Auch das wäre im Sinne der Planbarkeit für die Unternehmen wichtig“, betont Metzler und erklärt weiter: „Gerade angesichts des erwähnten Fachkräftemangels sollten wir auf diese jungen Leute, die ja bereits angehende Fachkräfte sind, nicht verzichten.“

Positiv steht die Wirtschaftskammer Vorarlberg auch der deutschen 3plus2-Regelung gegenüber. „Wir haben bereits im Wirtschaftsparlament 2018 einen einstimmigen Beschluss über alle Fraktionen hinweg gefasst, das deutsche Modell „3plus2“ einzusetzen“, betont WKV-Präsident Metzler.

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