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Arbeitszimmer zu Hause ist künftig immer eine Betriebsausgabe

„Mit dem heutigen Ministerratsbeschluss zur besseren Absetzbarkeit von Arbeitszimmern im Wohnungsverband wurde eine langjährige Forderung der Wirtschaft umgesetzt. Diese Maßnahme ist ein großer Entlastungsschritt für junge Unternehmen und Ein-Personen-Unternehmen“, erklärt KommR Susanne Rauch-Zehetner, EPU-Sprecherin der Wirtschaftskammer Vorarlberg.

Mit der besseren Absetzbarkeit von Arbeitszimmern im Wohnungsverband wird eine langjährige Forderung der Wirtschaft umgesetzt.
© istock Mit der besseren Absetzbarkeit von Arbeitszimmern im Wohnungsverband wird eine langjährige Forderung der Wirtschaft umgesetzt.

Viele Unternehmerinnen und Unternehmer arbeiten von zu Hause aus. Das Arbeitszimmer in den eigenen vier Wänden kann künftig mit bis zu 1.200 Euro pro Jahr als Betriebsausgabe geltend gemacht werden; auch dann, wenn der Raum sowohl betrieblich als auch privat genutzt wird. „Damit passt die Bundesregierung die steuerlichen Rahmenbedingungen der Arbeitswelt von heute an und schafft insbesondere für Ein-Personen-Unternehmen (EPU) eine wichtige Erleichterung“, freut sich EPU-Sprecherin KommR Susanne Rauch-Zehetner über die Umsetzung einer langjährigen Forderung der Wirtschaftskammer.

Bisher war ein Arbeitszimmer zu Hause nur dann eine Betriebsausgabe, wenn der Raum ausschließlich betrieblich genutzt wurde. Von der Änderung, die ab Jänner 2021 gelten wird, profitieren gerade junge Unternehmen und EPU, da diese die eigenen Räumlichkeiten – oft aus Platznot und Kostengründen – sowohl privat als auch für betriebliche Zwecke nutzen.

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