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Arbeitszeit: WKV appelliert an Sachlichkeit

Christoph Jenny, WKV-Direktor, fordert in der Diskussion um das Arbeitszeitgesetz mehr Sachlichkeit: „Den von AK-Präsident Hämmerle vorgebrachten Einzelbeispielen steht die überwiegende Mehrheit der Arbeitnehmer gegenüber, die zufrieden mit ihrer Arbeit und ihrer Arbeitszeit sind.“

Christoph Jenny, WKV-Direktor, fordert in der Diskussion um das Arbeitszeitgesetz mehr Sachlichkeit.
© istock "Die überwiegende Mehrheit der Arbeitnehmer sind zufrieden mit ihrer Arbeit und ihrer Arbeitszeit, das zeigen unterschiedliche Studienergebnisse.

„Wenn der Präsident der Arbeiterkammer wegen des neuen Arbeitszeitgesetzes Alarm schlägt und dabei zwei Einzelbeispiele zitiert, widerspricht das der tatsächlichen Stimmung unter den heimischen Arbeitnehmern“, stellt Christoph Jenny, Direktor der Wirtschaftskammer Vorarlberg, klar. „Gerade die Arbeiterkammer sollte wissen, dass die Arbeitszufriedenheit der Österreicher höher ist als je zuvor“, erklärt Jenny. Das bestätigt im Übrigen eine Studie der Arbeiterkammer Oberösterreich zum Arbeitsklimaindex. „Erstaunlich, dass die AK zu diesem Thema kein Wort über ihre eigene Erhebung unter österreichischen Arbeitnehmern verliert: So weist nämlich der Index für Arbeitszufriedenheit der AK Oberösterreich 2018 den höchsten Wert seit Beginn der Messungen im Jahr 1997 auf“, führt der Wirtschaftskammer-Direktor aus. 

Auch eine aktuelle Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Market unter 1000 Arbeitnehmern zur Zufriedenheit mit der Arbeitszeit zeigt: 87 Prozent der Befragten sind mit der Lage der Arbeitszeit – also von wann bis wann sie arbeiten – zufrieden: Das sind 9 von zehn Beschäftigten. Zufriedenheit mit dem Ausmaß ihrer Arbeitszeit herrscht bei 82 Prozent vor. Ganze drei Viertel der befragten Arbeitnehmer sehen Vorteile in der Flexibilisierung der Arbeitszeit. 

„Diese Fakten zeigen ganz klar, dass die Vorwürfe der Arbeiterkammer nicht gerechtfertigt sind; denn eine hohe Arbeitszufriedenheit zeigt, dass die Beschäftigten auch mit der Ausgestaltung ihrer Arbeitszeit zufrieden sind“, erklärt Jenny und appelliert für mehr Sachlichkeit: „Verstöße gegen das neue Arbeitszeitgesetz gehören geahndet, die Diskussion muss aber faktenbasiert ablaufen.  Einzelbeispielen von Verfehlungen steht die überwiegende Mehrheit unselbstständig Beschäftigter gegenüber, die zufrieden mit ihrer Arbeit und ihrer Arbeitszeit sind.“ 

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