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Ana-Maria Cotiga ist „Betreuerin mit Herz“

Mit der Ehrung „Betreuerin mit Herz“ wird „Danke“ gesagt und gleichzeitig die gesellschaftspolitische Brisanz des Themas Personenbetreuung aufgezeigt. 

Die Berufsgruppe der selbstständigen Personenbetreuer/-innen leistet einen wichtigen Beitrag zur Deckung des Pflegebedarfs in Vorarlberg. Mit der Ehrung „Betreuerin mit Herz“ wird „Danke“ gesagt und die gesellschaftspolitische Brisanz des Themas betont.
© Verein „PflegerIn mit Herz“/Richard Tanzer V.l.: Ana-Maria Cotiga ausgezeichnet als „Betreuerin mit Herz“ 2017 in der Kategorie „24-Stunden-Betreuung“ und WKÖ-Fachverbandsobmann Andreas Herz, MSc.

ie Betreuung daheim in gewohnter Umgebung wird dem Wohl und dem Interesse älterer Menschen zweifellos am besten gerecht. Vor diesem Hintergrund leistet die Berufsgruppe der selbstständigen Personenbetreuer/-innen einen wesentlichen Beitrag zur Deckung des Pflegebedarfs. Bereits jetzt sind allein in Vorarlberg über 3.000 24-Stunden-Betreuer/-innen, ergänzend zu den Angeboten der Mobilen Hilfsdienste und Krankenpflegevereine, tätig. Sie ermöglichen älteren Menschen ein würdiges Leben in ihrem eigenen Zuhause.

„Die selbstständige Personenbetreuung, oft als 24h-Betreuung bezeichnet, hat sich seit nunmehr zehn Jahren als wichtige Säule im Pflegesystem etabliert. In dieser Zeit hat sich die 24h-Betreuung zu einem gut funktionierenden Betreuungsmodell entwickelt, das dem Wunsch der Betreuung zu Hause entgegenkommt“, erklärt KommR Susanne Rauch-Zehetner, Obfrau der Fachgruppe Personenberatung und Personenbetreuung in der WKV.

Vorarlbergs „Betreuerin mit Herz“ ausgezeichnet

Auch künftig stehen große Herausforderungen im Bereich der Pflege an. Eine immer älter werdende Gesellschaft, aber auch immer häufiger auftretende Krankheitsbilder wie etwa Demenz stellt die Betreuung zu Hause vor enorme Herausforderungen. So sind die selbstständigen Personenbetreuer/-innen mit ihrem Angebot einer 24-Stunden-Betreuung längst eine zentrale und unverzichtbare Stütze im österreichischen Pflegesystem.

Fachgruppenobfrau Rauch-Zehetner erklärt: „Die Ehrung von Österreichs ‚Pflegerinnen mit Herz’ ist daher eine willkommene Gelegenheit, ‚Danke’ zu sagen und gleichzeitig die gesellschaftspolitische Brisanz zu unterstreichen. Heuer wurde Ana-Maria Cotiga als Vorarlbergs ‚Betreuerin mit Herz’ ausgezeichnet."

Weiterbildung und Qualitätssicherung als wichtige Themen der Berufsgruppe
Neben dieser öffentlichkeitswirksamen Auszeichnung ist auch die Weiterbildung und Information der selbstständigen Personenbetreuer/-innen ein großes Anliegen der Fachgruppe Personenberatung und Personenbetreuung: Denn nur so können praktische Informationen, wichtige Kontaktdaten und wertvolle Tipps für den Berufsalltag untereinander ausgetauscht werden. Dies schafft zugleich eine Grundlage für hohe Qualität und noch bessere Betreuung.

„In den vergangenen Jahren wurde eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um das System der 24-Stunden-Betreuung im Sinne aller Beteiligten weiterzuentwickeln und zu optimieren. In der Qualitätssicherung der 24-Stunden-Betreuung beispielsweise wurde vonseiten der Wirtschaftskammer mit der Einführung eines Qualitätssiegels für Vermittlungsagenturen ein erster Schritt gesetzt“, informiert Fachgruppenobfrau Rauch-Zehetner. Es soll ein sichtbares Zeichen für den hohen Qualitätsanspruch sein, aber auch ein freiwilliges Bekenntnis für noch mehr Qualität in der Betreuung und einen noch faireren Umgang mit Betreuer/-innen.

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