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Allein im Tourismus 630 zusätzliche Arbeitslose in zwei Wochen - und es werden mehr!

Die Tourismus-Spartenvertreter zeigen sich nach der jüngsten Sitzung mit dem Land zum Thema „Sperrstunde“ schwer enttäuscht und orten Perspektivlosigkeit der Politik.

Spartenobmann Markus Kegele: Das wird auch Auswirkungen auf andere Branchen haben. Dessen sollte man sich endlich bewusst werden.
© Frederick Sams Spartenobmann Markus Kegele: "Das wird auch Auswirkungen auf andere Branchen haben. Dessen sollte man sich endlich bewusst werden."
„Die Landespolitik hat eine Sperrstunden-Veränderung mit Blick auf die derzeitige Entwicklung in und um Vorarlberg herum strikt abgelehnt. Sie schiebt damit der Gastronomie weiter den schwarzen Peter zu. Das ist eine falsche Beurteilung der Situation und eine unfaire Konsequenz, denn die Gastronomie und auch die Hotellerie sind nicht für die aktuellen Geschehnisse verantwortlich. Das belegen ja gerade die steigenden Zahlen trotz Sperrstundenvorverlegung um 22 Uhr“, macht Spartenobmann Markus Kegele keinen Hehl aus seinem Ärger über das heutige Verhandlungsergebnis. Selbst was Deutschland als massive Verschärfung angekündigt hat – die Sperrstunde auf 23 Uhr zu verlegen – fand bei den Verantwortlichen des Landes kein Gehör. Der Atem der Gastronomie wird damit immer kürzer und auch der Wintertourismus hängt in der Luft.
 

„Für uns steht die Sicherheit der Gäste und Mitarbeiter/-innen an oberster Stelle. Und genau deswegen haben wir dem Land ein freiwilliges Maßnahmenpaket vorgelegt. Wir sind uns unserer Verantwortung sehr wohl bewusst. Mit einer Sperrstunde um 23 Uhr in der Gastronomie und Restaurantbetrieben hätten wir ein kontrolliertes Ausgehen möglich machen können.  Jetzt geht die unkontrollierte Abwanderung in den privaten Bereich und in die benachbarte Schweiz weiter“, betont Spartenobmann-Stv. Stefan Köb.

Spartenobmann-Stv. Stefan Köb
© Frederick Sams Spartenobmann-Stv. Stefan Köb
 
„Seit Einführung der Corona-Maßnahmen in der Gastronomie stieg die Zahl der Arbeitslosen um 630 Personen. Die heutige Entscheidung vom Land wurde von einigen Unternehmern noch abgewartet. Jetzt aber werden leider noch weitere Betriebsschließungen und Arbeitslose folgen“, ist sich Mike Pansi, Fachgruppenobmann der Gastronomie, sicher.

Mike Pansi, Fachgruppenobmann der Gastronomie.
© Frederick Sams Mike Pansi, Fachgruppenobmann der Gastronomie.
 
Aus Sicht der drei Branchenvertreter hat die Landespolitik keine plausible Erklärung für die getroffene Maßnahme. „Für uns herrscht hier eine völlige Perspektivlosigkeit, ein vorausschauendes Agieren fehlt leider komplett. Daher appellieren wir an alle Berufspolitiker endlich für Planungssicherheit zu sorgen. Nach dem Frühjahr müsste man genug Erfahrung mit dem Virus haben, um den betroffenen Branchen klare Zukunftsszenarien bieten zu können, denn schließlich geht es um Existenzen und Arbeitsplätze“, sagt Stefan Köb.
 
Spartenobmann Kegele ergänzt: „Es wäre zudem fatal den damit verbundenen Dominoeffekt zu unterschätzen, denn es wird auch Auswirkungen auf andere Branchen haben. Dessen sollte man sich endlich bewusst werden.“

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