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50 Jahre Fachgruppe Seilbahnen: Tourismusmotor und Arbeitgeber

Anlässlich ihres 50-Jahr-Jubiläums präsentiert die Fachgruppe der Vorarlberger Seilbahnen ihre Schwerpunkte für die Wintersaison 2018/19

Die Vorarlberger Seilbahnen gehen mit einem Investitionsvolumen von 44,5 Millionen Euro in die kommende Wintersaison. Nach den umfangreichen Investitionen in die Schneesicherheit vergangenes Jahr fließt heuer ein Großteil in die Modernisierung der Bahnen.
© Sammlung Risch-Lau, Vorarlberger Landesbibliothek Passend zum 50-jährigen Jubiläum: Die Seilbahn in Sonntag, Großwalsertal 1968.

Die Vorarlberger Seilbahnen gehen mit einem Investitionsvolumen von 44,5 Millionen Euro in die kommende Wintersaison. Nach den umfangreichen Investitionen in die Schneesicherheit vergangenes Jahr fließt heuer ein Großteil in die Modernisierung der Bahnen.

Im November vor 50 Jahren fand die erste Seilbahntagung der Fachgruppe im Hotel Hirschen in Dornbirn statt – für die Interessenvertretung der Vorarlberger Bergbahnen ein Anlass, um auf die erfolgreiche Entwicklung zurückzublicken. „Wenn wir uns Aufzeichnungen vergangener Seilbahntagungen ansehen, fällt sofort auf, wie gut wir uns in Vorarlberg in den letzten fünf Jahrzehnten entwickelt haben. Zumal beschäftigen uns zahlreiche Themen – wie etwa Naturschutz – heute noch“, betont Hannes Jochum, Fachgruppenobmann der Seilbahnen Vorarlberg, anlässlich der Pressekonferenz zur 50. Seilbahntagung am 11. Oktober und führt weiter aus: „Die Vorarlberger Seilbahnen zeichnen sich seit Beginn an durch ihre Pionierleistungen aus und sind ein wichtiger Faktor für den Gesamterfolg und die positive Entwicklung der Vorarlberger Wirtschaft.“ Die Bergbahnen im Lande setzen jährlich ein Viertel aller Einnahmen aus Ticketverkäufen direkt wieder in die Skigebiete ein. Wie eine Studie des Marktforschungsinstituts Dr. Auer im Jahr 2016 erhoben hat, werden die Vorarlberger Seilbahnbetriebe bis zum Jahr 2021 320 Millionen Euro in Vorarlbergs Wirtschaftsbetriebe investieren, und zwar in 40 Lieferantenbranchen. „Dieses Ziel verfolgen die Seilbahnbetriebe in Vorarlberg konsequent – seit der Erhebung wurden bereits über 121 Millionen Euro eingesetzt. Wir sind auf dem besten Weg, die 320 Millionen bis 2021 zu erreichen“, erklärt Hannes Jochum.

Die Vorarlberger Seilbahnen gehen mit einem Investitionsvolumen von 44,5 Millionen Euro in die kommende Wintersaison. Nach den umfangreichen Investitionen in die Schneesicherheit vergangenes Jahr fließt heuer ein Großteil in die Modernisierung der Bahnen.
© WKV Christian Schützinger, Geschäftsführer von Vorarlberg Tourismus, Fachgruppengeschäftsführer Michael Tagwerker und Hannes Jochum, Obmann der Vorarlberger Seilbahnen.


Im Jahr 2017 haben die Seilbahnen 75,6 Millionen investiert, 2018 sind es 45,5 Millionen. 18 Millionen Euro gingen in diesem Jahr in die Modernisierung der Seilbahnen, 9,7 Millionen in die Schneesicherheit und 5,6 Millionen in den Infrastrukturausbau – darunter fallen unter anderem Gastronomie und Parkraum. Die größten Projekte wurden in Damüls und in der Silvretta Montafon umgesetzt: In Damüls geht ein neuer 6er-Sessellift in Betrieb, in der Silvretta Montafon wurde die Jöchle Bahn modernisiert. „Wir investieren nicht in Wachstum, sondern vor allem in die Qualität und in die Zufriedenheit der Gäste. Schließlich hängt der Erfolg des Tourismus in vielen Regionen maßgeblich mit der strategischen Arbeit der Bergbahnen und den laufenden Investitionen der heimischen Seilbahnbetriebe zusammen.“ Die Bedeutung, die die Seilbahnen für die Vorarlberger Wirtschaft und Gesellschaft haben, bestätigt auch Landeshauptmann Markus Wallner: „Bis zu 10.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze werden in Vorarlberg durch die Seilbahnwirtschaft geschaffen. Die Bergbahnen sind – in Kombination mit dem Tourismus – eine Branche, die uns hilft, die Wertschöpfung im Land zu generieren.“ Christian Schützinger, Geschäftsführer von Vorarlberg Tourismus, betont die langjährige, gute Zusammenarbeit der beiden Institutionen: „ Auch wir von Vorarlberg Tourismus feiern heuer: Der ‚Landesverband für Fremdenverkehr‘ wurde vor 125 Jahren gegründet. Für uns sind die Jubiläen eine schöne Gelegenheit, auf die bisherige gute und auch künftige Zusammenarbeit zu schauen. Seilbahnen und Tourismuswirtschaft sind ohne einander undenkbar. So spielt die künftige Ausrichtung der Seilbahnen auch weiterhin eine wichtige Rolle für die Entwicklung des heimischen Tourismus – und umgekehrt.“ 

Naturschutz und Wirtschaftlichkeit gehen Hand in Hand

9,8 Millionen Euro haben die Vorarlberger Seilbahnen für die kommende Wintersaison alleine in Sicherheits- und Umweltschutzmaßnahmen investiert. „Für Seilbahnbetriebe ist eine intakte, gesunde Umwelt die Grundlage. Als Fachgruppenobmann ist es mein Ziel, aufzuzeigen, dass sich Naturschutz und Wirtschaftlichkeit verbinden lassen“, betont Jochum. „Die Vorarlberger Skigebiete beschneien ausschließlich nach dem Reinheitsgebot – das heißt, auf die Pisten kommt nur Wasser und Luft. Außerdem wird bei jedem Projekt – sei es ein Beschneiungsteich oder eine neue Liftanlage – großer Wert auf schonende Umsetzung und anschließende Renaturierung gesetzt. Die Silvretta Montafon hat sich beispielsweise dazu entschlossen, drei Schleppliftanlagen mit einem Sessellift zu ersetzen – mit gleichbleibender Förderkapazität“, betont Fachgruppen-Geschäftsführer Michael Tagwerker und ergänzt abschließend: „Die Natur ist unser größtes Kapital – die Vorarlberger Skigebiete wissen das und gehen darum besonders behutsam mit ihren Ressourcen um.“ 

Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg

Die Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg vertritt die Interessen von 70 Mitgliedern und 32 Skigebieten. Vorarlbergweit sind 307 Bahnen und Lifte in Betrieb, die insgesamt 1.000 Pistenkilometer bedienen. Durchschnittlich sind rund 1.000 Mitarbeiter/innen und 17 Lehrlinge bei den Vorarlberger Seilbahnbetrieben beschäftigt. In der Wintersaison 2015/16 erwirtschafteten die Vorarlberger Seilbahnen einen Nettoumsatz von rund 151 Millionen Euro aus Personenbeförderung. Bis 2021 werden die Betriebe 320 Millionen Euro in bereits geplante Projekte investieren.  

Factbox Seilbahnen Vorarlberg:

Vorstand:

Obmann Hannes Jochum MSc (Bergbahnen Brandnertal GmbH

Obmann-Stv. Mag. Christoph Pfefferkorn (Skilifte Lech Ing. Bildstein GmbH)

Obmann-Stv. Dr. Andreas Gapp (Kleinwalsertaler Bergbahn AG)

Geschäftsführer Mag. Michael Tagwerker

Mitglieder:

70 Betriebe, 32 Skigebiete

Liftanzahl: 307 Seilbahnen, Sessellifte, Schlepplifte 

Jahresnettoumsatz:

aus Personenbeförderung 2017/18: 152 Millionen Euro

Investitionen für Winter 2017/18: 44,5 Millionen Euro

Reinvestitionsquote: 29,3 Prozent


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