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3.500 Besucher bei der Langen Nacht der Forschung

Bühne frei für Vorarlbergs Forschung: 3.500 Interessierte besuchten die Lange Nacht der Forschung in Dornbirn und Lustenau.

Mehr als 3.500 Kinder, Jugendliche und Erwachsene interessierten sich in Vorarlberg für die gezeigten Experimente und Vorführungen. Aus ganz Vorarlberg, aber auch aus dem umliegenden Ausland reisten Jung und Alt zur Langen Nacht der Forschung 2018.
© Matthias Rhomberg Stefan Fitz-Rankl (FH Vorarlberg), Christoph Jenny (Wirtschaftskammer Vorarlberg), Karlheinz Rüdisser (Landesstatthalter Vorarlberg), Jimmy Heinzl (Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH) und Mathias Burtscher (Industriellenvereinigung Vorarlberg).

Ein kleines schwarzes Stück Stoff mit metallisch leuchtenden Fäden in der Mitte – so unscheinbar wirkt, was die neue Generation unserer Batterien sein könnte. Das Dornbirner Textilinstitut präsentierte bei der Langen Nacht der Forschung (LNF18) eine aus Kupferfäden gestickte Elektrode, die effizienter Energie speichern kann als unsere herkömmlichen Akkus. 

Das Potential dieser Forschungsarbeit ist groß, genauso wie bei den vielen anderen Stationen, die am Freitag, 13. April gezeigt wurden. Ein Glückstag für die Forschung. Denn mehr als 3.500 Kinder, Jugendliche und Erwachsene interessierten sich in Vorarlberg für die gezeigten Experimente und Vorführungen. Aus ganz Vorarlberg, aber auch aus dem umliegenden Ausland reisten Jung und Alt zur LNF18. 

Begeisterung bis in die Nacht

Neun Standorte in Dornbirn und Lustenau waren bis 23 Uhr hell beleuchtet und gut besucht, unter anderem etwa die inatura und die Unternehmensstandorte von Zumtobel, Eberle Automatische Systeme und 1zu1 Prototypen. Bei freiem Eintritt wurden Kran-Simulatoren, Roboter, Teleskope, 3D-Drucker, Licht-Hologramme uvm. ausprobiert.

„Dieser direkte Zugang zu Forschung, Technik und Innovation soll Neugierde und Motivation wecken. Manchmal sind Wissenschaftsschwerpunkte abstrakt und wirken etwas realitätsfern, die Lange Nacht der Forschung schafft einen Bezug zu unserem Leben und macht Wissenschaften und Forschung individuell erlebbar“, erklärte Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser, der die LNF18 um 17 Uhr an der FH Vorarlberg eröffnete.

Von Gentechnik bis Schneelastnorm

Als Highlight entwickelte sich die PechaKucha Night Dornbirn, die gemeinsam mit dem designforum Vorarlberg organisiert wurde. Unter dem Fokus Science & Design zeigten 20 ForscherInnen und DesignerInnen im unkonventionellen Präsentationsformat ihre Arbeiten.

Die HTL-Absolventen Elias Vigl und Simon Moll stellten mit ihrem Projekt RElectronics den Zusehern einen Weg vor, wie das Recycling von Elektronikabfällen ökologisch und wirtschaftlich funktionieren kann. Zellforscherin Lilli Brandtner vom VIVIT sprach über Gentechnik und wie diese helfen kann, Diabetes zu heilen. Und ZAMG-Meteorologe Michael Winkler berechnete aus Wettersicht, wie viel Schnee ein Dach in Vorarlberg halten muss.

Rund 600 Personen besuchten allein dieses Format über den gesamten Abend und nutzten auch anschließend die Gelegenheit mit den Referenten zu diskutieren.

Spielerischer Umgang mit Robotern

Ein weiterer Besuchermagnet waren die Teams der FIRST LEGO League (FLL), die im Millennium Park in Lustenau ihr Können zeigten. Der weltweite Wettbewerb lehrt SchülerInnen auf spielerische Art und Weise Teamwork und die gemeinsame Lösung von Forschungsaufgaben mit selbst gebauten Robotern.

Mit Begeisterung assistierten junge BesucherInnen den Schülerteams beim Bauen und Programmieren der Roboter. Und die Teams der HTL Bregenz, NMS Bergmannstraße und Bezauer Wirtschaftsschulen verrieten dafür einige Tipps über Roboterdesign und Fahrstrategien. 

Mit viel Konzentration und Wissbegier entdeckten die BesucherInnen die 87 gebotenen Forschungsstationen in Dornbirn und Lustenau.
© Matthias Rhomberg Mit viel Konzentration und Wissbegier entdeckten die BesucherInnen die 87 gebotenen Forschungsstationen in Dornbirn und Lustenau.


Einmaliger Einblick in heimische Forschung

„Forschung hat viele Gesichter. Insbesondere in Vorarlberg wird in den unterschiedlichsten Themengebieten und auf die unterschiedlichsten Arten geforscht. Die LNF bietet die einmalige Gelegenheit in diese Forschungsvielfalt einzutauchen und auch selbst Dinge auszuprobieren“, erläutert Manuela de Pretis, Projektleiterin der LNF18 in Vorarlberg. „Ein großer Dank gilt den über 300 ForscherInnen, EntwicklerInnen und HelferInnen, die den ganzen Abend lang mit Elan und Freude den Besuchern ihre Arbeit näher gebracht haben“.

Am 13. April waren sowohl Universitätsinstitute, Forschungszentren der FH Vorarlberg, überbetriebliche Forschungszentren als auch Unternehmen, Start-ups, Vereine und Institutionen beteiligt. Die Kernbotschaft der Veranstaltung: Forschung findet nicht nur in weißen Kitteln statt und sie beeinflusst unser Leben auf direkte und meist überraschende Weise.

Organisation und Unterstützung

Die Lange Nacht der Forschung wurde von der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH (WISTO), der FH Vorarlberg, der Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV) und der Industriellenvereinigung Vorarlberg (IV) in Kooperation mit der PRISMA Unternehmensgruppe organisiert.

Unterstützt wurde die Veranstaltung durch das Land Vorarlberg, die Hypo Vorarlberg Bank AG und die Unternehmen Julius Blum GmbH, ALPLA Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG, Bachmann electronic GmbH und Spectra-Physics. Die Unternehmen Rudolf Ölz Meisterbäcker GmbH & Co KG und Hermann Pfanner Getränke GmbH stellen zudem Verpflegung für die Helfer zur Verfügung. 

Über 180.000 Besucher in ganz Österreich

In ganz Österreich konnte die Lange Nacht der Forschung über 180.000 TeilnehmerInnen für Wissenschaft begeistern und ist damit national die größte Veranstaltung zur Wissenschaftskommunikation. Alle Bundesländer gestalteten von 17 bis 23 Uhr innovative Programmpunkte und bespielten damit mehr als 260 Standorte im ganzen Land.

Die bundesweiten Maßnahmen der LNF18 werden vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF), dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) finanziert. 

Die Lange Nacht der Forschung findet alle zwei Jahre statt, die nächste voraussichtlich im April 2020.

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