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277 Betriebe wurden 2017 in Vorarlberg übernommen

Das ist ein Plus von 18,3 Prozent gegenüber 2016 und zudem der höchste Wert seit 2010 (281 Übernahmen). 

Betriebsübergaben haben einen volkswirtschaftlichen Mehrwert. 2017 wurden in Vorarlberg 277 Unternehmen übergeben.
© iStock Die Zahl der Betriebsübergaben haben um über 18 Prozent gegenüber 2016 zugenommen.

Zirka 1800 Arbeitsplätze sind jährlich betroffen. In den letzten 10 Jahren wurden somit 2859 Betriebe übergeben. Seit 2005 setzt die Wirtschaftskammer Akzente durch Sensibilisierung, Information, Beratung und ein PartnernetzwerkUnternehmensübergaben werden zunehmend besser geplant, externe Hilfe wird häufiger beansprucht. Seit 1996 ist der Anteil der Übergeber/-innen, die den Prozess planen, kontinuierlich von 28 Prozent auf 64 Prozent gestiegen. Oftmals sind derartige Pläne allerdings informell und kurzfristig. Insbesondere bei Kleinstbetrieben fehlt es nach wie vor häufig an einer geeigneten Übergabeplanung.

Immer weniger Unternehmer finden ihre Nachfolger in der Familie. Während im Jahr 1996 etwa drei Viertel der Nachfolgen noch innerhalb der Familien stattfanden, sind es heute nur noch 50 Prozent. 66 Prozent aller Unternehmensübergeber sind im pensionsfähigen Alter. Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger nimmt daher bei vielen Betrieben breiteren Raum ein. Mit der neu gestalteten Nachfolgebörse www.nachfolgeboerse.at soll dem zusätzlich Rechnung getragen werden.

Die Herausforderungen bei der Übergabe können vielschichtig sein. Stehen beim Übergeber das Finden eines geeigneten Nachfolgers, die Unternehmensbewertung samt Erzielung eines angemessenen Verkaufspreises, steuerliche Belastungen und rechtliche Beschränkungen im Vordergrund, so sind es auf Übernehmerseite vor allem administrative Belastungen und rechtliche Unklarheiten, Investitionsbedarf nach der Nachfolge sowie kaufmännische/betriebswirtschaftliche Qualifikationen die Probleme bereiten. 

Seit 2005 setzt daher die Wirtschaftskammer wichtige Impulse durch Veranstaltungen und Beratungsleistungen und hat auch ein Netzwerk an wichtigen Partnern im Nachfolgeprozess aufgebaut. Ziel ist es, die notwendigen Kompetenzen für den Ablauf einer Nachfolge zusammenzuführen. „Eine Betriebsnachfolge schafft aus volkswirtschaftlicher Sicht einen großen gesellschaftlichen Mehrwert. Mit dem gegenseitigen Nutzen von Know-how in einem Netzwerk, der Kooperation bei Veranstaltungen wie etwa dem Nachfolge-Frühstück oder dem Nachfolgesprechtag soll es gelingen, für das Thema Nachfolge entsprechend zu sensibilisieren und Bewusstsein für eine frühzeitige Beschäftigung mit der Nachfolgeregelung zu schaffen“, erklärt Mag. Christoph Mathis, als Ansprechpartner für die Betriebsnachfolge in der Wirtschaftskammer.

2017 wurden 149 Beratungen durchgeführt und Anfragen von Übergebern bearbeitet (2016: 116). Persönliche Gründerberatungen für Übernehmer wurden im vergangenen Jahr 69 registriert (2016: 75).

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