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11. Stab der Vorarlberger Wirtschaft: Vorsprung nicht verspielen

Der Expertenstab der Wirtschaftskammer und des Landes tagte zum bereits elften Mal. Das Vorarlberger Krisenmanagement und der Ausblick auf die kommenden Monate standen im Mittelpunkt des Treffens im Landhaus unter Beisein von Landeshauptmann Markus Wallner.

Experten des Stabs im Montfortsaal des Landhauses
© WKV Der Expertenstab der Wirtschaftskammer und des Landes tagte erneut unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen im Landhaus.

WKV-Präsident Hans Peter Metzler betonte einführend, dass sich die Stimmung in der Wirtschaft massiv verbessert habe und dankte dem Lande für mutige Entscheidungen wie etwa die Umsetzung der Modellregion Vorarlberg, die seiner Ansicht nach, „etwas für die Geschichtsbücher ist.“ Der Stab der Wirtschaft habe sich in den vergangenen zwölf Monaten als wichtige Plattform der Vernetzung und des raschen Austausches etabliert.

Für Landeshauptmann Markus Wallner sei jetzt entscheidend, den erarbeiteten Vorsprung nicht zu verspielen. „Mit der Modellregion konnten wir im Gegensatz zu anderen Bundesländern einen weiteren Lockdown verhindern, das war wirtschaftlich wie psychologisch sehr wichtig.“ Vorarlberg war Vorreiter bei den Testkonzepten und deren digitalen Organisation. Die Einführung der Selbsttest erwies sich als enorm wichtiger Schritt, auch beim Impfen sei man österreichweit vorne dabei. 

„Insgesamt schaut die Wirtschaftslage so aus, dass wir vor einem Aufschwung stehen. Wir brauchen diesen Aufschwung dringend für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg, die Zahl der Arbeitslosen geht zurück. Wir dürften den Talboden erreicht haben und befinden uns nun im Turnaround. Gleichzeitig sollten wir nun miteinander alles unternehmen, dass dieser Restart Vorarlbergs wirklich einsetzen kann und dass wir alle Rahmenbedingungen so setzen, damit wieder Jobs entstehen können“, erklärt der Landeshauptmann. Allerdings, sagt Wallner, sei der Riss im Landeshaushalt ein großer. Man müsse rasch mit der Budgetkonsolidierung beginnen. 

WKV-Präsident Metzler betonte in diesem Zusammenhang, dass bei aller Notwendigkeit der Budgetkonsolidierung es dennoch wichtig sei, in die richtigen Themen der Zukunft zu investieren.

Die Krise biete jetzt auch die Chance, die Zusammenhänge des Wachstums besser zu verstehen. „An den großen Themen wie Bildung, Nachhaltigkeit, Digitalisierung oder Regionalität arbeiten wir im Rahmen des Strategieprozesses Dis.Kurs Zukunft intensiv weiter“, sagt Metzler. 

Laut Landesrat Marco Tittler habe man trotz Krise an den großen Investitionsprojekten festhalten können. „Mit dem Impulsprogramm unterstützten wir den Aufschwung, stärken den Arbeitsmarkt und bieten Anreize, damit die Konjunktur wieder anzieht. Gerade in herausfordernden Zeiten ist es wichtig in Zukunftsprojekte zu investieren“, so Wirtschaftslandesrat Tittler. 

Weiterentwicklung des Stabs

Durch den von WKV-Präsident Hans Peter Metzler und Landesrat Marco Tittler initiierten „Stab der Vorarlberger Wirtschaft“ sollen der gemeinsame Blick auf aktuelle Entwicklungen intensiviert und eine strukturierte Koordination untereinander ausgebaut werden – hinzu kommt schließlich auch ein verbindliches Vorgehen: Unter starker Einbindung der Fachorganisationen, Sparten und Branchen sollen entscheidende Problemfelder und Herausforderungen identifiziert und gemeinsam mit den System- und Sozialpartnern sowie dem Land konkrete Lösungsmaßnahmen umgesetzt werden.

von

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