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„Das macht kein Bild!“ – auch gewerbliche Fotograf/-innen brauchen angemessene Unterstützung

Auch die Berufsfotograf/-innen stehen vor großen Herausforderungen: „Was wir jetzt genauso brauchen wie andere Branchen ist eine entsprechende Unterstützung", sagt Obmann Matthias Weissengruber.

Nutzungsbedingungen: Das Bild darf mit korrekter Nennung der Urheberin kostenfrei einmalig je in Web und Print verwendet werden.
© Valisa Photography Die Nenzinger Fotografin Sandra Validzic mit ihrem Sohn Roko im Studio.

„Die Krise hat uns hart getroffen! Wie oft wir diese Worte in den vergangenen Monaten gehört und gelesen haben – und wie wahr sind sie doch. Auch wir Berufsfotograf/-innen stehen vor großen Herausforderungen und wollen die angespannte Situation aufzeigen“, betont Weissengruber. Zwar sei es trotz der derzeitigen Maßnahmen in der Theorie für Fotografen möglich, zu arbeiten, doch in der Praxis stelle sich meist die zentrale Frage nach dem „Wie?“, gibt Weissengruber zu bedenken. „Es scheitert dabei nicht etwa an der Einhaltung der gängigen Hygienemaßnahmen und der nötigen Abstandsregeln, sondern vielmehr am Ausbleiben unserer Aufträge. Viele private und gewerbliche Veranstaltungen wurden abgesagt, sie dürfen nicht stattfinden. Das trifft die Event-Fotograf/-innen hart. Aber auch andere Kunden bleiben den Studios fern, weil sie häufig gar nicht wissen, dass sie unsere Leistungen in Anspruch nehmen dürfen“, erklärt Weissengruber.

Alles auf Warteposition

Von März bis heute waren es vor allem auch Hochzeitsfeiern, die nicht im geplanten Umfang stattfinden durften. Somit wurden viele gänzlich abgesagt oder auf ungewiss verschoben. „Und wie dem Caterer oder der Band gingen damit auch uns die Aufträge verloren, weil – abgesehen von standesamtlichen Trauungen – der überwiegende Teil dieser Events gar nicht stattgefunden hat“, bringt es Weissengruber auf den Punkt. Die Fotograf/-innen, die sich auf die Hotellerie und Gastronomie, insbesondere in den Bereichen Food-, Image- oder Interior-Fotografie, spezialisiert haben, seien ebenso durch die Betriebsschließungen betroffen. „Oder die Schulfotografie – auch hier bleiben wir derzeit weitgehend ohne Aufträge. Genauso trifft es die Bereiche Kunst und Kultur, Jahresabschlussfeiern und Bälle – und denken Sie an die Weihnachtszeit mit den beliebten Familienfotos.“, zählt Weissengruber weiter auf. „Alles auf Warteposition, es ist noch nicht abzusehen, wann wieder Normalität einkehren wird.“

Zu wenig Unterstützung: „Das macht kein Bild!“

Die genannten Beispiele zeigen, dass zahlreiche Vorarlberger Berufsfotograf/-innen zwar arbeiten dürfen, aber direkt und indirekt von den Covid-Maßnahmen betroffen sind. Und damit bei den Unterstützungen und Hilfsmaßnahmen bisher unzulänglich berücksichtigt wurden. „Um es etwas milde auszudrücken: Das macht kein Bild“, sagt Weissengruber. Zudem komme, dass aufgrund der Ausnahme von Betriebsschließungen für Fotograf/-innen auch der Umsatzersatz bisher keine Option ist. Gemeinsam mit seinen Berufskolleg/-innen fordert der Obmann daher, dass die Berufsfotograf/-innen in die sogenannte ÖNACE-Liste aufgenommen werden – denn diese werde für den anspruchsberechtigten Umsatzersatz herangezogen. Die ÖNACE ist die „nationale Aktivitätsklassifikation“, welche die wirtschaftlichen Tätigkeiten von Betrieben erfasst und statistischen Zwecken dient. „Diese Maßnahme und die entsprechende finanzielle Unterstützung wäre ein konkreter und vor allem machbarer Schritt zur Sicherung zahlreicher Existenzen“, betont Weissengruber, der hinter dieser Forderung auch die Unterstützung der Sparte Gewerbe & Handwerk in der Wirtschaftskammer Vorarlberg weiß.

Berufsfotograf/-innen Vorarlberg


Weitere Bilder: https://www.picdrop.com/photomomentsbyvalisa/RNnGETMvFJ
Urheberin: © Valisa Photography

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