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"Wir sollten mit Respekt in die Zukunft gehen."

Der Export ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Die aktuellen Zahlen sind sehr erfreulich und sprechen für sich.

Der Export ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Die aktuellen Zahlen sind sehr erfreulich und sprechen für sich.
© Marcel Hagen

Dennoch spiegeln sie nur die Vergangenheit und die Gegenwart wider. Der Blick muss nun Richtung Zukunft gerichtet sein. Davor sollten wir allerdings Respekt haben, denn die geopolitischen Entwicklungen haben unmittelbare Auswirkungen auch auf unsere Wirtschaft. Dazu kommen Klimawandel, Migration, finanzpolitische Spannungen, gesellschaftliche Herausforderungen oder etwa die Ungewissheit BREXIT, zumal der neue Premierminister nun wirklich keine Persönlichkeit darstellt, die Stabilität ausstrahlt. Es stehen Wahlen vor der Tür. Gelegenheit also nicht nur anzukündigen, zu versprechen, sondern auch umzusetzen. Land wie Bund sind gefordert. Schneller, mutiger und verbindlicher, das erwarten wir uns von der Politik. Wenn wir sehen, was Netto vom Brutto den Menschen bleibt und fleißige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihrem Einkommen angespannt durchs Leben gehen müssen, dann ist Handlungsbedarf gegeben.

"Wir müssen Respekt vor der Zukunft haben, aber keine Angst. Heißt aber, wir müssen alle unsere Hausaufgaben machen."
Hans Peter Metzler, WKV-Präsident

Ja, es braucht eine Entlastung für die Wirtschaft, aber vor allem auch für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.Das sieht auch die Wirtschaft so. Deshalb fordern wir, die versprochene Steuer- und Entlastungsreform auch umzusetzen. Aber auch in den Themen wie Fachkräfte, Digitalisierung, duale Ausbildung müssen wir alle unsere Hausaufgaben speziell auf Landesebene machen. Und, den Klimaschutz müssen wir als Chance für die Wirtschaft nutzen.
Mit unserem Strategieprozess Dis.Kurs Zukunft und den daraus resultierenden Projekten leisten wir ganz konkret einen Beitrag für Vorarlberg und verlassen uns nicht darauf, was der Herbst bringt.


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