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„Wenn Firmen Fahrrad fahren“

Die Transformationskraft des Transportrades ist unumstritten: Es ersetzt Elterntaxis, fährt emissionsfrei und bringt mit Elektro mühelos 100 Kilogramm Ladung nach Hause.

Der Einsatz von Transportfahrrädern, auch Lastenräder genannt,  nimmt in Städten weltweit rasant zu. Dies bringt neben Vorteilen für die Umwelt auch ökonomische Vorteile im Privatbereich wie für Betriebe.
© iStock Transport-Fahrräder liegen im Trend.

Der Einsatz von Transport-Fahrrädern, auch Lastenräder genannt,  nimmt in Städten weltweit rasant zu. Dies bringt neben Vorteilen für die Umwelt auch ökonomische Vorteile im Privatbereich wie für Betriebe. Die Anschaffungs- und Erhaltungskosten von Lasten- bzw. Transporträdern sind geringer als die eines Lieferwagens und im urbanen verkehrsberuhigten Bereichen bewährt sich das Lastenrad als schnelles, zuverlässiges und kostengünstiges Transportmittel. Für Eric Poscher-Mika, gelernter Soziologe und Besitzer des Radshops VORRADELN in Dornbirn, gewinnen die Nutzungsszenarien von Transporträdern auch bei unseren heimischen Firmen immer mehr an Bedeutung.

„Angesichts der Klimakrise sollte jedes Unternehmen, das Pkw und Transporter einsetzt, überprüfen, welche Wege unter zehn Kilometer aufs Fahrrad verlagert werden können, denn jene Wege die kürzer sind, können mit dem Rad wirtschaftlicher abgewickelt werden. Etwa dadurch, dass Mitarbeiter weniger Zeit im Stau verbringen“, erklärt Poscher-Mika. Inzwischen hat er mit einer Reihe Unternehmungen zu tun, die Transporträder einsetzen. Das reicht von der kleinen Buchhandlung, dem Schulwart oder Arzt in Dornbirn über die Gärtnerei in Frastanz, der inatura zur Futtermittelbeschaffung bis hin zum Meisterbäcker Ölz, der kürzlich zwei Räder erworben hat und diese entsprechend auch „gebrandet“ hat.

„Transport-Fahrräder haben zudem eine hervorragende Außenwirkung. Das Unternehmen kann sich als Vorreiter und als klima- freundlicher Betrieb präsentieren.“
Eric Poscher-Mika, Lastenrad-Experte, VORRADELN

Immer mehr internationale Radmarken bringen Lastenfahrräder für unterschiedliche Anwendungszwecke auf den Markt. Das reicht vom leicht übertriebenen Gepäcksträger im Frontbereich des Fahrrades bis hin zu Lastendreirädern für Europaletten mit  einer Nutzlast von 200 bis 300 Kilogramm.

Poscher-Mika: „Nach der Ölkrise in den 70er-Jahren  begann man sich Gedanken über die Effizienz von Fahrrädern zu machen. Das brachte interessante technische Entwicklungen hervor und tut es heute noch.“

Transport-Fahrräder liegen im Trend. Während sie vor zehn Jahren noch die unbekannten Exoten unter den Fahrrädern waren, sind sie heute bereits häufig zu sehen. Poscher-Mika meint, dass etwa ein paar hundert in Vorarlberg bereits unterwegs sind. Sie sind nicht nur ein umweltfreundliches Familienfahrzeug, sondern auch ein kräftiges Transportfahrzeug im Wirtschaftsverkehr. Eine Studie des deutschen Verkehrsministeriums ist zum Ergebnis gekommen, dass rund ein Viertel des urbanen Wirtschaftsverkehrs auf Cargo-Bikes verlagert werden kann. Es geht um „quality time“, aber auch um Image für Unternehmen und die berühmte teure letzte Meile. Insgesamt erlebt Österreich einen Radfahrboom.  Der E-Bike-Trend,  gerade auch in Bezug auf die Transportfahrräder, tut seines dazu. Im Zuge der Covid19-Pandemie haben viele die Liebe zum Radfahren neu entdeckt. Aus Gesundheitssicht ist diese Entwicklung sehr erfreulich. Wer Alltagswege mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zurücklegt, kommt auf eine tägliche Portion gesunde Bewegung, stärkt das Immunsystem und beugt damit Erkrankungen vor. Und statt Erdöl werden Kalorien verbrannt, womit auch ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet wird.

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