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„Vorarlberger Wochen“: Seilbahnen mit 10.000 Betriebsstunden im Einsatz

Die Vorarlberger Seilbahnen ziehen ein erfreuliches Resümee: Mehr als 10.000 Betriebsstunden waren die heimischen Bergbahnen in den vergangenen 14 Tagen im Einsatz.

Die Anstellbereiche werden mit Hilfe von Absperrungen in langgestreckten Bereichen organisiert, sodass die Wintersportler den Abstand untereinander in allen Richtungen gut einhalten können.
© WKV Die Anstellbereiche werden mit Hilfe von Absperrungen in langgestreckten Bereichen organisiert, sodass die Wintersportler den Abstand untereinander in allen Richtungen gut einhalten können.

Die Gäste halten sich vorbildlich an die Vorschriften. Die Sicherheitskonzepte – im Rahmen des Vorarlberger Winterkodex – funktionieren und werden laufend geprüft und weiterentwickelt. Größeres Aufeinandertreffen in Anstehzonen findet ausschließlich unter kontrollierten Rahmenbedingungen mit genügend Abstand statt.  

Seit zwei Wochen sind die Vorarlberger Skigebiete für die einheimischen Skigäste geöffnet. Konkret konnten Wintersportbegeisterte in den vergangenen 14 Tagen an insgesamt 10.000 Betriebsstunden hervorragende Pistenverhältnisse genießen. Die durchschnittliche Auslastung der Bergbahnen fiel bislang eher gering aus. Die Gäste haben sich mit vorbildlicher Disziplin an die geltenden Vorschriften gehalten. Einzig zu Betriebsbeginn gab es punktuell kurze Anlaufschwierigkeiten, die jedoch schnell gelöst werden konnten.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass von insgesamt 10.000 Betriebsstunden 99,8 Prozent nach Plan verlaufen sind. Bei den restlichen 0,2 Prozent haben wir rasch reagiert und unsere Konzepte innerhalb kürzester Zeit entsprechend angepasst. Vor allem aber haben wir in den letzten Wochen gelernt, wie wir das Zusammentreffen mehrerer Menschen – wie es naturgemäß im Anstehbereich geschieht – kontrolliert abwickeln können. Dazu wurden in den Anstellzonen die sogenannten Separierungsschleusen deutlich verlängert und es sind noch mehr Winterkodex-Ranger im Einsatz. Etwaige größere Zusammenkünfte mögen für viele auf den ersten Blick ein ungewohntes Bild ergeben. Wer aber genau hinsieht, erkennt, dass dieses Aufeinandertreffen in einem sicheren Setting und unter kontrollierten Rahmenbedingungen stattfindet – jedenfalls mit Maske und genügend Abstand“, erklärt Andreas Gapp, Obmann der Vorarlberger Seilbahnen und ergänzt: „Mit diesem Know-how sind wir bestens für die weitere Saison gerüstet. Auch wenn es wieder zu Lockerungen der Reisebeschränkungen kommt, garantieren unsere mittlerweile bewährten Konzepte höchste Sicherheits- und Hygienestandards.“  

Covid-Tests selbstverständlich

Ebenfalls positiv steht die Seilbahnwirtschaft Covid-Tests als Präventionsmaßnahme gegenüber. „In unserer Branche sind regelmäßige Testungen bereits selbstverständlich. Sie sind seit Saisonbeginn ein wichtiger Bestandteil unserer Sicherheitskonzepte, um Gäste und Mitarbeitende bestmöglich zu schützen“, betont Gapp. Dass nun mit den Impfungen gestartet wurde, wird von der Fachgruppe ebenso befürwortet. „Die Impfungen sind gut und wichtig. Wir hoffen, dass diese nun auch in der notwendigen Geschwindigkeit umgesetzt werden“, sagt der Obmann abschließend.

Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg

Die Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg vertritt die Interessen von 71 Mitgliedern und 32 Skigebieten. Vorarlbergweit sind 303 Bahnen und Lifte in Betrieb, die insgesamt rund 1.000 Pistenkilometer bedienen. Durchschnittlich sind über 1.000 Mitarbeiter und 20 Lehrlinge bei den Vorarlberger Seilbahnbetrieben beschäftigt. Jährlich erwirtschaften die Vorarlberger Seilbahnen einen Nettoumsatz aus Personenbeförderung von rund 150 Millionen Euro und reinvestieren im Schnitt 50 Millionen Euro.


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