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„Vorarlberg braucht digitale Autobahnen“

Die voranschreitende Digitalisierung macht die Wichtigkeit einer flächendeckenden Breitbandversorgung deutlich. Spartenobmann Dieter Bitschnau fordert „digitale Autobahnen“ für Vorarlberg.

Die voranschreitende Digitalisierung macht die Wichtigkeit einer flächendeckenden Breitbandversorgung deutlich - das gilt nicht nur für Ballungsräume, sondern auch für ländliche Gebiete.
© ISTOCK Die voranschreitende Digitalisierung macht die Wichtigkeit einer flächendeckenden Breitbandversorgung deutlich - das gilt nicht nur für Ballungsräume, sondern auch für ländliche Gebiete.

Unter „Breitband“ fasst man Internetzugänge mit einer hohen Datenübertragungsrate zusammen. E-Mails versenden, Shopping, Videos anschauen, Musik herunterladen, Fotos hochladen - all das geht mit einem breitbandigen Internetanschluss ruckzuck. Doch es sind nicht nur die privaten Anwendungen, die schnelles Internet erfordern, sondern die gesamte Wirtschaft ist abhängig von hohen Bandbreiten. Unternehmen brauchen Internetverbindungen, die ausfallsicher sind, hohe Übertragungsraten im Download und im Upload haben und geringe Verzögerungszeiten bei der Übertragung aufweisen. Ob Produktionsbetrieb, Supermarkt, Hotel, Kfz-Werkstätte, Arzt, Planungsbüro oder Arbeiten im Homeoffice: ohne Internet geht nichts mehr.

Doch kann man sich darauf verlassen, dass schnelles Internet überall in Vorarlberg zur Verfügung steht? Angesichts der rasant zunehmenden Datenmengen läuft Vorarlberg  Gefahr, in der Breitbandabdeckung den Anschluss zu verpassen. Während die Ballungsgebiete im Rheintal und Walgau von privatwirtschaftlichen Netzbetreibern gut versorgt sind, sind ländliche Regionen weiterhin unterversorgt. Vorarlberg kann derzeit nur eine durchschnittliche Downloadrate vom 17 Mbit/s (Quelle: RTR Telekom Monitor, 3. Quartal 2017) aufweisen. Bei Weitem zu wenig für die Anforderungen der Zukunft, in der nicht mehr Megabit- sondern Gigabit-Übertragungsraten gefordert sind.

Ausbau der Netzinfrastruktur

In der „Digitalen Agenda für Vorarlberg“, die Ende April präsentiert wurde, wurde daher die Bereitstellung einer adäquaten Netzinfrastruktur als eine der zentralen Maßnahmen für das Land definiert. Dabei kommt nicht nur dem Ausbau von Glasfasernetzen, sondern auch dem neuen Mobilfunkstandard 5G hohe Bedeutung zu. Ein eigenes Kompetenzzentrum für Digitalisierung wird sich in Zukunft aktiv um den Ausbau der Breitbandinfrastruktur in Vorarlberg kümmern.

Faire Bedingungen für alle Regionen in Vorarlberg schaffen

Schnelles Internet ist eine Frage von fairen Bedingungen in allen Regionen des Landes“, unterstreicht Dieter Bitschnau, Obmann der Sparte Information und Consulting. Ein Unternehmen, das außerhalb eines gut versorgten Gebiets liegt, darf keinen Wettbewerbsnachteil haben.
Breitbandnetze haben sich zu einer Schlüsselinfrastruktur entwickelt. In den Ballungsgebieten sorgt der Wettbewerb dafür, dass eine gute Breitbandversorgung besteht und die Umrüstung auf noch leistungsfähigere Glasfaserleitungen voranschreitet. Anders sieht es jedoch vielfach abseits der dichten Siedlungsgebiete aus. Die vorhandenen Infrastrukturen sind technologisch kaum mehr aufzurüsten und eine Umrüstung auf Glasfaser findet nicht statt.

Den Gemeinden kommt dabei eine entscheidende Rolle zu, ist Bitschnau überzeugt. „Sie müssen verstehen, dass schnelles Internet für die lokalen Wirtschaftsbetriebe und für die Bewohner eine ebenso wichtige Versorgungsaufgabe ist, wie das Straßen- und Kanalnetz.“ Wo aufgrund von marktwirtschaftlichen Kriterien kein Ausbau durch privatwirtschaftliche Betreiber zu erwarten ist, sollten Gemeinden und Land den Breitbandausbau selbst in die Hand nehmen, um als Standort attraktiv zu bleiben. 

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